Tanno Hüttenrauch
Hüüsingkroonik Weesterlön
Häuserchronik Westerland
Hinweis des Autors: - Teile dieses Buches dürfen gerne vervielfältigt und für nicht-kommerzielle
Zwecke verbreitet werden (solange der Autor und das Buch als Quelle gekenn- zeichnet werden)
Dieses Buch ist den alten Westerländern gewidmet. Mögen sie und ihre guten Taten
nie in Vergessenheit geraten.
Danke an meine Mutter, Romana, für all ihre Hilfe in meinem Leben und bei diesem Buch!
Danke an meine Großeltern, Bohumil Loucka und Edita Louckovä (nee Desatovä)
Danke an Theodor Max Andresen, der mich inspirierte an diesem Projekt zu arbeiten.
Danke an Hans & Margrit Wick.
Danke an Dirk Jacobsen für die Benutzung mancher Bilder.
Vorwort
Das alte Westerland gibt es nicht mehr. Aus dem friesischen Dorf mit dem Kern um die Kirche St. Niels wurde eine Stadt an der Nordsee.
Schon seit 1855 ist Westerland Seebad, seitdem änderte sich das Dorf kon- stant.
Wieviel von dem alten Westerland ist heute noch übrig? Wieviel wissen wir über die alten Westerländer, unsere Vorfahren und jene die auf dem heutigen Grund der Stadt ihr Leben verbrachten?
Diese Fragen sowie die Frage nach der Geschichte des Hauses in dem mein Ur- Ur-Großvater geboren wurde (Haus 113) inspirierten mich zu diesem Thema zu lesen.
Viele vorherige Bücher und Quellen zu diesem Thema enthielten allerdings wi- dersprüchliche oder falsche Informationen.
Um diese zu berichtigen schrieb ich selbst Informationen zusammen zu einer Chronik zusammen, z.B. aus alten Volkszählungen, Steuerregistern und dem Kirchenbuch der Gemeinde Westerland.
Diese Informationen veröffentlichte ich zuerst auf einem Onlineblog „altwesterland.blogspot.com“, um meine Häuserchroniken Allen kostenlos ver- fügbar zu machen und die alten Häuser, ihre Bewohner und das alte Wester- land insgesamt, zu verewigen.
Dieser Blog wurde zu einem kompletten Verzeichnis aller Grundstücke welche in Westerland 1745 bebaut waren (viele davon auch vorher) oder wo bis ungefähr 1860 Häuser erbaut wurden, sowie ihrer Bewohner.
Ich versuchte möglichst vollständig und wahrheitsgetreu zu forschen, wenn- gleich manche Informationen unsicher bleiben.
Ich hoffe dass ich mit diesem Buch unsere Vorfahren ehre und die Erinnerung an sie und das alte Westerland erhalte.
Mögen wir die Geschichte von Sylt und den Syltern, unseren Vorfahren, nie vergessen!
Viele der alten Häuser stehen noch, aber wie lange? Das hängt von den Syltern selbst ab!
Dies ist das komplette Verzeichnis aller Grundstücke welche in Westerland 1745 bebaut waren oder wo bis ungefähr 1860 Häuser erbaut wurden, sowie ihrer Bewohner.
Diese Grundstücke werden auf Friesisch „Staaven“ genannt, doch werde ich sie in diesem Buch oft einfach „Häuser“ nennen, obwohl damit das Grundstück gemeint ist.
Die Nummerierung der Häuser ist nach Rinken von 1805, gut einzusehen in seiner Karte von Westerland.
Westerland ist/war unterteilt in die Bereiche (1648: Norddorf genannt): Nordhedig: Häuser 1-19, 21, 123, 125, 126, 140 Osthedig: Häuser 20-36 (ohne 21) Südhedig: Häuser 37-82 Westhedig: Häuser 119-122 Diese Hedigen sind die neueren Ortsteile Westerlands, wohl erst nach dem Untergang Eidums 1436 stärker besiedelt. Dann gibt es noch die Enden (1648: Süddorf genannt): Osterende: Häuser 83-89 Süderende: Häuser 90-107 Westerende: Häuser 108-118 Diese liegen auf der ehemaligen Feldflur Eidums und sind die ältesten Ortsteile Westerlands, vor allem Osterende (zu einer lang vergangenen Zeit die östlichsten Häuser Eidums).
Auf Friesisch/Söl’ring heißen die Teile Westerlands : «e Nuurderheerk, Uasterheerk, Süderheerk, Weesterheerk e Uasterjen, Süderjen, Weesterjen
Die Häuser/Staven wurden auf Sylt (wie in ganz Friesland) an den jüngsten Sohn oder wenn nicht vorhanden, an die jüngste Tochter vergeben.
In diesem Buch werden nur Bilder der noch stehenden Häuser gezeigt. Andere Bilder sind nicht enthalten, als Erinnerung und Mahnung an den potenziellen Verlust den die Zerstörung von Geschichte mit sich bringt.
Einwohnerzahl Westerlands im Laufe der Zeit
1611 (Steuerliste)
1613 (Steuerliste)
1624 (Steuerliste)
1636
1642 (Steuerliste)
1658
1666 (Steuerliste)
1693 (Steuerliste)
1695
1704 (Steuerliste)
1709
1745
1754 1775 1786
1803 VZ 1821 1827 1832
VZ = Volkszählung; 1636 Auflistung zur Zeit von St. Niels Erbauung
37 Häuse; ungefähr 140 Einwohner
41 Häuser (davon 5Käthner/ohne eigenes Land); ungefähr 156 Einwohner
46 Häuser (davon 12 Käthner/ohne eigenes Land); ungefähr 175 Einwohner
43 Häuser; ungefähr 163 Einwohner
45 Häuser; ungefähr 171 Einwohner
51 Häuser; ungefähr 194 Einwohner
53 Häuser; ungefähr 201 Einwohner
77 Häuser; ungefähr 293 Einwohner
78 Häuser; ungefähr 296 Einwohner
86 Häuser; ungefähr 327 Einwohner 95 Häuser; ungefähr 361 Einwohner
125 Häuser, 481 Einwohner (95 Seefahrer, insgesamt 198 Männer, 283 Frauen)
126 Häuser, 506 Einwohner (89 Seefahrer, insgesamt 198 Männer, 308 Frauen)
127 Häuser, 490 Einwohner 127 Häuser, 496 Einwohner
120 Häuser, 437 Einwohner (110 Seefahrer, 198 Männer, 239 Frauen)
409 Einwohner 111 Häuser, 407 Einwohner 110 Häuser; 401 Einwohner
105 Häuser; 430 Einwohner (51 Seefahrer, 207 Männer, 223 1835 VZ Frauen)
1840 VZ 104 Häuser; 418 Einwohner
1845 VZ 104 Häuser; 423 Einwohner 1850 101 Häuser; 450 Einwohner (46 Seefahrer)
1860 VZ 105 Häuser; 501 Einwohner (234 Männer, 268 Frauen) 1889 210 Haushalte (104 Haushalte / 49.6% Friesisch) 1905 2292 Einwohner 1909 500 Haushalte (108 Haushalte / 21.6% Friesisch) 1924 805 Haushalte (175 Haushalte / 21.7% Friesisch)
1934 3614 Einwohner; 1935 10 Seefahrer Haushaltsvorstände
1939 6209 Einwohner
1946 10957 Einwohner (viele Flüchtlinge)
1961 8507 Einwohner
1968 11020 Einwohner (mit Zweitwohnungsbesitzern) 9525 Einwohner (ab diesem Jahr ohne
1979 Zweitwohnungsbesitzer)
2006 8973 Einwohner
| | | | | | | | 1928 | 799 Haushalte (97 Haushalte / 12.1% Friesisch) | | | |
1709 gab es in Westerland 62 Haushalte bei denen der Haushaltsvorstand See- fahrer war (65% aller Haushälte). 1745 waren von 198 Männern (allen Alters) = 95 Seefahrer (47%) 1754 waren von all198 Männern (allen Alters) = 89 Seefahrer (45%) 1803 waren es 110 Seefahrer (55% der Männer) 1835 waren es dann 51 Seefahrer (25% der Männer) 1850 waren es 46 Seefahrer 1935/36 gab es in Westerland nur noch 10 Seefahrende Haushaltsvorstände
+Hüs 1; Friesische-Straße 12 (1765 bebaut, 1914/1918 abgerissen)
1765 wurde auf dem Grundstück ein Haus gebaut vom Strandvogt Jens Niel- sen (*Oktober 1734 Tjaereborg DK; +6.12.1796 Haus 1)
Jens Nielsen kam 1757 nach Sylt. Am 3.11.1762 wurde Jens Nielsen Strandvogt von Westerland.
1763 am 8. Dezember, heiratete Jens Nielsen, Brigitta Andreas Thomsen (*Sep- tember 1733, Tömerby DK; +28.2.1778 Haus 1)
Jens und Brigitta hatten mehrere Kinder:
e Anna Margaretha Jens Nielsen *22.1.1765; +29.12.1831 Haus 7 o heiratete am 25.11.1787, Boy Peter Niclasen (*11.11.1761 Haus 7; +28.11.1805 ebenda), zog zu ihm ins Haus 7. «e Andreas Jensen *um 1766; +1817 in Tallinn/Reval o heiratete am 26.4.1796 in Kopenhagen, Kaiken Boy Pe- ters (*1.12.1766 Haus 90; +6.6.1840 Haus 2), erbaute das Haus 2. e Annalens Nielsen *um 1768; +11.5.1836 Keitum o heiratete am 21.4.1786, Sibrand Claasen (*2.11.1758 Keitum; +1795 auf See), zog nach Keitum. o heiratete am 30.3.1798 Hans Lorenzen Scheel (*2.12.1757 Ton- dern DK; +27.5.1806 Keitum) o heiratete am 24.7.1807 Andreas Petersen (*5.11.1776 Stedesand; +8.11.1836 Keitum) «e Christina Margaretha Jens Nielsen *25.12.1770; +22.8.1846 Haus 4 o heiratete am 7.4.1792, Michel Michelsen Marloh (*um 1770 Haus H; +17.11.1815 Bordeaux), zog zu ihm ins Haus 4. «e Else Jens Nielsen *11.5.1773; +21.1.1827 Wenningstedt o bekam am 10.5.1806 in Wenningstedt ein uneheliches Kind mit Take Jens Andresen Krag (*um 1780 Haus 19; +Dezember 1806 auf See); Name der Tochter: Dürken Tönis Jensen Krag o heiratete am 1.12.1806, Hans Hansen Teunis (*30.7.1783 Wen- ningstedt; +10.3.1826 ebenda), zog nach Wenningstedt. e Maren Jens Nielsen *3.11.1775; +9.1.1839 Haus 1 o lebte 1803 im Haus 7 als Dienstmagd. e Niels Jens Nielsen *20.2.1778; +vor 1803
Am 28.2.1778 starb Brigitta Andreas Thomsen.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 1; Jens Nielsen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los.
Am 21.3.1781 heiratete Jens Nielsen erneut, diesmal Hedwig Andreas Peter- sen (*25.5.1750 Aventoft; +19.11.1843 Haus 1)
Jens und Hedwig hatten mehrere Kinder:
e Boy Jensen *27.7.1782; +9.2.1864 Haus 1 o Schmied o heiratete am 9.12.1812, Incken Cornelis Peters (*3.4.1791 Haus 103; +15.5.1817 Haus 1), er erbte das Haus. o heiratete am 23.12.1818 erneut, diesmal Erkel De- cker (*1.10.1792 Haus 53; +15.7.1855 Haus 1) e Hans Jens Nielsen *19.7.1784; +vor 1803 auf See e Hanna Jens Nielsen *18.3.1786; +7.12.1869 Haus 1 o lebte ihr ganzes Leben im Haus 1 «e Botille Jens Nielsen *13.4.1788; +17.4.1852 Haus 103 o heiratete am 19.12.1815 ihren Schwager, Peter Nickels Peter- sen (*5.8.1784 Haus 103; +3.8.1844 ebenda), zog zu ihm ins Haus 103. «e Brigitta Jens Nielsen *4.7.1790; +16.2.1876 Haus 101 o heiratete am 30.10.1814, Dirk Dirk Thiesen (*25.2.1787 Haus 112; +22.4.1831 ebenda), sie zog zu ihm ins Haus 112 und später ins Haus 101 «e Agatha Jens Nielsen *1793; +18.4.1876 Haus 85 o heiratete am 21.1.1827, Peter Erk Peters (*20.11.1798 Haus 101; +10.11.1865 auf See), sie lebten später im Haus 85.
Am 6.12.1796 starb Jens Nielsen, er war insgesamt 33 Jahre lang von 1762 bis 1795 Strandvogt von Westerland.
1803 lebten im Haus 1:
- Die Witwe Hedwig Andreas Petersen,
- Ihre Töchter (Hanna, Botille, Brigitta und Agatha) - Die Stieftochter Else Jens Nielsen.
Am 9.12.1812 heiratete der Sohn, Schmied Boy Jensen, Incken Cornelis Pe- ters (*3.4.1791 Haus 103; +15.5.1817 Haus 1), er lebte dann wieder im Haus 1.
Boy und Inken hatten mehrere Kinder:
«e Johanna Boy Jensen *1813; +5.12.1890 Haus 22 o heiratete am 21.5.1843 Truels Nielsen (*um 1815 Tjaereborg DK; 1840 Dienstknecht im Haus 49; +nach 1890), sie lebten 1845 im Haus 82. o beide zogen später ins Haus 22 «e Cornelius Boy Jensen *29.9.1814; +12.12.1886 Kalifornien o 1835: Seefahrer, 1840: Seefahrer, 1845: Seefahrer o heiratete am 18.9.1854 in Kalifornien, Mercedes Alvarado (*um 1837 Kalifornien; +24.12.1914), er wanderte nach Kalifornien aus. «e Jens Boy Jensen *April 1817; +1833 auf See
Am 15.5.1817 starb Inken Cornelis Peters.
Daraufhin heiratete Boy am 23.12.1818 erneut, diesmal Erkel De- cker (*1.10.1792 Haus 53; +15.7.1855 Haus 1)
Erkel und Boy hatten mehrere Kinder:
e Michel Boy Jensen *um 1820; +1911 o 1840: Schmiedegesell, 1845: Schmied o heiratete am 13.9.1853, Maria Jens Peter Jensen (*3.8.1826 Haus 70; +1908), er zog zu ihr ins Haus 70. e Hans Boy Jensen *25.6.1822; +15.8.1878 Haus 23 o 1840: Zimmerbursche, 1845: Zimmermann o heiratete 1851 Inken Jens Mannis (*25.11.1826 Haus 23; +10.5.1916 ebenda), zog zu ihr ins Haus 23. co Gründete dort einen Laden "Hans Boy Jensen" = H.B. Jensen, wel- chen es 2022 (an anderer Stelle) immer noch gibt. e Inken Boy Jensen *17.12.1826; +15.5.1878 Haus 1 o lebte ihr Leben lang im Haus 1 «e Maria Hedewig Jensen *23.7.1829; +10.7.1887 Haus 1 o heiratete am 11.12.1864, Andreas Christian Johannsen (*1824 Ho- yer, wohnhaft Haus 94; +27.3.1918 Westerland), sie erbte das Haus. «e Jens Boy Jensen *30.1.1830; +20.9.1852
1833 starb der Sohn Jens Boy Jensen auf See.
1835 lebten in dem Haus 1:
- Boy Jensen (Taxator&Schmied), seine Ehefrau und Kinder aus erster und zweiter Ehe.
- Boy's Mutter, die Witwe Hedwig Andreas Petersen sowie Boy's Schwester Hanna Jens Nielsen
- Boy's Stiefschwester Maren Jens Nielsen
- Paul Sören Diedrichs (*um 1814), ein Nicht-Sylter der dort als Lehrbursche wohnte (1840 nicht mehr).
Am 9.1.1839 starb Maren Jens Nielsen.
1840 wohnte Paul Sören Diedrichs nicht mehr im Haus, ansonsten änderte sich seit 1835 nichts an den Bewohnern (bis auf den Tod von Maren Jens Nielsen); 1840 war der Sohn Cornelius Boy Jensen abwesend auf See.
Am 19.11.1843 starb Hedwig Andreas Petersen, die Witwe von Jens Nielsen. 1845 lebten in dem Haus: - Boy Jensen, seine Ehefrau Erkel und seinen noch lebenden Kinder aus erster und zweiter Ehe
(bis auf die Tochter Johanna, diese hatte 1843 geheiratet),
Der Sohn Cornelius war wieder auf See abwesend - Boy's Schwester Hanna Jens Nielsen.
Am 20.9.1852 starb der Sohn Jens Boy Jensen. Am 15.7.1855 starb Erkel Decker.
1860 lebte nur Boy Jensen (1860 nicht mehr Schmied, nur Landwirt) mit seinen zwei Töchtern (Maria-Hedwig und Inken) und seiner Schwester Hanna im Haus.
Am 9.2.1864 starb Boy Jensen. Daraufhin heiratete am 11.12.1864 die Tochter Maria-Hedwig den Witwer An-
dreas Christian Johannsen (*1824 Hoyer, wohnhaft Haus 94; +27.3.1918 Wester- land), er zog in das Haus ein.
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Andreas hatte folgende Kinder aus erster Ehe:
e Christian Johannsen *6.1.1857 Haus 94; +? o Kapitän, heiratete um 1885 herum eine Bertha (*um 1866; +?), hatte Kinder e Maria Johannsen *30.4.1859 Haus 94; +19.5.1891 Haus 84 o heiratete Emilius Nissen Duus (*25.11.1855; +?), zog ins Haus 84. e Meinhard Johannsen *12.3.1862 Haus 94; +17.3.1862 ebenda
Maria und Andreas hatten mehrere Kinder:
e Merret Johannsen *24.3.1867; +11.10.1884 Haus 1
«e Fritz Johannsen *16.7.1871
o starb wohl jung?
Am 7.12.1869 starb Hanna Jens Nielsen. Am 15.5.1878 starb Inken Boy Jensen. Am 11.10.1884 starb die Tochter Merret Johannsen, 17 Jahre alt. Am 17.7.1887 starb Maria Hedwig Jensen.
Andreas verkaufte das Haus dann wohl.
1889 gehörte das Haus dann dem Bauunternehmer J.C. Staack, er war später ein Mitbesitzer der Ziegelei in Tinnum.
Danach gehörte das Haus dann um 1918 dem Stadtbaumeister Peter Johannsen. Dieser lies das Haus 1914 oder 1918 abreißen und erbaute sich auf dem Grund-
stück ein neues Haus. Der Gartenwall des alten Hauses blieb allerdings erhalten!
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+Hüs 2; Friesische-Straße
(1795 bebaut, 1922 abgerissen)
Das erste Haus auf dem Staven wurde 1795 gebaut vom Seefahrer Andreas Jensen (*um 1766 Haus 1; +1817 Tallinn/Reval)
Am 26.4.1796 heiratete Andreas in Kopenhagen, Kaiken Boy Pe- ters (*1.12.1766 Haus 90; +6.6.1840 Haus 2)
Andreas und Kaiken hatten 3 Töchter:
e Brigitte Andreas Jensen *1.10.1802; +16.3.1817 e Inken Andreas Jensen *um 1806; +? o 1835 Dienstmädchen im Haus 91 o heiratete 1838, Hans Hinrich Cordt (*um 1808 Haus 124; +um 1844 auf See), Inken erbte das Haus. e Hedwig Andreas Jensen *17.10.1809; +28.2.1837 Haus 72 o heiratete am 24.5.1836, Peter Thomas Diedrichsen (*um 1809 Haus 72; +29.8.1887 Haus 72 oder Haus 76), zog zu ihm ins Haus 72
1817 starb Andreas Jensen in Tallinn / Reval (Estland) Ebenfalls starb am 16.3.1817 seine Tochter Brigitte Andreas Jensen.
1835 wohnten im Haus nur die Witwe Kaiken (arbeitete als Weberin) und ihre Tochter Hedwig.
1838 heiratete Inken Andreas Jensen, Hans Hinrich Cordt (*um 1808 Haus 124; +um 1844 auf See), er zog in das Haus 2 ein.
Inken und Hans hatten 3 Kinder:
e Andreas Hansen Cordt *28.10.1838; +? o 1860: Zimmermann
o heiratete am 18.6.1866, Abeline Kjerstine Maria Christian- sen (*23.6.1845 Morsum; +?), er erbte wohl das Haus
e Catharina Beata Cordt *12.8.1841; +27.9.1880
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e Hinrich Hans Cordt *1.6.1844; +? o heiratete am 20.3.1870, Johanna Nicoline Corneli- sen (*25.2.1843 Haus 115; +?), zog nach Rantum o Von 1870 bis 1906 Lehrer in Rantum
Am 6.6.1840 starb Kaiken Boy Peters, im Haus lebten dann 1840 nur ihre Toch- ter Inken mit ihrem Mann Hans Hinrich Cordt (Seefahrer, 1840 abwesend) und deren Sohn Andreas Hansen Cordt.
Hans Hinrich Cordt starb um 1844 auf See. Inken Andreas Jensen lebte von nun an alleine mit ihren Kindern in dem Haus
und arbeitete als Tagelöhnerin; dies war 1845 und auch 1860 noch der Fall.
Am 18.6.1866 heiratete Andreas Hansen Cordt, Abeline Kjerstine Maria Christi- ansen (*23.6.1845 Morsum; +?).
Andreas und Abelina hatten mehrere Kinder: «e Jenny Mathilde Cordt *19.11.1868; +? e Merry Jeanette Cordt *12.1.1871; +? o bekam am 10.10.1895 ein uneheliches Kind (Vater war Heinrich Tams), Heinrich Cordt (+9.9.1917 Frankreich) e Hans Hinrich Cordt *12.6.1873; +? o erbte später das Haus 8 und wohnte dort Inken Andreas Jensen starb im Jahr 1873. Am 27.9.1880 starb Catharina Beata Cordt
Um 1900 wohnte die Familie anscheinend im Haus 8
1922 wurde das Haus von den Erben von Andreas Hansen Cordt abgerissen.
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Hüs 3; Johann-Möller-Straße 2a „Kiek in“
(zuerst um +/- 1660 bebaut, 1778 neugebaut, steht noch)
Das erste Haus wurde wohl um 1653 herum auf dem Staven gebaut vom Mül- ler Carsten Heiksen (*um 1627 Haus 22; +1690 Haus 3).
Ursprünglich stand das Haus südlicher, ungefähr in der Deckerstraße, wurde aber irgendwann an die heutige Stelle versetzt.
Ungefähr um 1650 heiratete Carsten Heiksen und hatte mindestens 2 Kinder:
e Mochel Carstens de Older; +vor 1709 o heiratete um 1683 Merreth Po Erken (*Tinnum), zog ins Haus 35. e Mochel Carstens de Jung +1709 im Wattenmeer o heiratete um 1680 eine Inge, erbte das Haus 3. o Erwar nach seinem Vater ab 1690 Müller und 1709 auch Strand- und Kirchspielvogt von Westerland
Carsten Heiksen starb 1690, von 1667 bis 1690 war Carsten Müller von Wester- land
Das Haus ging an den jüngeren Sohn:
Mochel Carstens (*um 1660; +1709 im Wattenmeer), dieser war Müller und ab 1709 auch Strand- und Kirchspielvogt von Westerland.
1701 war Mochel Carstens einer der Westerländer, die die Verlängerung der Kirche finanzierten.
Allerdings starb Mochel 1709 im Wattenmeer, als er wegen eines Prozesses auf das Festland musste.
Mochel hatte mit seiner Frau Inge mehrere Kinder:
e Heike Carstens *um 1688; +20.11.1751 Haus F o heiratete 1714 die Witwe Catharina Balthasar Bastian- sen (*10.8.1689 Tinnum; +29.1.1769 Haus F), zog ins Haus F e Dühre Muchel Carstens *1681; +18.10.1722 Keitum o heiratete am 29.12.1703, Peter Bo Petersen (*2.4.1673 Keitum; +7.12.1734 Keitum), zog nach Keitum.
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e _Boh Mochels *21.6.1684; +17.10.1762 Haus 3 o heiratete vor 1713, Karen Jens Theides (*1691 vielleicht Haus F; +5.5.1753 Haus 3), er erbte das Haus. o Boh Mochels war ab 1710 Kirchspielvogt von Westerland (bis 1760) und von 1710 bis vor 1714 und zwischen 1720 und 1760 auch
Strandvogt
1709 wurde in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" über das Haus und Muchel Carstens (deJung) unter anderem folgendes verzeichnet: "1) Zum Land: - Kann jetzt nicht mehr als jährlich ungefehr 10 Fuder gering mageres Hau bergen, ist kaum 2 Mark Fuder werth, - Säet 3 1/2 Tonn Roggen und eben so viel Gärste - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 etlicher maßen 10, weil ei- niger Orten das Land gar gering und mit Sande überstoben ist - Davon nichts veräußert und etwaß Kirchenland darunter. 2) Tiere: -2 kleine Pferde -2 Kühe -4 junge Beesten -8 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Hauß bestehet aus: - eine kleine Kammer, Pesel und Stube Außendiehl von 7 Fach - Droschloh + Stall 6 Fach - Scheune 5 Fach - ein klein Schafstall dabey von 3 Fach Insgesamt ist das Haus: "in gutem Stande" 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als aus der See, und was er davon erlangen kann; kunte sich außer diesem nebst den Seinigen nicht ernehren. 6) Solange die Seefahrt glücket und Gott ihn in diesem Stande läßt, und daß ihn der Sand nicht vertreibt, kann er sein schuldiges praestandum abführen."
Der Sohn Boh Mochels war ab 1710 Kirchspielvogt (bis 1760) und kurz auch Strandvogt (1710 bis 1714 und 1720 bis 1760), Müller war er nicht mehr.
Zu der Zeit heiratete Boh Mochels seine Frau, Karen Jens Theides (*1691 viel- leicht Haus F; +5.5.1753 Haus 3)
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Die beiden hatten mehrere (insgesamt 8) Kinder:
e Merrith Bohn *1713; +8.7.1741 Tinnum o heiratete am 28.11.1738, Peter Erichen (*5.6.1707 Tinnum; +?), zog nach Tinnum. e Michel Boysen *1715; +1762 in der Elbe o Kapitän, heiratete am 12.1.1741, Moiken Peter Detl- effs (*12.8.1717 Haus 98; +16.7.1773 Haus 27), zog vor 1745 ins Haus 27. «e Heike Boysen *28.8.1716; +1.10.1787 Haus 25 o heiratete 1744, die Witwe Merret Andresen Hahn (*25.7.1707 Haus 16; +8.9.1782 Haus 25), zog zu ihr ins Haus 25. e Inge Boh Mochels *31.12.1719; +31.12.1784 Haus 61 o heiratete 1740, Johannes Jansen (*1713 Haus 61; +18.12.1746 ebenda), zog zu ihm ins Haus 61 e Jens Boh Mochels *25.11.1722; +27.1.1779 Haus 3 1745 und 1754 Seefahrer heiratete am 3.1.1753, Jey Schwen Andresen (*27.1.1724 Keitum; +14.3.1772 Haus 3), er erbte das Haus 3. o heiratete am 28.1.1773, die Christin Jens Mannis (*29.7.1739 Keitum; +8.2.1806 Haus 3) o Erwar von 1760 bis 1769 Kirchspielvogt und von 1760 bis 1762 auch Strandvogt e Erkel Boh Mochels *April 1726; +6.11.1802 Haus 57 o heiratete am 11.6.1754, Peter Petersen Groot (*18.11.1726 Haus 57; +18.10.1782 ebenda) zog ins Haus 57
1745 wohnten in dem Haus also: Boh Mochels mit seiner Frau sowie den Kindern Jens Boh Mochels (Seefahrer) und Erkel Boh Mochels.
Am 3.1.1753 heiratete der jüngste Sohn, Jens Boh Mochels, die Keitumerin Jey Schwen Andresen (*27.1.1724 Keitum; +14.3.1772 Haus 3), sie zog ein.
Am 18.11.1753 wurde Jens und Jey wohl eine Tochter geboren: Karen Jens Bohn. Karen starb aber schon am 2.2.1754
Am 5.5.1753 starb Karen Jens Theides.
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1754 wohnte dann nur noch der Witwer Boh Mochels mit seinen Kindern Jens Boh Mochels (Seefahrer) und Erkel Boh Mochels im Haus. Ebenfalls wohnte im Haus noch Jens' Ehefrau Jey.
Ab 1760 war Jens Boh Mochels bis 1769 Kirchspielvogt und bis 1762 auch Strand- vogt.
Boh Mochels starb am 17.10.1762
Als Jens' Frau Jey am 14.3.1772 starb, heiratete er im Jahr darauf erneut. Jens heiratete am 28.1.1773, die Christin Jens Mannis (*29.7.1739 Keitum; +8.2.1806 Haus 3)
Sie hatten irgendwann einen Sohn, der allerdings früh starb; Matthies Jens Bohn.
1778 brannte das Haus am 1. Mai ganz ab und wurde dann von Jens Boh Mochels neu aufgebaut, an der selben Stelle.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 2; Jens Boh Mochels) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 27.1.1779 starb Jens Boh Mochels.
5 Jahre später am 4.4.1784 heiratete seine Witwe Christin erneut, diesmal den Dänen und Witwer Thomas Jens Franzen (*2.3.1747 Tjaereborg DK; +15.8.1820 Haus3), er wohnte zu der Zeit in Keitum und zog dann nach Westerland.
Er hatte mit Christin keine Kinder, aber einen Sohn aus erster Ehe (mit Inge Sönken aus Ophusum; +16.2.1783 Keitum):
e Matthias Jan Thomsen *26.1.1783 Keitum; +5.3.1861 Haus 58 o 1803: Seefahrer o heiratete am 6.11.1807, Dorothea Jan Claasen (*15.8.1788 Haus 58; +7.9.1861 ebenda), zog ins Haus 58. o Von 1831 bis 1847 war Matthias Kirchspielvogt von Westerland
1803 lebten neben Thomas Jens Franzen, seiner Frau Christin Jens Mannis und dem Sohn Matthias Jan Thomsen noch Christin's Neffe, Seefahrer Jan Mei- nerts (Seefahrer; *30.9.1784 Keitum; +15.2.1857 Haus 23) in dem Haus.
Jan heiratete am 15.12.1807 Merret Uwe Heiken Palm (*11.9.1785 Haus 26; +19.12.1870 Haus 23), sie wohnten dann im Haus 23
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Am 8.2.1806 starb Christin Jens Mannis.
Ihr Stiefsohn Matthias Jan Thomsen, heiratete am 6.11.1807, Dorothea Jan Claa- sen (*15.8.1788 Haus 58; +7.9.1861 ebenda), Matthias zog zu ihr ins Haus 58.
Thomas Jens Franzen heiratete am 10.4.1810 erneut, diesmal Erkel Andresen (*6.5.1775 Tinnum; 1803 wohnhaft im Haus 104 als Dienstmagd; +22.5.1830 Haus 3).
Sie hatten 2 Söhne:
e Jens Thomas Jensen +vor 1835? o zog um 1830 in das Haus 58 zum Stiefbruder Matthias. o starb vermutlich vor 1835.
e Peter Thomas Jensen *um 1813; +vor 1840 o zog um 1830 in das Haus 58 zum Stiefbruder Matthias o fuhr 1835 zur See, starb vor 1840
Am 15.8.1820 starb Thomas Jens Franzen.
Erkel Andresen starb als Witwe am 22.5.1830. Danach zogen ihre Kinder zu dem Stiefbruder Matthias Jan Thomsen ins Haus 58.
Matthias vermietete das Haus 3 dann.
1831 verkauften die Witwe Kaiken Peter Fries/Klein (*16.8.1777 Haus 18; +7.8.1850 Haus 3) und ihre Tochter Maria Hansen (*18.1.1815 Haus 110; +3.8.1904 Haus 110) ihr Haus im Bundiswung (Haus 110) und lebten ab dann zur Miete in dem Haus Nr. 3, welches Matthias Jan Thomsen gehörte, unterhalten wurden sie von der Armenkasse.
Maria Hansen arbeitete 1835, 1840 und 1845 ebenfalls als Tagelöhnerin.
Am 7.8.1850 starb Kaiken Peter Fries/Klein.
Kurz darauf heiratete Maria Hansen den Dänen Matz Peter Mat-
zen (*28.5.1807 Saedding, Guldager; +23.6.1896 Haus 110), an wessen Vater Kai-
ken 1831 das Haus 110 verkauft hatte, und zog zu ihm, zurück in ihr Geburts- haus, Haus 110.
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Daraufhin zog eine Tochter von Matthias Jan Thomsen von dem Haus 58, in das Haus ein:
Kressen Matthias Thomsen (*1818 Haus 58; +4.1.1892 Haus 3), 1860 lebte sie al- leine im Haus als Landwirtin.
Nach einigen Jahren alleine, heiratete Kressen am 6.12.1861 den Dänen Nis Chris- tensen Lindwig (*12.10.1833 Kjerbgl bei Darum DK; 1860 Diensbote im Haus
58 bei Kressen's Bruder; +9.9.1882 Westerland), er zog zu ihr in das Haus.
Im Jahr 1880 ließen sie sich scheiden, Nis verließ das Haus.
Bis zu ihrem Tod am 4.1.1892 lebte Kressen alleine in dem Haus.
Danach gehörte irgendwann Kressen's Neffe und Nichte (Kinder ihres Bruders Jan Claas Andreas Thomsen) das Haus, Matthias Jan Thomsen (Junior)
(*31.3.1857 Haus 58; +?) und seiner Schwester Inken Therese
Thomsen (*14.3.1852 Haus 58; +?)
Während der Inflation 1921 bis 1923 verkaufte Matthias das Haus.
Dann kaufte ein Hans Martens Hansen - Kanninghuus das Haus neben vielen ande- ren Häusern in Westerland
Um 1970 gehörte das Haus Peter und Christina Schmidt, diese eröffneten in dem Haus das Restaurant "Kiek in" welches 2018 die Türen schloß.
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Das Haus 3 „Kiek in“ im Jahr 2019
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Hüs 4/H; Friesische-Straße 25 (zuerst vor 1745 bebaut (Klaus-Groth-Straße), 1784 versetzt, 1857 nach Brand an heutige Stelle versetzt)
Ursprünglich standen Vorgänger dieses Hauses bereits 2 mal an anderen Stellen.
Als erstes stand das Haus (um 1745 und 1778) ungefähr in der Nähe der heutigen Klaus-Groth-Straße, damals war es das westlichste Haus des nördlichen Teils Wes- terlands.
Der erste bekannte Besitzer war Andreas Peter Hansen (*2.3.1701 List; +5.8.1753 Haus H), welcher am 8.1.1734 Inge Andresen Hahn (*15.9.1703 Haus 16; +28.11.1779 Haus H) heiratete.
Möglicherweise baute Andreas das Haus, allerdings lebte dort 1745 und 1754 noch eine andere Person, Inge Berendts, diese wurde schon 1709 genannt, möglicher- weise als Besitzerin dieses Hauses, was bedeuten würde, dass das Haus älter ist.
1709 wurde möglicherweise über das Haus H und Inge Berendts in der "An- schreibung der Hußen & Ländereyen" folgendes berichtet: "1)Zum Land: - Kann ein klein Fuder Heu bergen vom Wert a 2 Mark. - Säet im Jahr 11/2 Schip Roggen und 1 1/2 Schip Gärsten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat nichts davon veräußert. 2) Tiere: - 6 Schafe 3) Das Haus besteht aus: - ein klein Kammer klein Stube und Außendiehl von 5 Fach 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Muss sich ihrer Hände Arbeit ernähren. 6) So Lange Gott Gesundheit läßt, kann Sie der Herrschaft Pflichten abtragen."
Es ist unsicher, wann Inge starb, möglicherweise um 1757.
Andreas Peter Hansen und Inge hatten mehrere Kinder:
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«e Peter Andresen List *1736; +9.3.1816 Wenningstedt o heiratete am 19.6.1767 Merret Claas Petersen (*1743 Haus 31; +11.12.1802 Wenningstedt), zog nach Wenningstedt. «e Inge Andreas Petersen *19.8.1738; +22.10.1766 Haus H e Andreas Andresen List *1741; +11.1.1830 Kampen o Vogelkojen Aufseher o heiratete am 16.11.1769 Inge Petersen Jensen (*8.12.1744 Kam- pen; +19.2.1780 Kampen), zog nach Kampen. o heiratete danach am 10.9.1780 Aje Nickels Jensen (*4.8.1730 Tin- num; +16.3.1786 Kampen) o heiratete danach am 11.11.1787 Merret Nickels Jacob- sen (*31.3.1753 Rantum; +16.2.1837 Kampen) e Else Andreas Petersen *13.10.1743; +28.7.1768 Haus H o heiratete am 2.1.1767 den Schiffbrüchigen Michel Michelsen Mar- loh (*11.8.1739 Mecklenburg; +3.5.1823 Haus 4/H), Michel erbte später das Haus.
1745 lebten also im Haus: Andreas Petersen List (Andreas Peter Hansen, Seefahrer) mit seiner Ehefrau Inge und ihren Kindern, sowie die alte Inge Berendts.
Am 5.8.1753 starb Andreas Peter Hansen.
1754 lebten dann im Haus die Witwe Inge Andresen Hahn, sowie ihre Kinder (der Sohn Peter Andresen List fuhr 1754 zur See) und die alte Inge Berendts.
Am 22.10.1766 starb die Tochter Inge Andreas Petersen.
Am 2.1.1767 heiratete die Tochter Else Andreas Petersen den auf Sylt gestrande- ten Michel Michelsen Marloh (*11.8.1739 Mecklenburg; +3.5.1823 Haus 4/H).
Sie hatten allerdings nur einen Sohn:
- Andreas Michel Marloh (*22.7.1768), welcher aber zusammen mit seiner Mutter Else kurz nach der Geburt verstarb. Else starb am 28.7.1768.
Michel Marloh heiratete am 4.1.1770 erneut, diesmal Kressen Andreas Jen-
sen (*25.7.1739 Haus 19; +7.3.1793 Haus 4), mit welcher er einen Sohn hatte. 1770 wurde dieser Sohn geboren und bekam den Namen Michel Michelsen Mar- loh (+1815 Bordeaux).
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 123; Michel Michelsen Marloh) ei- nen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
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Am 28.11.1779 starb die alte Inge Andresen Hahn.
1784 wurde das Haus abgebrochen, und nach Nordhedig versetzt, dort stand es erstmal an anderer Stelle, ungefähr an der Ecke Johann-Möller-Straße und Ste- phanstraße (südlich der Johann-Möller-Straße).
Am 7.4.1792 heiratete Michel Michelsen Marloh (Il), Christina Margaretha Jens Nielsen (*25.12.1770 Haus 1; +22.8.1846 Haus 4), sie zog in das Haus ein.
Kressen Andreas Jensen, die Mutter von Michel, starb am 7.3.1793 Michel Michelsen Marloh (Il) hatte mit Christina zwei Töchter:
e Kressen Michelsen Marloh *22.7.1803; +16.1.1880 Haus 8 o heiratete am 14.10.1836 Andreas Petersen (*5.11.1776 Stedesand; +8.11.1836 Keitum) o _Kressen heiratete am 20.11.1842 erneut, Jürgen Thomsen (*6.7.1796 Hoddebüll; +21.3.1882 Haus 8), zog später um 1855 in das Haus 8. «e Brigitte Michel Marloh *um 1810; +7.4.1881 Haus 4 o wohnte 1835, 1840 und 1845 im Haus 126 als Dienstmädchen. o erbte später das Haus
Um 1803 als Kressen Michelsen Marloh geboren wurde, lebten in dem Haus ihr Großvater Michel Marloh, und ihre Eltern, Michel Michelsen Marloh (Seefahrer) und Christina Margaretha Jens Nielsen.
Am 17.11.1815 starb Michel Michelsen Marloh (Il) auf See bei Bordeaux (Frank- reich)
Am 3.5.1823 starb der alte Michel Michelsen Marloh Die Witwe Christina (1835 war ihr Nahrungszweig unbestimmt) lebte nun mit ih- ren beiden Töchtern alleine in dem Haus, die Töchter arbeiteten 1835 beide als
Dienstmädchen und wohnten somit in anderen Häusern.
Am 14.10.1836 heiratete Tochter Kressen den in Keitum wohnhaften Andreas Pe- tersen (*5.11.1776 Stedesand; +8.11.1836 Keitum; Andreas war vorher verheiratet
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mit Kressen's Tante (Anna Jens Nielsen *um 1768; +11.5.1836 Keitum)), er starb allerdings nicht einen Monat später am 8.11.1836.
1840 lebten im Haus Kressen und ihre Mutter Christina. Beide lebten vom Stricke- machen.
Als Kressen am 20.11.1842 den Wiedingharder Witwer Jürgen Thomsen (*6.7.1796 Hoddebüll; +21.3.1882 Haus 8) heiratete, zog er auch in das Haus, zusammen mit seinen Töchtern aus der ersten Ehe:
«e Margaretha Thomsen *26.7.1823 Keitum; +15.1.1915 Westerland o heiratete am 14.8.1853 in Keitum, Niels Peter Christiansen (*1822 Saderborg DK; +?), zog nach Tinnum e Christina Thomsen *17.1.1826 Keitum; +4.11.1884 Haus 8 o heiratete am 14.8.1853 Lars Berthelsen (*um 1811 Hirtsholm DK; +?), sie erbte später das Haus 8. e Hanna Thomsen *14.2.1828 Keitum; +13.2.1900 Haus 62 (B) o heiratete am 9.3.1854 Siewert Christiansen (*22.6.1827 Haus 106;
+1.11.1865 Haus 62 (B)), zog ins Haus 62 (B)
1845 lebten im Haus 4: Christina Margaretha Jens Nielsen (ernährte sich von ihrer Hände Arbeit), ihre Tochter Kressen mit ihrem Ehemann Jürgen Thomsen (Seefah- rer), sowie die Tochter Margaretha Thomsen (Weberin).
Am 22.8.1846 starb Christina Margaretha Jens Nielsen.
Um 1855 zog Jürgen Thomsen mit seiner Familie in das Haus 8, wo sie die alten Geschwister Eschels verpflegten, die Schwägerin Brigitte Michel Marloh wohnte nun alleine in dem Haus 4.
Brigitte lebte davor von mindestens 1835 bis 1845 im Haus 126, wo sie als Dienst- mädchen arbeitete.
1856 am 26.8 fing das Haus durch einen Blitz an zu brennen und brannte ab.
1857 wurde das Haus an der heutigen Stelle (Friesische Straße) neu aufgebaut, viele Westerländer halfen damals der alten Brigitte dabei.
1860 wohnte Brigitte Michel Marloh alleine in dem Haus, in den folgenden Jahren war sie eine der ersten Westerländerinnen die Gäste in ihrem Haus empfing.
Später nahm sich Brigitte eine Christine Lund als Pflegerin in das Haus.
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Nachdem Brigitte am 7.4.1881 starb, erbte Christine Lund das Haus. Diese verkaufte es an Bernhard Deutscher (*21.4.1879 Haus 20).
Bernhard Deutscher verkaufte es später um 1930 an Lisbeth Regendanz, später gehörte es dann ihren Erben.
Mittlerweile (2022) wird das Haus als Gästehaus genutzt.
Das Haus 4 im Jahr 2022
+Hüs 5; Stadumstraße (1736 bebaut, 1978 abgerissen)
Um 1736 wurde ein Haus auf dem Staven gebaut vom Seefahrer Tham Bohn aus Rantum
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Am 27.11.1736 heiratete Tham Bohn, Merret Erk Taken (*29.7.1710 Haus 6; +10.7.1767 Haus 5).
Sie hatten einen Sohn: - Boh Tamen *vor 1745
Noch vor 1745 starb Tham Bohn allerdings bereits.
1745 und 1754 wohnten nämlich nur noch seine Witwe Merret und der Sohn Boh Tamen im Haus.
1754 fuhr Boh Tamen zur See, 1745 noch nicht.
Am 10.7.1767 starb Merret Erk Taken.
Bald darauf heiratete Boh Tamen am 26.11.1767, Inken Knut Petersen Fries (*29.9.1745 Haus 31; +6.2.1824 Haus 5)
Boh und Inken hatten mehrere Kinder:
e Tam Boh Tamen *1768; +31.10.1777 e Merred (Boh Tamen) Boysen *2.8.1771; +18.2.1851 Haus 5 o heiratete am 1.12.1799, Jens Boysen Decker (*Haus 77; +1802 auf See), erbte das Haus. e Knut Boh Tamen *1773; +4.11.1777
Ab 1776 (bis 1819) war Inken Knut Petersen Fries die Hebamme in Westerland.
Am 31.10.1777 starb Tam Boh Tamen. Nur 5 Tage später starb sein Bruder, Knut Boh Tamen.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 3; Boh Thamen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los.
Vor 1789 starb Boh Tamen. Am 1.12.1799 heiratete die Tochter Merred, Jens Boysen Decker (*Haus 77; +1802 auf See).
Die Ehe blieb kinderlos, denn... schon 1802 starb Jens auf See.
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1803 lebten in dem Haus die beiden Witwen, Inken Knut Petersen Fries (Hebamme von Westerland) und ihre Tochter Merred Boh Tamen Boysen.
Ab 1819 war Inken Knut Petersen Fries nach 43 Jahren nicht mehr Hebamme für Westerland.
Am 6.2.1824 starb Inken Knut Petersen Fries.
Danach zog Clas Peter Fries/Klein (*9.3.1788 Haus 18; +22.7.1829 Haus 5), Mer- red's Cousin, in das Haus ein.
Am 29.12.1824 heiratete Clas Peter Klein, Ose Michel Decker (*um 1800 Haus 53; +9.4.1884 Haus 5)
Clas und Ose hatten zwei Kinder:
«e JensC.P. Klein *28.8.1825 o 1845: Seefahrer o starb wohl zwischen 1845 und 1860 auf See e Moiken Clasen Klein *13.9.1827 o heiratete 1860, Christian Carl Andresen (*um 1833 Rodenäs), sie erbte das Haus.
Am 22.7.1829 starb Clas Peter Klein bereits.
1835 lebten in dem Haus die alte Witwe Merred Boh Tamen sowie die Witwe Ose (Nahrungszweig unbestimmt) und die Kinder (Jens und Moiken) von ihrem Cousin Clas Peter Klein; Ose und ihre Kinder kümmerten sich um Merred.
1840 und 1845 waren die Bewohner dieselben, Ose war 1840&1845 als Tagelöhne- rin verzeichnet, Jens war 1845 abwesend auf See.
Am 18.2.1851 starb Merred Boh Tamen Boysen.
1860 heiratete Moiken Clasen Klein, den Zimmermann Christian __Carl Andresen (*um 1833 Rodenäs).
Moiken und Christian hatten zwei Kinder:
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e Clas Jens Andresen *20.9.1860; +3.2.1876 e Merret Therese Andresen *24.1.1863 o heiratete am 21.11.1890, Peter Christian Thiesen (*16.2.1864 Ho- yer), er zog zu ihr.
1860 als Clas Jens Andresen geboren wurde lebten in dem Haus die alte Witwe Ose Michel Decker, ihre Tochter Moiken und der Schwiegersohn Christian Carl Andresen (Zimmermann).
Der Sohn, Clas Jens Andresen, starb am 3.2.1876. Ose Michel Decker starb am 9.4.1884.
1896 soll das Haus erneuert worden sein.
Um 1920 gehörte das Haus: Hans Christian Petersen
Als Hans Christian Petersen 1958 starb, übernahm sein Sohn, Hans Christian Peter- sen junior, das Haus.
1978 wurde das Haus abgerissen.
+Hüs 6; Stadumstraße (um 1702 bebaut; zwischen 1805 und 1810 abgerissen)
Das Haus soll um 1702 erbaut worden sein von Erk Thaken / Töggen (*1668 Haus 8?; +17.4.1747 Haus 6).
Erk Thaken war wahrscheinlich einer der Söhne des Thake/Tög Petersen von Haus 8.
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Um die selbe Zeit heiratete Erk Thaken, Christin Jens Theides (von Haus F?) Sie hatten mehrere Kinder:
e Take Erken *26.8.1704; +30.1.1773 Haus D o heiratete 1738, Gondel Früdde Nickelsen (*21.1.1714 Haus D; +2.7.1766 ebenda), zog zu ihr ins Haus D e MerretErk Taken *29.7.1710; +10.7.1767 Haus 5 o heiratete am 27.11.1736 Tham Bohn (*Rantum; +vor 1745), er baute Haus5. e Inge Erk Taken *November 1718; +19.12.1801 o erbte das Haus 6
1709 wurde über das Haus 6 und Erich Tüchen in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Berget 3 Fuder Heu. - Säet 1/2 Tonne Roggen und 1/2 Gersten. - hat davon nichts veräußert. 2) Tiere: -1 klein Kuh - 5 Schafe 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl 6 Fach - Lohe und Stall 4 Fach - alles in ziemlichem Stande 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Seine Nahrung ist in der Seefahrt."
1745 lebten in dem Haus: Erk Töggen (fuhr 1745 nicht mehr zur See) und seine Tochter Inge Erk Thaken
Am 17. April 1747 starb Erk Thaken. Danach lebte seine Tochter Inge Erk Thaken alleine in dem Haus.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 4; Incken Erck Töggen) keinen An- teil an den Gemeindeländereien: O0 Los
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Am 19.12.1801 starb Inge Erk Thaken.
Wahrscheinlich lebte in dem Haus um 1803 herum die geschiedene Anna Niel- sen (*1743 Varde DK; +20.3.1815 Westerland), sie zog dort von Haus 38 hin. Sie war 1803 als Heuerling verzeichnet und lebte von ihrer Hände Arbeit.
Anna Nielsen starb am 20.3.1815.
Das Haus wurde dann wohl zwischen 1805 und 1810 (vielleicht auch erst 1815) abgerissen.
Hüs 7; Stadumstraße 9 (1751 / 1752 bebaut; steht noch)
Das Haus wurde vermutlich um 1751 oder 1752 gebaut, vom Seefahrer Peter Niclasen (*20.9.1722 Haus 59; +25.2.1804 Haus 7), wohl nachdem der Staven (Hausgrundstück) von Haus Nr. 6 (von Erk Töggen/Thaken) geteilt wurde. 1745 stand das Haus nämlich noch nicht.
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Peter Niclasen heiratete im selben Jahr am 29.12.1751, Merret Jens Sönk- sen (*20.7.1725 Haus 81; +14.5.1789 Haus 7)
Die beiden hatten mehrere Kinder:
Niklas Peter Niclasen *4.11.1752; +2.1.1770 Alicante Kressen Peter Niclasen *20.7.1754; +? o heiratete um 1783, Boh Boh Thomsen (*20.11.1749 Tinnum; +?), sie zog nach Tinnum. Ay Peter Niclasen *20.6.1756; +15.11.1834 Haus 26 o heiratete am 5.12.1782, Uwe Heik Palm (*24.7.1756 Haus 30; +1806 auf See), zog ins Haus 26 Boy Peter Niclasen *11.11.1761; +28.11.1805 Haus 7 o heiratete am 25.11.1787, Anna Margaretha Jens Niel- sen (*22.1.1765 Haus 1; +29.12.1831 Haus 7), er erbte das Haus. Gundel Peter Niclasen *10.10.1764; +22.1.1841 Keitum o heiratete am 10.10.1787, Zacharias Peter Brühn (*31.8.1764 Haus 46; +21.4.1797 Tinnum), zog zu ihm ins Haus 46 oder nach Tin- num? o heiratete später den Müller Matz Matzen (*21.11.1771 Mühlen- deich, Emmelsbüll; wohnhaft Tinnum; +17.6.1831 Tinnum), sie wohnten in Tinnum
1754 wohnten in dem Haus: Peter Niclasen (Seefahrer) mit seiner Frau Merret und dem Sohn Niklas Peter Niclasen.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 5; Peter Nicolaysen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 25.11.1787 heiratete der jüngste Sohn, Boy Peter Niclasen, Anna Margaretha Jens Nielsen (*22.1.1765 Haus 1; +29.12.1831 Haus 7), sie zog in das Haus ein.
Sie hatten mehrere Kinder:
Peter Boh Peters *8.10.1790; +30.7.1792 Brigitta Boy Nicolaisen *22.12.1791; +19.1.1875 Haus 34 o heiratete am 26.4.1820, Nis Rink Hennings (*17.10.1789 Ran- tum, wohnte seit 1795 Haus 34; +6.2.1879), zog zu ihm ins Haus 34 Peter Boy Nicolaisen *23.5.1797; +7.8.1821 Malaga (Spanien) o Seefahrer Merret Nicolaisen *11.6.1799; +18.10.1862 Haus 140
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o heiratete am 10.4.1828, Theide Michel Decker (*1797 Haus 53; +1874 Haus 140), zogen dann ins Haus 140. e Hedwig Jens Nicolaisen *1.10.1801; +26.7.1854 Haus 7 o heiratete am 24.12.1831, Dirk Meinerts Hahn (*29.1.1804 Haus 105, wohnte Haus 83; +4.8.1860 Haus 7), er zog in das Haus ein.
Am 14.5.1789 starb Merret Jens Sönksen
1803 lebten in dem Haus außer dem alten Witwer Peter Niclasen, seinem Sohn Boh Peter Niclasen und dessen Familie, auch Maren Jens Nielsen (*3.11.1775 Haus 1; +9.1.1839 Haus 1), die Schwester von Anna Nielsen, sie arbeitete als Dienst- magd.
Peter Niclasen starb am 25.2.1804, bloß ein Jahr später folgte ihm am 28.11.1805 sein Sohn Boy Peter Niclasen.
Am 24.12.1831 heiratete die jüngste Tochter, Hedwig Jens Nicolaisen, den Kapi- tän Dirk Meinerts Hahn (*29.1.1804 Haus 105, aufgewachsen im Haus 83; +4.8.1860 Haus 7), er zog in das Haus 7 ein.
Nur eine paar Tage später starb die alte Anna Margaretha Jens Nielsen.
Dirk Meinerts Hahn und Hedwig hatten viele Kinder:
e Betty Hahn o Bekam am 17.4.1879 eine Tochter mit einem Herr Kiesby; Helene Hahn «e Dirk Hahn o 1900 mit einer Helene einen Sohn: Heini Hahn «e Dirk Dirksen Hahn *15.6.1834; +1860 La Guaira (Venezuela) o starb am 1860 in La Guaira in Venezuela, seine Nachkommen le- ben noch heute in Nordamerika
«e Margaretha Dirk Hahn *30.12.1837; +? o bekam am 10.9.1860 einen unehelichen Sohn: Dirk Meinerts (Va- ter = Peter Johann Diedrichsen *15.3.1824 Hoyer, wohnhaft Haus 25; +21.1.1870 Haus 25) o heiratete am 27.11.1862, Johann Heinrich Carl Kersting (*1835 Kappeln) «e Inken Dirksen Hahn *27.6.1840; +7.1.1894 Haus 82 o heiratete am 7.6.1859, Boy Andreas Boysen (*1.1.1838 Haus 82, wohnhaft Haus 49; +11.2.1892 Haus 82), zog ins Haus 82
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«e Birgitta Dirk Hahn *30.4.1842; +1935 o heiratete am 28.12.1864, Jens Boy Carstensen (*2.9.1838 Mor- sum; +1877 Haus 7), er zog zu ihr ins Haus 7.
1835 lebte in dem Haus außer Dirk Meinerts Hahn (Seefahrer) und seiner Familie ebenfalls: Maria Anna _Brodersen (*10.8.1814 Haus 55; +15.5.1892 Kampen) als Dienstmagd, sie heiratete am 15.4.1846 Jeef Jens Bleicken (*19.3.1815 Kampen; +6.4.1893 Kampen), zog nach Kampen.
1840 wohnte außer der Familie die Dienstmagd Margaretha Nis Hin-
richs (*4.9.1822 Haus 34; +28.1.1877 Haus 36) im Haus, heiratete am
15.1.1847, Georg Matthias Lassen (*30.11.1815 Rantum; +6.6.1899 Haus 36), zog ins Haus 36.
1845 wohnte außer der Familie die Dienstmagd Erkel Nis Hin-
richs (*24.8.1827 Haus 34; +1.3.1917 Haus 67), eine Schwester der vorherigen Dienstmagd, im Haus, Erkel heiratete am 15.3.1855 ihren Schwager, Peter Boy Andresen (*26.8.1816 Tinnum, wohnhaft Haus 12; +12.9.1897 Haus 67), sie zogen in das Haus 67
Dirk Meinerts Hahn wurde verewigt mit der Gründung des Ortes "Hahndorf" in
Australien.
1838 brachte er am 28.12.1838 als Kapitän der "Zebra" 187 Deutsche Immigran- ten dort hin.
Er war so von ihrem Willen beeindruckt, dass er ihnen half ein geeignetes Stück Land zu finden.
Im Mai 1839 wurde der Ort dann wegen seiner Hilfe "Hahndorf" genannt.
Auf dem Marktplatz des Ortes steht heute immer noch eine Büste des Kapitäns.
Hedwig starb am 26.7.1854
Dirk Meinerts Hahn verfiel daraufhin im Kummer dem Alkohol, welcher ihn am 4.8.1860 tötete. Danach lebten 1860 nur noch seine Kinder in dem Haus.
Am 10.9.1860 wurde der Tochter Margaretha Dirk Hahn ein unehelicher Sohn ge- boren: Dirk Meinerts.
Sein Vater war Peter Johann Diedrichsen (*15.3.1824 Hoyer; +21.1.1870 Haus 25), welcher im Haus 25 wohnte.
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Am 28.12.1864 heiratete die Tochter Brigitta Dirk Hahn den Morsumer Kapi- tän Jens Boy Carstensen (*2.9.1838; +1877 Haus 7).
Sie hatten mindestens 2 Kinder:
e Hugo Adolph Carstensen *14.8.1869 e Julius Bernhard Carstensen *12.2.1873; +1956
Jens Boy Carstensen starb schon 1877.
Seine Witwe Brigitta Dirk Hahn starb erst 1935, sie verkaufte das Haus schon vor- her.
Später gehörte das Haus einem Jacob Hansen, er hatte dort eine Gärtnerei. Danach folgte ein Johann Hansen, möglicherweise sein Sohn.
Er ließ das Haus angeblich 1904 erneuern.
Um 1920 gehörte das Haus immer noch Johann Hansen
Um 1960 gehörte das Haus Hans Peter Senftleber (*13.7.1922; +4.1.1987 Haus 7) und seiner Frau Hannelore Grandt (*12.12.1934; +23.7.2005 Haus 7).
Hans Peter Senftleber starb am 4.1.1987 Hannelore Grandt (Senftleber) starb am 23.7.2005.
2011 wurde das Haus total saniert
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Das Haus 7 im Sommer 2019
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Hüs 8; Stadumstraße 13 „Landhaus Schlüter“ (um +/- 1689 bebaut, möglicherweise 1710 erneuert, steht noch)
Das erste Haus auf dem Staven wurde wahrscheinlich um 1689 herum von Tögge Peters gebaut. Dieser war vermutlich ein Sohn des Peter Töggen (wohl von Haus 10?)
Um die selbe Zeit wurde Tögge und seiner Frau Christin der Sohn Peter Tög- gen (+1711) geboren.
Noch vor 1709 starb Tögge Peters, da 1709 seine Witwe Christin die Besitzerin des Hauses war.
Vermutlich um 1709 heiratete Peter Töggen, Inge Erk Geiken (*28.9.1689 Haus 64; +19.2.1762 Haus 19) Sie hatten mindestens folgende Kinder:
e Peter Peter Töggen +um 1752 o 1745: Seefahrer o heiratete am 29.12.1745, Erkel Peter Bohn (*1717 Haus 104; +14.4.1799 Haus 8), er erbte das Haus. e Inge Peter Töggen *31.12.1709; +17.9.1783 Haus 19 o heiratete am 5.6.1738, Andreas Jensen (*25.7.1708 Haus 61; +29.7.1784 Haus 19), sie zogen ins Haus 19
1709 wurde über das Haus 8 und Thake Petersen's Witwe Christen in der "An- schreibung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land:
- Kann jährlich 3 kleine Fuder Heu bergen von Wert a 2 Mark.
- Säet im Jahr 1 Tonne Roggen und 1 Tonne Gärste - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert 2) Tiere:
-2 kleine Pferde - eine Kuh - 5 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3.
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3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl von 6 Fach - Dreschlohe und Stall 4 Fach
- Eine kleine Scheune und Schafstall 4 Fach
- welches Gebäude in ziemlichem Zustande 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann,
zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren. 6) Muss alles aus der See holen und haben!"
Möglicherweise wurde das Haus um 1710 neugebaut / erneuert. Leider starb Peter Töggen schon 1711, vermutlich auf See. 1745 lebten in dem Haus nur:
« Seefahrer: Peter Peter Töggen « Frau: Inge Peter Töggen (eigentlich = Inge Erk Geiken)
Peter Peter Töggen heiratete am 29.12.1745 Erkel Peter Bohn (*1717 Haus 104; +14.4.1799 Haus 8).
Sie hatten nur eine Tochter:
Christin Peter Töggen *15.11.1748 (+30.12.1821 Haus 8)
(Ein weiteres Kind wurde am 7.8.1747 geboren, es war allerdings bei der Geburt tot)
Peter Peter Töggen starb schon um 1752 auf See.
Vor 1754 zog die alte Witwe, Inge Erk Geiken, zu ihrem Schwiegersohn, Andreas Jensen, in das Haus 19, wo sie am 19.2.1762 starb.
1754 lebten in dem Haus nur die Witwe Erkel Peter Bohn und ihre Tochter Christin.
Christin Peter Töggen heiratete dann am 9.11.1769, den Seefahrer Peter Eschel Pe- ters (*19.2.1741 Haus 123; +29.4.1824 Haus 8), er zog zu ihr in das Haus 8.
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Christin und Peter hatten mehrere Kinder:
«e Peter Peter Eschels *20.7.1771; +10.12.1843 Haus 117 o 1803: Seefahrer o heiratete am 8.12.1801, Inken Peter Hansen Löwe (*27.5.1779 Haus 90; +16.3.1846 Haus 117), zog ins Haus 117 «e Eschel Peter Eschels *30.7.1774; +23.12.1861 Haus 8 o 1803: Seefahrer o erbte das Haus e Peter Eschels *4.9.1776; +25.5.1853 Haus 60 o 1803: Seefahrer o heiratete am 12.5.1818, Inge Boh Haulken Prott (*24.6.1785 Haus 123, wuchs im Haus 60 auf; +27.6.1871 Haus 600), zog ins Haus 60 o Strandvogt von 1819 bis 1827 e Inken Peter Eschels *17.5.1780; +13.1.1862 Haus 8 o erbte das Haus «e Erk Peter Eschels *5.12.1783; +1816 auf See o 1803: Seefahrer
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 6; Peter Eschels junior) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Erkel Peter Bohn starb am 14.4.1799
1803 lebte Peter Eschel Peters (Seefahrer) mit seiner Ehefrau und seinen Kindern im Haus.
Alle drei noch im Haus lebenden Söhne, Eschel, Peter und Erk fuhren zur See.
1816 starb der jüngste Sohn, Erk Peter Eschels, auf See.
Christin Peter Töggen starb am 30.12.1821 Ihr Mann Peter Eschel Peters starb am 29.4.1824
Danach erbten die Kinder, Eschel und Inken das Haus, sie lebten dort unverheiratet in Gütergemeinschaft von dem Vermögen ihrer Eltern.
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Ab 1833 lebte dann ebenfalls die alte Rantumerin Merret Simons (*um 1759 Visby) aus Rantum mit den Geschwistern im Haus, diese Frau wurde durch C.P. Hansen als Sagenerzählerin bekannt gemacht.
Ihr Haus ganz im Norden von Rantum ungefähr auf Höhe Baakdeel wurde 1833 abgebrochen.
Merret wurde von der Armenkasse unterhalten.
1840 wohnte in dem Haus zusammen mit den Geschwistern und Merret ebenfalls zur Miete auch Peter Matzen (*um 1811) er war Weber und lebte 1835 im Haus 13. 1845 wurde er nicht mehr genannt.
1850 starb Merret Simons, mit 91 Jahren.
Um 1855 nahmen die Geschwister Eschels, den Jürgen Thomsen (*6.7.1796 Hodde- büll; +21.3.1882 Haus 8) und seine Ehefrau Kressen Michelsen Mar- loh (*22.7.1803 Haus 4; +16.1.1880 Haus 8),als Pfleger im Haus auf.
1860 lebten die Geschwister zusammen mit dem pflegenden Ehepaar im Haus. Jür- gen arbeitete als Zimmermann.
Am 23.12.1861 starb Eschel Peter Eschels Inken Peter Eschels starb kurz darauf am 13.1.1862
Danach erbte Jürgen Thomsen das Haus.
Kressen Michelsen Marloh starb am 16.1.1880
Danach zog in das Haus auch die Tochter von Jürgen Thomsen, die Witwe Christina Thomsen (*17.1.1826 Keitum, später Nachname Berthelsen; +4.11.1884 Haus 8).
Jürgen Thomsen starb am 21.3.1882 Die Tochter Christina starb am 4.11.1884
Um 1900 gehörte das Haus dann wohl dem Zimmermann Andreas Hansen Cordt (*28.10.1838 Haus 2; +?), welcher es mit seiner Frau Abeline "Lina" Kjerstine Maria Christiansen (*23.6.1845 Morsum; +?) und seinen Kindern bewohnte.
Sie wohnten davor im Haus 2 und ließen dieses 1922 abgerissen.
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Sie hatten mehrere Kinder, mindestens:
«e Jenny Mathilde Cordt *19.11.1868; +?
e Merry Jeanette Cordt *12.1.1871; +? o bekam am 10.10.1895 ein uneheliches Kind (Vater war Heinrich Tams), Heinrich Cordt (+9.9.1917 Frankreich) e Hans Hinrich Cordt *12.6.1873; +? o Hanserbte das Haus.
Bis er am 13.6.1976 starb gehörte das Haus danach dem Enkel, Harry Cordt (*25.11.1904)
Danach erwarb das Haus erst eine Elli Kümmerling, und danach Wilfried Maron.
Das Haus sollte in den 80ern abgerissen werden, was allerdings nicht erlaubt wurde. In den 90ern verkaufte Maron das Haus.
Mittlerweile wurde das Haus saniert und hat nun Ferienwohnungen "Landhaus Schlüter"
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Das Haus 8 im Sommer 2019
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+Hüs 9; Henningstraße/Bastianstraße
„Henning Rinken“ (1767 bebaut; 1913 abgebrannt)
Das Haus 9 wurde 1767 gebaut von Broder Hansen Decker (*18.10.1736 Haus 15; +28.7.1818 Haus 9), er war Kapitän nachdem er in seiner Jugend das Dachde- ckerhandwerk erlernte (deshalb der Nachname = Decker; friesisch = Taker)
Beim Bau des Hauses werden zur selben Zeit ungefähr 13 Grabhügel, die Bar- minghooger, zerstört. Diese standen entlang des heutigen Bahnweges.
Am 18.12.1766 heiratete Broder, Moiken Manne Jensen (*22.4.1744 Keitum; +22.10.1814 Haus 9), eine Enkelin von Lorenz de Haan.
Sie hatten mehrere Kinder zusammen:
e Hans Broder Decker *13.6.1772; +11.11.1853 Haus 21 o heiratete am 5.8.1798, Merret Peter Claasen (*16.11.1772 Haus 18?; +10.12.1849 Haus 21), er baute das Haus 21. o Strandvogt von 1827 bis 1853 e Meinert Broder Decker *25.8.1775; +5.1.1852 Haus 126 o 1803: Seefahrer o heiratete am 21.8.1804, Inken Haulken Prott (*26.8.1775 Haus 123; +22.3.1835 Haus 126), er baute das Haus 126. o Strand- und Düneninspektor von 1818 bis 1852 e Wulf Broder Decker *1776; +1801 Ostindien (Indonesien) e Merret Broder Decker *10.1.1780; +12.5.1871 Haus 9 o heiratete am 17.10.1805, Henning Rinken (*2.9.1777 Rantum; lebte seit 1795 im Haus 34; +25.3.1862 Haus 9). Merret erbte das Haus. «e Peter Broder Decker *21.6.1782; +1857 Altona o 1803: Seefahrer o heiratete später Elisabeth Behnke (*21.10.1790 Altona; +1842), zog nach Altona. e Broder Hansen Decker *8.4.1785; +29.7.1854 Haderslev DK o heiratete am 23.10.1824, Anna Kierstina Hoffbek (*13.6.1796 Vil- strup; +26.2.1884), zog nach Hadersleben / Haderslev, Dänemark
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 9; Broder Hansen Decker) einen
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Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los Von 1788 bis 1818 war Broder Hansen Decker Strand- und Düneninspektor
1803 lebten in dem Haus Broder Hansen Decker, seine Ehefrau und seine Kinder Meinert, Merret und Peter (Beide Söhne fuhren zur See).
Am 17.10.1805 heiratete Merret Broder Decker, den Rantumer Henning Rin- ken (*2.9.1777 Rantum; lebte seit 1795 im Haus 34; +25.3.1862 Haus 9), er zog in das Haus.
Sie hatten mehrere Kinder zusammen:
e Maiken Henning Rinken *8.8.1806; +15.4.1807 o starb schon am 15.4.1807 an Zahnfieber. «e Rink Henning Rinken *2.12.1808; +1831 auf See e Maiken Henning Rinken *2.1.1812; +7.5.1878 Keitum o heiratete am 3.9.1840, Boy Friedrich Kayser (*28.12.1810 Tinnum, wuchs im Haus 61 bei Pflegeeltern auf; +auf See) o heiratete am 16.11.1851 erneut, Jens Boy Becker Frantzen (*28.1.1809 Keitum; +21.5.1893 Keitum), zog nach Keitum. «e Erkel Henning Rinken *6.12.1815; +nach 1871 o lebte ihr Leben lang in dem Haus e Moiken Manne Hinrichsen *31.3.1820; +6.2.1839 «e Trina Henning Rinken *13.5.1822; +12.8.1903 Haus 9 o heiratete am 11.7.1847, Gottlob Friedrich Kayser (*28.10.1818 Tin- num, wuchs im Haus 61 bei Pflegeeltern auf; +1862 auf See), sie erbte das Haus.
Am 22.10.1814 starb Moiken Manne Jensen Am 28.7.1818 starb Broder Hansen Decker. 1831 starb der Sohn, Rink Henning Rinken auf See.
1835 und 1840 wohnten im Haus Henning Rinken (lebte hauptsächlich von Zinsen), seine Ehefrau Merret und ihre noch lebenden Töchter.
Am 6.2.1839 starb die Tochter, Moiken Manne Hinrichsen.
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1845 wohnten zusammen mit Henning Rinken, seiner Ehefrau Merret und seinen Töchtern auch Boy Friedrich Kayser (Maiken's Ehemann) und dessen Bruder Gott- lob Friedrich Kayser im Haus, beide Gebrüder Kayser fuhren zur See.
Zwischen 1845 und 1851 starb Boy Friedrich Kayser auf See.
Am 11.7.1847, heiratete Trina Henning Rinken, den Kapitän Gottlob Friedrich Kay- ser (*28.10.1818 Tinnum; +1862 auf See), er zog in das Haus ein.
Trina und Friedrich hatten mehrere Kinder:
e Marie Mathilde Kayser *19.3.1848; +12.4.1898 o heiratete am 16.12.1864, Thies Jens Boysen (*24.8.1835 Haus 47; +6.12.1922) «e Hinrich Reinert Kayser *19.3.1848; +1892 auf See o heiratete am 4.10.1872, Erkel Boysen Schmidt (*1.10.1848 Keitum; +16.2.1935), er erbte das Haus. «e Merry Henriette Kayser *20.12.1853; +24.2.1867 «e Reinert Hinrich Kayser *3.3.1857; +8.4.1857 «e Boy Friedrich Kayser *3.3.1857; +14.9.1937 Morsum o heiratete am 15.6.1883, Gondeline Emilie Petersen (*19.12.1861 Morsum; +26.10.1915 Morsum), zog nach Morsum.
1860 lebten im Haus das alte Ehepaar Henning Rinken (taub) und Merret (blind) sowie deren zwei Töchter Erkel und Trina. Ebenfalls lebte im Haus Gottlob Friedrich Kayser, der Ehemann von Trina, sowie deren Kinder.
Schon 1862 starb Gottlob Friedrich Kayser auf See.
Im selben Jahr starb am 25.3.1862 auch Henning Rinken.
Henning Rinken war in der Gemeinde aktiv, als Armenvorsteher und Gemeinde Vorsteher. Henning schrieb auch eine der ersten Chroniken von Sylt,
Am 12.5.1871 starb die Witwe Merret Broder Decker.
Danach lebten in dem Haus nur noch die Geschwister Trina und Erkel. Sowie einige von Trina's Kindern.
Am 4.10.1872 heiratete der Sohn, Kapitän Hinrich Reinert Kayser, Erkel Boysen Schmidt (*1.10.1848 Keitum; +16.2.1935), sie zog in das Haus ein.
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Sie hatten mehrere Kinder:
e Gottfried Theodor Kayser *4.8.1876; +8.3.1893 «e Emil Bernhard Kayser *6.6.1878; +23.8.1936 o heiratete 1906, Paula Dirks (*1881 Tinnum; +1972) «e Tony Elfriede Kayser *8.3.1883 o heiratete Walter Kahle o heiratete am 7.11.1913, Wilhelm Meyer e Henry Reinhard Kayser *16.9.1886; +4.9.1912 «e Bertha Elisabeth Kayser *17.5.1889; +19.8.1937 o heiratete am 21.10.1916, Herman Wilke
Schon 1892 starb Hinrich Reinert Kayser auf See. Am 12.8.1903 starb Trina Henning Rinken Am 4.9.1912 starb Henry Reinhard Kayser.
1913 brannte das Haus ab, es gehörte dann einem Georg Ahrends.
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Hüs 10; Stadumstraße 15 „Haus Gesing“ (wohl vor 1718 bebaut, 1882 neugebaut, steht noch)
Es ist nicht klar wann das Haus auf dem Staven erbaut wurde.
Der erste sicher bekannte Besitzer war ein Peter Nickelsen (Hansen/Sa-
ger) (+14.9.1757 Haus 10).
Es ist gut möglich, dass sein Vater der Nickels Peters war, welchem der Staven wohl 1693 und 1709 gehörte. Dann ist es wahrscheinlich, dass dieser Nickels Pe- ters ein Sohn des Peter Töggen war, welchem der Staven wohl 1636 bis 1666 ge- hörte.
Dies ist allerdings nicht vollkommen sicher.
Ein möglicher früherer Bewohner des Hauses: Tögge Peters, war 1663 der einzige Bewohner von Westerland welchem ein kleines Schiff gehörte. (Neben 11 anderen Syltern)
1709 wurde wohl über das Haus 10 und Nickels Petersen in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Kann jährlich 3 kleine Fuder Heu bergen von Wert a 2 Mark. - Säet im Jahr 1 Tonne Roggen und 1 Tonne Gärsten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - meistenteils versetzt 2) Tiere: -2 kleine Pferde - eine kleine Kuh - 5 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl groß 6 Fach - Dreschlohe und Stall 5 Fach - Eine Scheune und Schafstall 5 Fach - alles in schlechten und geringen Zustand.
4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren.
6) Der Mann steckt in großen Schulden und kann nur seine praestanda praestiren"
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Peter Nickelsen (Hansen/Sager) heiratete um 1718 herum, Maren Teide Bun- dis (von Haus 62). Die beiden hatten mehrere Kinder, bekannt sind:
e Theide Peters *23.9.1718; +19.2.1785 Haus 96 o heiratete am 27.5.1743, die Witwe Merret Peter Jens Thei- des (*28.8.1711 Haus F, wohnte Haus 96; +29.2.1772 Haus 96), zog zu ihr ins Haus 96. o heiratete 1773 Inge Jacob Nickelsen (*3.9.1720 Keitum; +9.2.1804 Haus 96) e Inge Peter Nickelsen *20.8.1729; +19.1.1810 Haus 10
o heiratete am 9.1.1756, Thomas Peter Thomsen (Kös- ter) (*27.3.1721 Archsum; +7.5.1774 Haus 10), er zog in das Haus
ein. e Bunde Peters o fuhr 1745 zur See, starb wohl vor 1754. e Maren Petersen o 1745 lebte sie im Haus, 1754 nicht mehr genannt.
1745 wohnten im Haus: Peter Nickels Hansen mit seiner Frau Maren und den Kin- dern Inge, Maren und Bunde Peters (Seefahrer).
1754 wohnten dann nur noch Peter Nickels Hansen, seine Frau Maren und die Toch- ter Inge im Haus.
Die Tochter Inge heiratete am 9.1.1756 den Archsumer Thomas Peter Thomsen (Köster) (*27.3.1721 Archsum; +7.5.1774 Haus 10), er zogein.
Am 14.9.1757 starb Peter Nickelsen (Hansen) Thomas und Inge hatten 2 Kinder: e Moiken Tham Peter Köster *19.7.1758; +8.1.1829 Haus 10 o heiratete am 19.5.1805, Johannes Bastiansen (*4.7.1770 Darum DK; +14.7.1850 Haus 10), sie erbte das Haus. e Bleick Thomas Petersen *1.11.1759 Keitum; +30.1.1763 e Karen Thomas Peter Köster *3.1.1763; +29.4.1763
Thomas Peter Thomsen starb am 7.5.1774; danach lebten auch 1803 nur die Witwe Inge und ihre Tochter Moiken in dem Haus.
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1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 7; Tham Peter Köster) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Die Tochter Moiken Tham Peter Köster heiratete am 19.5.1805 den Dänen und Fuhrmann Johannes Bastiansen (*4.7.1770 Darum; +14.7.1850 Haus 10). Sie hat- ten keine Kinder.
Inge Peter Nickelsen starb am 19.1.1810. Moiken Tham Peter Köster starb dann am 8.1.1829.
Danach heiratete Johannes Bastiansen am 15.3.1829 erneut, diesmal Erkel Jacob Jensen (*29.8.1789 Haus 122?, lebte in Tinnum; +20.9.1844 Haus 10). Sie hatten 2 Söhne zusammen:
e Meinert Johannes Bastiansen *1.2.1829
«e Johannes Bastiansen (jung) *18.11.1831; +vor 1835
Doch Erkel starb ebenfalls früh am 20.9.1844, es lebten nur noch der Witwer Jo- hannes mit seinem Sohn in dem Haus.
Dann heiratete Johannes schon ein Jahr später am 13.7.1845 erneut, dies-
mal Anna Maria Peter Jürgensen (*1798 Stenderup DK; +1.7.1881 Haus 10). 1845 wohnte in dem Haus auch eine Fremde, Elisabeth Wilsen (geboren um 1802 in Hoyer DK), sie arbeitete als Dienstmädchen.
Nachdem Johannes Bastiansen am 14.7.1850 starb, erbte Anna das Haus.
1860 lebten in dem Haus: Meinert Johannes Bastiansen (Landwirt; zur Zeit der Volkszählung 1860 abwesend in Australien) mit seiner Stiefmutter, Anna Maria Pe- ter Jürgensen (führte in Meinert's Abwesenheit die Landwirtschaft).
Außerdem wohnten in dem Haus auch zwei Pensionäre:
e Theodor Samuel Gotthilf Geiken, Maler, *1819 Kappeln; +1.1.1894 Haus 20 o heiratete am 22.11.1861, Dürken Jensen Grawe (*28.4.1821 Kam- pen, wohnhaft Haus 20; +23.6.1885 Haus 20) und zog zu ihr. e Heinrich Lohmann, Maler, geboren um 1834 in Greifswald
Meinert Johannes Bastiansen starb 1873, da er sein Erbe der Gemeinde ver- machte, wurde nach ihm die "Bastianstraße" benannt.
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Anna Maria Peter Jürgensen starb am 1.7.1881 alleine im Haus.
Das Haus wurde daraufhin erworben von der Witwe Inge Meinert Lorenzen (Kruse) (*13.11.1824 Braderup; +6.9.1885 Haus 10), welche davor im Haus Nr. 120 lebte.
Sie ließ das Haus abbrechen und baute 1882 dort ein neues Haus aus den Mate- rialien von den alten Häusern Nr. 10 und Haus Nr. 120.
Inge starb allerdings schon am 6.9.1885.
Das Haus gehörte dann um 1900, Carl Christoph Gesing und seiner Familie.
Carl starb 1911, seine Ehefrau Henriette Konrad 1936.
Danach erbt der Sohn Max Ingwer Gesing das Haus.
Jetzt sind in dem Haus Ferienwohnungen, es ist als "Haus Gesing" bekannt.
Das Haus 10 im April 2022
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Hüs 11; Stadumstraße 17 „Kapitänshüs“ (1759 bebaut, steht noch)
1759 wurde das Haus gebaut von Kapitän Carsten Hansen (*30.9.1730 Haus 15; +20.2.1799 Haus 11)
Das Grundstück/Staven soll laut mündlicher Überlieferung vorher einem "Knut Gie- den" gehört haben, doch gibt es keine Anhaltspunkte wer genau damit gemeint war oder Belege, dass dies tatsächlich der Fall war.
Carsten Hansen eröffnete in diesem Haus eine Navigationsschule welche überregi- onal bekannt war, aus vielen Regionen von Schleswig kamen Schüler extra zu die- ser Schule.
Am 27.6.1760 heiratete er Inge Nickels Bleiken (*19.9.1737 Haus 80; +31.7.1824 Haus 11)
Sie hatten mehrere Kinder:
e Erkel Carsten Hansen *13.4.1761; +4.6.1761 e Erkel Carsten Hansen *11.2.1765; +1.1.1823 Tinnum o heiratete am 4.11.1788, Boik Ebe Boiken (*21.12.1760 Tinnum; +1817 Kopenhagen), zog nach Tinnum. e Erkel Hansen *12.11.1766; +7.2.1857 Morsum o heiratete am 7.9.1787, Knut Steffen Erken (*2.8.1753 Morsum; +9.1.1832 Morsum), zog nach Morsum. e Kressen Carsten Hansen *15.10.1769; +24.3.1841 Haus 11 o erbte das Haus, starb ledig am 24.3.1841 Haus 11. e Hans Carsten Hansen *23.10.1772; +9.4.1850 Haus 14 o heiratete am 15.6.1802, Gondel Jens Andresen Krag (*13.10.1782 Haus 19; +14.3.1854 Haus 14), zog ins Haus 19 und 1824 ins Haus 14. e Nickels Carsten Hansen *29.6.1778; +9.11.1800
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 8; Carsten Hansen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
Am 20.2.1799 starb Carsten Hansen, daraufhin wurde sein Neffe, Jap Peter Han-
sen (*8.7.1767 Haus 71, wohnhaft Haus 70; +9.8.1855 Keitum) sein Nachfolger als Navigationslehrer.
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Am 9.11.1800 starb der Sohn, Nickels Carsten Hansen.
Danach lebten die Witwe Inge und Tochter Kressen alleine in dem Haus (um 1803) Inge Nickels Bleiken starb am 31.7.1824, im Alter von 87 Jahren.
Danach lebte Kressen alleine in dem Haus, sie lebte von ihrem Vermögen.
Um 1835 lebte mit Kressen auch der Sohn ihrer Schwester Erkel in dem Haus, Ni- ckels Boy Eben (*13.2.1810 Tinnum; +?), er fuhr zur See.
Vermutlich noch vor 1840 starb Nickels Boy Eben auf See.
Vermutlich um 1836 kam die Nichte von Kressen, die Witwe Dürken Hans Cars- tens (*24.8.1810 Haus 19, Tochter des Bruders Hans Carsten Hansen; +20.11.1864 Haus 11), als Witwe zu ihrer Tante in das Haus 11 um sie zu pflegen.
1840 wohnten die beiden zusammen im Haus.
Als Kressen am 24.3.1841 starb, erbte Dürken das Haus.
Dürken heiratete kurz danach in zweiter Ehe: Jens Peter Hansen (*12.3.1813 Tin- num; +17.5.1873 Haus 11) Sie hatten 3 Kinder:
«e Boy Peter Hansen *20.2.1842 e Peter Hermann Hansen *30.10.1844 e Gondel Helene Hansen *19.3.1849; +29.4.1853
1845 wohnte in dem Haus mit der Familie auch das Dienstmädchen Erkel Peter Claa- sen (*26.7.1819 Morsum)
1860 lebte zusammen mit der Familie als Dienstmädchen Catharina Maria Mar- tens(en) (*6.3.1842 Haus 65, wohnte aber seit dem selben Jahr 1842 im Haus 18) in dem Haus.
Am 20.11.1864 starb Dürken, Jens erbt das Haus.
Jens heiratete dann am 9.8.1867 das Dienstmädchen Catharina Maria Marten- sen (*6.3.1842 Haus 65, noch im selben Jahr zog ihre Familie in das Haus 18).
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Jens und Catharina hatten zusammen vier Kinder:
«e Dorothea Gondolina Hansen *12.10.1867 o heiratete am 18.9.1892, Johann Friedrich Löck (+1920) e Hans Carsten Hansen *5.8.1869 «e Carl Emil Hansen *31.8.1871 e Jens Peter Hansen *15.12.1873
Der Hausbesitzer, Jens Peter Hansen starb am 17.5.1873, 60 Jahre alt.
Das Haus wurde von Jens' Erben während der Inflationszeit (1921 bis 1923) ver- kauft an eine Frau Baier.
1928 wurde es erworben vom Schornsteinfeger Peter Carl Rosen- zweig (*19.10.1872; +22.3.1937) und seiner Frau Wiebke Rosenzweig (*16.1.1892; +23.2.1980).
Ihr Sohn Karl Rosenzweig (*18.6.1921 Tönning; +25.6.1986 Kampen) erbte das Haus später nach dem Tod des Vaters am 22.3.1937.
Wiebke Rosenzweig starb am 23.2.1980
Das Haus wird heute als Gästehaus benutzt und heißt "Kapitänshüs"
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Das Haus 11 im Jahr 2022
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+Hüs 12; Stadumstraße (vor 1689 bebaut, 1786 neugebaut, 1948 abgerissen)
Es ist unsicher wann das erste Haus auf dem Staven gebaut wurde, der Sta- ven war allerdings sehr alt.
Der erste sicher bekannte Besitzer wurde zwischen 1689 und 1704 ge-
nannt, Knut Petersen (+1707).
Möglicherweise war er ein Sohn oder Ur-Enkel des 1613 genannten Peter Knu- ten. Doch dies ist nicht sicher, da nicht bekannt ist wo Peter Knuten's Staven genau lag.
Knut heiratete vermutlich um 1690 herum, eine Inge.
Am 12.7.1691 wurde die Tochter, Ay Knut Peters (*12.7.1691; +1.6.1766 Haus 12), geboren.
1707 starb Knut Petersen, 1709 wurde seine Witwe Inge als Hausbesitzerin ge- nannt.
1709 wurde über das Haus 12 und die Witwe Inge Knuten in der "Anschrei- bung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Kann nicht mehr als jährlich 3 Fuder gering Heu bergen von Wert a2 Mark. - Säet im Jahr 1 Tonne Roggen und 1 Tonne Gärsten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert 2) Tiere: - 2 kleine Pferde - eine Kuh - ein Quieg -3 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel kleine Stube und Außendiehl groß 6 Fach - Dreschlohe und Stall 5 Fach weniger 2 Ellen - das Gebäude nur in ziemlichen Stande 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen
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kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey un- gewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren."
Am 14.1.1718 heiratete die Tochter Ay Knut Peters, Knut Theides (*um 1690 Haus 62; +um 1732)
Ay und Knut hatten wohl 3 Kinder:
«e Theide Knuten *12.9.1719; +20.3.1800 Tinnum o 1745 Seefahrer o heiratete 1745, Erkel Theide Andresen (*4.10.1720 Tinnum; +6.3.1757 ebenda), zog nach Tinnum. o heiratete am 31.1.1758 Inge Erk Bundis (*1709 Haus 87; +13.3.1786 Westerland) e Knut Knuten *um 1722; +15.4.1797 Keitum o 1745 Seefahrer o heiratete 1753, Dorothea Steffens (*21.11.1724 Keitum; +1806 Keitum), zog nach Keitum. «e Bunde Knut Theides *7.9.1729; +4.1.1809 Haus 12 o 1745 Seefahrer auch 1754 Seefahrer o heiratete am 28.11.1753, Gondel Peter Deutscher (von Haus 121; +3.12.1756 Haus 12), er erbte das Haus. o heiratete am 12.3.1757 erneut, Ellen Theidis (*30.10.1730 Haus 67; +27.10.1807 Haus 12)
Um 1732 starb Knut Theides.
1745 lebten in dem Haus die 3 Söhne Theide, Knut und Bunde (alle fuhren zur See) mit ihrer Mutter Ay.
1745 lebte in dem Haus ebenfalls eine Kristen Knuten, entweder eine Schwester von Ay oder eine Tochter (sie starb vermutlich vor 1754, da sie dann nicht mehr genannt wurde).
Am 28.11.1753, heiratete Bunde Knut Theides, Gondel Peter Deutscher (*Haus 121; +3.12.1756 Haus 12)
1754 wohnten nur noch der Sohn Bunde Knut Theides (Seefahrer) mit seiner Ehefrau und Mutter im Haus.
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Am 6.6.1756 wurde ihnen der Sohn: Claas Boysen (+25.11.1836 Kampen) ge- boren.
«e Am 4.1.1786 heiratete Claas Boysen, die Kampnerin Maren Paul Boy- sen (*12.11.1763 Kampen; +6.8.1840 ebenda) und zog nach Kampen.
Doch schon im selben Jahr, starb Gondel am 3.12.1756
Am 12.3.1757 heiratete Bunde erneut, diesmal, Ellen Theidis (*30.10.1730 Haus 67; +27.10.1807 Haus 12)
Bunde und Ellen hatten mehrere Kinder:
«e Teide Boh Claasen *4.3.1762; +vor 1803 e _Gondel Boh Claasen *18.9.1764; +17.10.1777 «e Peter Boh Claasen *12.5.1767; +26.10.1847 Haus 12
o heiratete am 20.4.1799, Johanna Catharina Margaretha Dols (*Altona; +1805 St. Thomas), zog weg.
o kam 1805 zurück, heiratete 1808, Catharina Elisabeth Gehrke (*11.4.1783 Lüneburg; +17.1.1872 Haus 12), er erbte das Haus.
o hatte mehrere uneheliche Kinder mit Karen Bleick Andreas Eben (*2.11.1785 Tinnum; +6.11.1831 Tinnum)
e Ay Boh Claasen *25.4.1771; +26.10.1772 o starb schon am 26.10.1772 an Kinderblattern. e Steffen Boh Claasen *9.6.1773; +vor 1803
Am 1.6.1766 starb Ay Knut Peters.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 10; Bunde Knuten) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
1786 brannte das Haus ab, am 11.6. wurde es neugebaut.
1799 am 20.4. heiratete der Sohn, Kapitän Peter Boh/Boy Claasen in St. Pauli Hamburg, Johanna Catharina Margaretha Dols (*Altona; +1805 St. Thomas), Pe- ter zog auch von der Insel weg.
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Peter und Johanna hatten zwei Kinder:
«e Johanna Catharina Maria Claasen *3.6.1800 Hamburg; +26.12.1852 Braderup o heiratete am 29.9.1819, Matthias Tobias Friedrich Buch- holz (*23.8.1787 Keitum; +8.9.1856 Braderup), zog nach Braderup. e Georg Boy Claasen *29.5.1805 St. Thomas (Karibik); +5.12.1805
Im Mai 1805, kurz nach der Geburt des Sohnes, Georg Boy Claasen, starb die Mutter Johanna auf St. Thomas (in der Karibik)
Am 5.12.1805 starb Georg Boy Claasen schon in Westerland, sein Vater war in diesem Jahr nach Sylt zurückgekehrt.
1803 lebten seine Eltern Bunde Knuten und Ellen Theidis noch alleine in dem Haus, ab jetzt jedoch nicht mehr.
Am 27.10.1807 starb Ellen Theidis.
1808 heiratete Peter Boh Claasen in Friedrichstadt erneut, diesmal Catharina Elisabeth Gehrke (*11.4.1783 Lüneburg; +17.1.1872 Haus 12). Die beiden hat- ten keine Kinder.
Am 4.1.1809 starb Bunde Knut Theides.
Peter hatte wohl lange eine Affäre mit der Tinnumerin Karen Bleick Andreas Eben (*2.11.1785 Tinnum; +6.11.1831 Tinnum) Zwei Kinder wurden geboren:
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e Peter Boy Andresen *26.8.1816 Tinnum; +12.9.1897 Haus 67 o lebte ab 1831 in dem Haus 12. o heiratete am 25.5.1845, Ingeburg Nis Hinrichs (*16.2.1821 Haus 34; +21.11.1850 La Guaira Venezuela), sie zogen nach La Guaira Venezuela o erkam nach 1850 zurück, heiratete am 15.3.1855, Erkel Nis Hin- richs (*24.8.1827 Haus 34; +1.3.1917 Haus 67), sie zogen ins Haus 67. e Boy Andresen Eben *18.10.1829; +1883 La Guaira (Venezuela)
Am 6.11.1831 starb Karen Bleick Andreas Eben, daraufhin zogen die uneheli- chen Kinder von Peter Boh Claasen in das Haus 12 ein.
e Außerdem, zog Karen's ehelicher Sohn, Jens Peter Hansen (*12.3.1813 Tinnum; +17.5.1873 Haus 11) ein, er wurde von Peter Boh Claasen adoptiert.
o am 31.5.1841 heiratete er, Dürken Hans Cars- tens (*24.8.1810 Haus 14, wohnhaft Haus 11; +20.11.1864 ebenda), er zog zu ihr ins Haus 11.
o am 9.8.1867 heiratete er Catharina Maria Marten- sen (*6.3.1842 Haus 65, noch im selben Jahr zog ihre Familie in das Haus 18)
1835 und 1840 und 1845 lebten ebenfalls Fremde im Haus: . 1835 o Anna Sophia Margaretha Gehrke, 12 Jahre alt, Tochter ihres
Bruders, aus Lüneburg
o Johann Bevern, 54 Jahre alt, nicht-Sylter und Sattler o Christina Düsen, 17 Jahre alt, nicht-Sylter und Dienstmädchen
o Ingeborg Nis Hinrichs, 24 Jahre alt, Dienstmädchen (*16.2.1821 Haus 34, heiratete 1845 Peter Boy Andresen; +21.11.1850 La Guaira Venezuela)
Am 26.10.1847 starb Peter Boh Claasen.
Daraufhin nam die Witwe, Catharina Elisabeth Gehrke, ihren Pflegesohn mit
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seiner Familie in das Haus auf, er war der Sohn ihres Dienstmädchens Dorothea Sophia Behn (*1795 Velzen): Adolph Heinrich Gehrke (*um 1819 Lüneburg), lebte 1840 im Haus 76 als Schus- tergesell.
Adolph hatte 5.11.1843, die Witwe Anna Maria Grawe (*11.8.1816 Kampen) ge- heiratet. Adolph und Anna hatten mehrere Kinder, welche ebenfalls einzogen:
«e Peter Boi Gehrke *1844 Keitum e Catharina Elisabeth Gehrke *23.3.1846; +? o heiratete vor 1869, Johann Andreas Möller (*9.7.1846 Keitum; +25.2.1931 Keitum) o nach Johann Andreas Möller wurde die "Johann-Möller-Straße" in Westerland benannt. e \Wilhelm Julius Gehrke *12.5.1849
e Pauline Sophie Gehrke *12.1.1852; +? o heiratete 1869, Peter Erk Hindrichs (*19.12.1847 Keitum;
+1929), zog nach Keitum. e Adolph Heinrich Gehrke *4.7.1858; +29.7.1862 + Elise Gehrke o heiratete später August Johann Hinckfuß (*10.6.1838 Sulz; +27.7.1863 Westerland)
Anna hatte auch noch ein Kind aus erster Ehe (mit Paul Michelsen (*um 1801 Pellworm; +10.8.1841 Keitum), welches ebenfalls einzog:
e Carolina Michelsen *1841 Keitum
1860 lebten in dem Haus also das Dienstmädchen Dorothea Sophia Behn zusam- men mit ihrem Sohn Adolph Heinrich Gehrke und seiner Familie. Sowie die Haus- herrin Catharina Elisabeth Gehrke, welche Adolph als Pflegesohn adoptiert hatte.
Am 17.1.1872 starb Catharina Elisabeth Gehrke.
1873 starb Dorothea Sophia Behn
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1895 starb Anna Maria Grawe. 1909 starb Adolph Heinrich Gehrke, 90 Jahre alt. Danach gehörte das Haus angeblich Balzer Jacobsen
Um 1920 gehörte das Haus Johann Thomsen (*21.8.1859 Ostenfeld; +1939 Haus 12), Dieser hatte am 2.11.1884 Caroline Lorenzen (*19.12.1855 Haus 39; +1947 Haus 12), geheiratet.
Sie hatten mindestens zwei Kinder:
«e Friedrich Nicolaus Thomsen *10.12.1883; +30.11.1918 Frankreich (ers- ter Weltkrieg) e Hanna Thomsen *um 1892 o heiratete später Carl Jürgen Thomas Petersen, sie erbte das Haus
1939 starb Johann Thomsen. Caroline Lorenzen starb 1947 als Witwe, im Alter von 92 Jahren!
Danach erbte die Tochter Hanna Thomsen das Haus. Sie heiratete Carl Jürgen Thomas Petersen.
1948 wurde das Haus wegen Baufälligkeit abgerissen.
+Hüs X-1; Stadumstraße (vor 1704 bebaut; vor 1745 abgerissen)
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Die genaue Lage des Hauses ist unbekannt, es stand vermutlich zwischen Haus 12 und Haus 13
1704 und 1709 gehörte das Haus: Hanna Mommen (geboren: Hanna Hanses, *1668 Odense auf Fünen, Dänemark; +16.11.1747 Haus 14)
Sie war ein Waise und wurde als kleines Kind von einem älteren Ehepaar adop- tiert, da diese keine leiblichen Kinder hatten.
Wahrscheinlich war ihr Adoptivvater: Momme Lützen, welcher 1666 an der Stadumstraße wohnend verzeichnet wurde.
1709 wurde über das Haus X-1 und Hanna "Nahmen" in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" (dort zählend zu den "geringsten Eingeseßnen die sich meistenteils von denen Zuschuß und Allmosen ernähren müssen") folgendes be- richtet:
"Das Vermögen bestehet in ein gering gebautem Häuslein, welches alles veräu- Bert."
Noch vor 1745 wurde das Haus abgerissen; Hanna starb am 16.11.1747 im Haus 14
+Hüs 13; Stadumstraße (vor 1709 bebaut; 1853 abgerissen)
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Es ist nicht klar zu ermitteln wann der Staven zuerst bebaut wurde. Möglicherweise war das Haus 1666 im Besitz eines "Sönke Knutzen"
1709 gehörte das Haus sicherlich Knut Sönken, dieser war möglicherweise ein Sohn des möglichen Vorbesitzers, Sönke Knutzen.
Knut heiratete wahrscheinlich um 1700, Inge Hans Nickel- sen (*10.7.1668 wahrscheinlich Haus 68).
Knut und Inge hatten mehrere Kinder (insgesamt 71):
e Peter Knuten o war 1745 Seefahrer, starb wohl vor 1754 auf See e Take Knuten *1701; +4.1.1787 Haus 29 o heiratete 1729, Karen Bunde Thamen (*24.4.1704 Haus 70?; +9.1.1766 Haus 29), er baute Haus 29. e Merred Knut Sönken *August 1703; +19.12.1779 Haus 13 o starb am 19.12.1779 in diesem Haus e _Gondel Knut Sönken *Dezember 1707; +14.12.1772 Haus 33 o heiratete um 1743, Boh Brodersen (*1717 Haus 33; +6.7.1746 Haus 33), zog zu ihm ins Haus 33
1709 wurde über das Haus 13 und Knut Sünken in der "Anschreibung der Hu- Ben & Ländereyen" folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Berget 1 Fuder Heu. - Säet 3 Schip Roggen und 3 Schip Gärsten - hat davon nichts veräußert. 2) Tiere: -1 klein Kuh - 4 Schafe 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel klein Stube und Außendiehl 5 Fach -Lohe und Stall 3 Fach - istein ganz klein Gebäude und in schlechtem Zustande 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey un- gewiß ist.
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5) Seine Nahrung ist in der Seefahrt." 1736 starb Knut Sönken.
1745 wohnten im Haus die Witwe Inge mit ihren Kindern Merred und Peter (Pe- ter fuhr zur See)
1754 wohnten dann nur noch Inge und ihre Tochter Merred im Haus. Der Sohn Peter Knuten, verstarb möglicherweise auf See.
Inge Hans Nickelsen starb am 24.6.1762, im Alter von 94 Jahren. Danach lebte die Tochter, Merret Knud Sönken, alleine in dem Haus. Vermutlich kurz nach 1768 zog Merret's Nichte, die Tochter ihrer Schwester
Gondel Knut Sönken, Inge Boy Brodersen (*14.3.1746 Haus 33; +8.12.1823 Haus 13), in das Haus.
Am 1.11.1768 heiratete Inge, Behrend Pauls (*Tinnum; +1777 auf See). Am 13.7.1769 wurde ihnen der Sohn, Boh Behrend Paulsen, in Tinnum gebo- ren.
1777 starb Behrend Pauls auf See.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 11; Berend Pauls) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 2/3 Los
Am 19.12.1779 starb Merred Knut Sönken.
Inge Boy Brodersen lebte um 1803 alleine in dem Haus.
Um 1817 nam Inge ihre Nichte, Gondel Brodersen Bohn (*18.7.1773 Haus 33; +9.3.1845 Haus 13) in das Haus auf.
Gondel verpflegte Inge im Alter und erbte später das Haus.
Am 8.12.1823 starb Inge Boy Brodersen.
1835 lebte in dem Haus auch Peter Matzen (*1811), ein Weber, zusammen mit
Gondel.
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1840 lebte Peter Matzen im Haus 8. 1845 wurde Peter Matzen in Westerland nicht mehr aufgeführt.
Gondel lebte nun (1840) alleine in dem Haus, bis sie am 9.3.1845 starb.
Das Haus ging danach an Gondel's Halbschwestern, Merret Broder Bohn (*8.4.1785 Haus 33; +26.2.1861 Haus 33) und Kressen Brodersen Bohn (*12.6.1782 Haus 33; +14.9.1846 Haus 33).
Diese lebten allerdings im Haus 33.
Um 1853 wurde das Haus dann abgebrochen
Hüs 14; Stadumstraße 28 (vor 1700 bebaut; 1824 neugebaut; steht noch)
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Es ist unbekannt wann genau das erste Haus erbaut wurde.
Der erste bekannte Besitzer war um 1704 Andreas Erken. Er heiratete um 1700 herum, Gondel Peter Sönken (von Haus 19; +1756 Haus 14). Möglicher- weise baute Andreas das Haus.
Andreas und Gondel hatten mehrere Kinder:
e Merret Andreas Erken *25.8.1700; +19.1.1770 Haus 119 o heiratete 1731, Boh Godberts Bruyn (*23.8.1707 Rantum, wohnte seit ungefähr 1709 im Haus 119; +13.2.1781 Haus 119), zog ins Haus 119. e Ellen Andresen *10.12.1703; +21.1.1775 Haus X-4 o lebte später (vor 1745) im Haus X-4; Osterende; starb dort am 21.1.1775. e Merret Andreas Erken *Mai 1705; +9.3.1780 Haus 14 o heiratete am 29.11.1731 Nickels Peter Bajen (*18.10.1705 Tin- num; +3.12.1779 Haus 14), sie erbte das Haus.
1709 wurde über das Haus 14 und Andres Erichen in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" folgendes indirekt berichtet (gleichgestellt mit Nickels Thamen von Haus 72): "1) Zum Land: - Säet und berget nichts. 2) Tiere: -3 Schafe 3) Das Haus besteht aus: - Pesel, Stube und Außendiehl 7 Fach groß 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey un- gewiß ist. 5) Ernährt sich von der Seefahrt." Am 29.11.1731 heiratete Merret Andreas Erken den Tinnumer Nickels Peter Bajen (*18.10.1705 Tinnum; +3.12.1779 Haus 14), Nickels zog ein und erbte
später das Haus.
Nickels und Merret hatten mehrere Kinder:
65
e Andreas Nickels Peter Bajen; +1781 o fuhr 1754 zur See.
o heiratete am 30.10.1763, Merret Mochel Schwen- nen (*3.12.1732 Rantum; +6.9.1767 Rantum), Andreas zog nach Rantum o heiratete am 3.1.1768 erneut, Moiken Otto Ja- cobs (*1.11.1727 Haus 113; +16.7.1769 Haus 14?) o heiratete am 20.2.1770 erneut, Maren Peter Mochels (*23.7.1723 Keitum; +14.4.1809 Westerland) e Tham Nickelsen *10.7.1740; +8.9.1802 Rantum o heiratete am 29.10.1767, Ellen Andreas Clau- sen (*18.8.1739 Haus 63; +23.2.1821 Haus 17), zog ins Haus 17 o 1794 bis zu seinem Tod 1802 Schullehrer in Rantum + Jerk Nickelsen *14.7.1745 e Gondel Nickels Petersen Bay *15.7.1750; +22.1.1820 Haus 14 o heiratete am 16.8.1781, Peter Peter Mochels (*18.8.1754 Haus 23; +um 1803), Gondel erbte das Haus. e Peter Nickelsen o fuhr 1745 und 1754 zur See, starb wahrscheinlich bald danach auf See.
1745 wohnten in dem Haus: Die Witwe Gondel Peter Sönken, ihre Tochter Mer- ret und ihr Mann Nickels (Seefahrer) sowie deren Kinder (der Sohn Peter fuhr 1745 zur See) Auch wohnte 1745 im Haus: Hanna Mamen (*Oktober 1668 Odense Fyn DK). Hanna starb am 16.11.1747, im Todeseintrag erfahren wir mehr: "Gebürtig aus Odense (Fyn, Dänemark) von 2 alten Personen aufgenommen aus Nordhedig an Kindes Statt, alt gewesen 79 Jahr und einige Wochen."
1704 und 1709 wurde Hanna als Besitzerin eines Hauses (Haus X-1) neben Andreas Erken (Haus 14) genannt, dieses wurde schon vor 1745 abgerissen und stand angeblich neben dem Haus 12 oder 13.
1754 wohnten im Haus: Die Witwe Gondel, ihre Tochter Merret und ihr Mann Nickels (Seefahrer) sowie die Kinder. Die Söhne Peter und Andreas fuhren auch zur See.
Wohl im Jahre 1756 starb Gondel Peter Sönken
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 12; Nickels Peter Bayen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
bb
Nickels Peter Bajen starb am 3.12.1779 Nachdem seine Frau Merret am 9.3.1780 starb, erbte die jüngste Tochter, Gondel, das Haus.
Gondel Nickels Petersen Bay heiratete am 16.8.1781, Peter Peter Mochels (*18.8.1754 Haus 23; +um 1803), er zog in das Haus.
Sie hatten nur eine Tochter:
Merret Peter Mochels *um 1781; +nach 1845
Um 1802 starb Peter Peter Mochels.
1803 lebte in dem Haus nur die Witwe Gondel alleine, sie genoß Almosen. Die Tochter Merret Peter Mochels arbeitete in Keitum als Dienstmagd und lebte später auch dort.
Am 22.1.1820 starb Gondel Nickels Petersen Bay.
1824 wurde das Haus erworben von Kapitän Hans Carsten Han-
sen (*23.10.1772 Haus 11; +9.4.1850 Haus 14), er zog mit seiner Frau (geheira- tet am 15.6.1802), Gondel Jens Andresen Krag (*13.10.1782 Haus 19; +14.3.1854 Haus 14) ein, die beiden lebten vorher seit ihrer Heirat im Haus 19. 1824 wurde das Haus auch ganz neu gebaut.
Sie hatten folgende Kinder:
e Inken Hans Carsten Hansen *2.3.1804; +21.1.1890 Haus 93 o heiratete am 25.2.1841, Erk Meinert Prott (*25.8.1798 Haus 93; +12.6.1856 auf See), sie lebten erst im Haus 14 und zogen 1853 ins Haus 93. e _Dürken Hans Carstens *24.8.1810; +20.11.1864 Haus 11 o heiratete am 31.10.1835, Boy Peter Eben (*29.12.1806 Tinnum; +29.11.1836 auf See), er starb allerdings schon am 29.11.1836 auf See. o Dürken zog dann in das Haus 11 zu ihrer Tante Kressen, Dürken erbte das Haus und heiratete am 31.5.1841, Jens Peter Han- sen (*12.3.1813 Tinnum; +17.5.1873 Haus 11)
e Carsten Hans Carstens *8.3.1813; +24.11.1878 Haus 71 o heiratete am 8.12.1840, Anna Elisabeth Peter- sen (*19.3.1812 Haus 71; +9.5.1851 ebenda), zog ins Haus 71.
67
o heiratete am 19.2.1854 Merret Erk Peters (*26.8.1814 Haus 101, lebte um 1845 im Haus 35; +13.9.1874 Haus 71) «e Jens Andreas Hansen *20.6.1818; +vor 1835 e Boy Hans Carstens *13.6.1822 Tinnum; +? o heiratete am 4.8.1863 in Steinbeck, Anna Catharina Emma Boothby (*1831; +4.8.1863 Steinbeck), er zog weg von Sylt und war später Zollkontrolleur in Rimbek
1835 wohnte nur die Familie im Haus, Hans Carsten Hansen und sein Sohn Carsten fuhren zur See.
1840 wohnte in dem Haus auch Dürken Christian Eben (*20.3.1825 Tinnum; +vor 1860), sie wurde nach dem Tod ihrer Eltern im Jahre 1832 und 1835 von Hans Carsten Hansen als Pflegetochter aufgenommen.
Dürken heiratete am 31.1.1849 Kapitän Michel Erich Boysen (*2.6.1824 Haus 82, wohnhaft Haus 49; +14.11.1864 Haus 49), und zog zu ihm ins Haus 49. Hans Carsten Hansen lebte 1840 von seinem Vermögen und fuhr nicht mehr zur See, der Sohn Carsten jedoch schon.
Am 25.2.1841 heiratete Inken Hans Carsten Hansen, Erk Meinert Prott (*25.8.1798 Haus 93; +12.6.1856 auf See), er zog in das Haus ein.
Sie hatten 3 Kinder:
e Meinert Erich Prott *30.11.1843; +12.5.1920 Haus 93 o 2z0g 1853 ins Haus 93 o heiratete am 20.3.1870, Omine Caroline Corneli- sen (*7.1.1851 Haus 115; +22.9.1925 Haus 93), er erbte das Haus 93 e _Gondel Hansen Prott *28.10.1846; +1.2.1929 Tinnum o 20g 1853 ins Haus 93 o heiratete am 1.11.1867, Jens Cornelius Lorenzen (*27.8.1845 Tinnum; +4.2.1929 ebenda), zog nach Tinnum. e Hans Carsten Prott *24.3.1851; +4.1.1865 Haus 93 o 20g 1853 ins Haus 93
1845 wohnten in dem Haus: Hans Carsten Hansen (Landwirt) und seine Frau Gondel. Ebenfalls Hans' Schwiegersohn Erk Meinert Prott (Seefahrer) mit Hans' Tochter Inken und seinem Sohn Meinert.
Ebenfalls wohnt noch Hans’ Pflegetochter, Dürken Christian Eben, im Haus.
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Außerdem wohnte ein Dienstmädchen im Haus, Christina Matzen (*1814 Mö- geltondern DK), 1860 wohnte sie nicht mehr im Haus.
Am 9.4.1850 starb Hans Carsten Hansen, der jüngste Sohn Boy erbte das Haus.
1853 zogen Inken Hansen und Erk Meinert Prott mit ihren Kindern weg, zurück in das Haus 93 (Erk's Geburtshaus)
Nachdem die Witwe Gondel Jens Andresen Krag am 14.3.1854 starb, wurde das Haus noch vor 1860 verkauft.
Das Haus erwarb der Steuermann Broder Andreas Munk (*25.5.1815 Haus 33; +5.7.1891 Haus 14), er zog mit seiner Frau, Maria Sophia Paulsen (*17.12.1822 List; +15.10.1905 Haus 14) und seinen Kindern ein.
Die Kinder waren:
«e Andreas Munk *31.12.1850 List e Boy Munk *28.4.1853 List
o heiratete am 3.2.1910, Marie Krüger (*1889), er erbte das Haus. e Mary Christine Gondeline Munk *18.2.1857 List; +15.6.1865
1860 wohnte in dem Haus mit der Familie Munk (Broder war Seefahrer) auch ein Dienstmädchen, Karen Nielsen (geboren um 1832 in Saönderho auf Fang DK)
Broder Andreas Munk starb am 5.7.1891
Maria Sophia Paulsen starb am 15.10.1905
Das Haus erbte dann der Sohn und Seefahrer Boy Munk. Boy heiratete am 3.2.1910, Marie Krüger (*1889).
Sie hatten mehrere Kinder.
Boy Munk starb 1940, danach erbte sein Sohn Andreas Munk (*25.4.1910) das Haus.
Andreas Munk, heiratete 1952, Ella Ockermark (*11.6.1919) Marie Krüger starb 1967 Andreas Munk starb am 10.8.1984
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Ella Ockermark starb am 23.9.2006.
Das Haus steht noch und ist immer noch im Besitz der Familie Munk.
Das Haus 14 im Sommer 2019
Hüs 15; Stadumstraße 32 (wohl um 1640 bebaut; steht noch)
70
Das Haus soll ursprünglich nördlich von der heutigen Stadumstraße gestanden haben auf einem größeren Grundstück und später verlegt worden sein, wobei es unklar ist, wann dies geschah.
Der erste Besitzer wurde 1642 und 1666 genannt, Broder Carstens, dieser kaum von der Wiedingharde wohl um 1640 nach Sylt.
Er hatte mindestens 3 oder 4 Kinder:
e Hans Brodersen o wurde Zimmermann, heiratete wohl um 1677 eine Inge, baute dann das Haus 33. «e Carsten Broders o heiratete wohl um 1690, Theu Peter Heiken (von Haus 22), er erbte später das Haus e Thöle Broder Carstens o heiratete um 1679 Peter Knut Schmidt (*um 1657; +7.3.1743 Keitum) und zog nach Keitum «e (unsicher) Inge Broders? o wurde nur 1689 in einer Steuerliste neben dem Haus 15 genannt,
Nur 1689 wurde neben dem Haus 15 in einer Steuerliste eine "Inge Broders" ge- nannt. Möglicherweise war sie eine Schwester von Carsten Broders oder die Witwe von Broder Carstens.
1693 wurde sie nicht mehr genannt. Möglicherweise lebte sie in dem Haus welches noch ursprünglich nördlich der Stadumstraße lag, dann wurde dieses wohl zwi- schen 1689 und 1693 abgerissen.
1689 und 709 wurde als Besitzer des Hauses, Carsten Broders angegeben. Möglicherweise ließ Carsten das Haus 1693 erneuern (oder das alte Haus abrei-
Ren)
Seine Frau war Theu Peter Heiken, Tochter des Kapitäns und Schulmeisters/Küs- ter Peter Heiken (+1688) von Haus 22
Carsten und Theu hatten mindestens 3 Kinder:
e Broder Carstens
71
heiratete später Chressen Peters (*1681; +3.2.1755 Tinnum), zog
nach Tinnum. e Ose Carsten Brodersen *24.7.1691; +28.8.1768 Haus 57 o heiratete 1724, Peter Peters (*Haus 57; +um 1737), zog ins Haus 57 e Hans Carstens *10.8.1697; +26.1.1763 Haus 15 heiratete am 1.11.1724, Erkel Wulf Bahnsen (*25.7.1700 Kampen;
+17.11.1792 Haus 15), er erbte das Haus.
°
°
1709 wurde über das Haus 15 und Karsten Brodersen in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Bergt jährlich 4 Fuder Heu von Wert a2 Mark. - Säet 1 Tonne Roggen und 1 Tonne Gärste - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert 2) Tiere: -2 kleine Pferde - eine Kuh - eine junge Kuh - 6 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl 6 Fach - Dreschlohe und Stall 5 Fach - Schafstall 3 Fach - alles Gebäude in ziemlichem baulichen Zustande. 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren."
Am 1.11.1724 heiratete der Sohn und Grönlandkommandeur Hans Carstens, Erkel
Wulf Bahnsen (*25.7.1700 Kampen; +17.11.1792 Haus 15), sie zog ein. Im selben Jahr hörte Hans auf zur See zu fahren und wurde Küster und Lehrer der
72
Gemeinde Westerland.
Hans und Erkel hatten viele Kinder:
e \Wulf Bahne Hansen *22.6.1727; +27.4.1777 Haus 52 o heiratete am 25.11.1756, Inge Jacob Nickelsen (*17.9.1726 Ran- tum; +1.5.1785 Haus 52), baute das Haus 52 e Carsten Hansen *30.9.1730; +20.2.1799 Haus 11 o Kapitän und berühmter Navigationslehrer o heiratete am 27.6.1760, Inge Nickels Bleiken (*19.9.1737 Haus 80; +31.7.1824 Haus 11), baute das Haus 11 e Theu Hans Carstens *15.8.1732; +15.3.1810 Haus 21 o starb am 15.3.1810, lebte schon 1803 im Haus 21 bei ihrem Nef- fen. e Peter Hansen o fuhr 1745 zur See, starb noch vor 1745. e Peter Hansen (Jung) *24.6.1734; +25.4.1818 Haus 71 o ab 1763 war Peter Hansen Küster/Schulmeister von Westerland, bis 1800 o heiratete am 11.10.1764, Maren Jap Petersen klein (*25.7.1738 Keitum; +20.1.1822 Haus 71), baute das Haus 71 und 1795 das Haus 70. e Broder/Brork Hansen Decker *18.10.1736; +28.7.1818 Haus 9 o heiratete am 18.12.1766, Moiken Manne Jensen (*22.4.1744 Keitum; +22.10.1814 Haus 9), baute das Haus 9. o Kapitän, später ab 1788 bis zu seinem Tod 1818 Strand- und Dü- neninspektor e Moiken Hans Carstens *1738; +8.6.1818 Tinnum o heiratete am 11.10.1764, Kapitän Teide Peter Schwarz (*4.11.1736 Tinnum; +1771 auf See), zog nach Tinnum. e Hans Hansen *28.7.1742; +12.12.1827 Haus 15 o 1803 Zimmermann o heiratete am 12.1.1775 Maren/Moiken Hans Nis- sen (*11.6.1752 Haus 48; +1.5.1834 Haus 15), er erbte das Haus.
1745 & 1754 wohnten im Haus 15: Hans Carstens (Küster, fuhr nicht mehr zur See), seine Frau Erkel sowie die gemeinsamen Kinder. Die beiden Söhne Peter Hansen (Senior) und Carsten Hansen fuhren zur See.
73
1754 wurde Peter Hansen (Senior) nicht mehr erwähnt, nun fuhren nur Carsten Hansen und Broder Hansen zur See.
Hans Carstens starb am 26.1.1763, der jüngste Sohn Hans Hansen erbte das Haus.
Ab dem 8.10.1733 bis 1763 war Hans Carstens Schulmeister und Küster von Westerland (ab 1743 an der neuen Schule, Haus 51), dieses Amt erbte jetzt sein Sohn Peter Hansen.
Der Sohn Hans Hansen, ein Zimmermann, heiratete am 12.1.1775 Maren/Moiken Hans Nissen (*11.6.1752 Haus 48; +1.5.1834 Haus 15). Die beiden hatten keine Kinder.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 13; Hans Hansen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Erkel Wulf Bahnsen starb am 17.11.1792
Die Eheleute Hans Hansen (Zimmermann) und Maren lebten dann 1803 alleine in dem Haus.
(Die Schwester Theu zog noch irgendwann vor 1803 in das Haus 21 zu ihrem Nef-
fen)
Hans Hansen starb am 12.12.1827
Maren/Moiken Hans Nissen starb am 1.5.1834
1835 war das Haus wohl unbewohnt
1840 war der Besitzer der Schiffszimmermann, Diedrich Thomas Diedrichsen (*um 1807 Haus 72; +1853 Puerto Rico).
Er war verheiratet mit Metta Christina Johannsen (*um 1804 Morsum)
Metta's Tochter aus erster Ehe, Margaretha Kämpfmann (*um 1828 Morsum), lebte ebenfalls in dem Haus.
1840 und 1845 lebten dann also diese drei Personen im Haus, Diedrich war 1840 Zimmermann, 1845 war er Seefahrer.
74
1853 starb Diedrich bei Puerto Rico.
1860 lebte die Witwe Metta mit ihrer Tochter Margaretha alleine im Haus.
Danach (vielleicht schon um 1863) wurde das Haus verkauft an den Steuer-
mann, Jens Heinrich Christian Eduard Westphal (*um 1834 Glückstadt; +18.7.1882 Westerland).
Er heiratete um 1863, Merret Peter Jan Clasen (*18.11.1832 Haus 35; 1845 als Pflegetochter im Haus 76; +nach 1882).
Sie hatten mehrere Kinder, darunter:
«e Peter Westphal *12.1.1863
«e Carl Georg Westphal *28.1.1865
«e Ernst Adolph Westphal *11.1.1868
«e Bertha Dorothea Westphal *25.2.1872
e Jenny Maria Westphal *25.2.1872 o heiratete später Johann Bernhard Schlüter
Am 18.7.1882 starb Jens Heinrich Christian Eduard Westphal, ihm soll auch das Haus 124 gehört haben, wo er wann genau lebte ist unklar.
Merret Peter Jens Clasen starb 1898.
Danach war um 1900 herum der nächste Besitzer:
Niels Hans Sörensen Schnittgard (*9.10.1846 Arrild, DK; +3.2.1929), dieser lebte dort mit seiner Frau Laueline Lauritzen (*22.5.1846 Rodding, DK; +2.1.1920). Beide kamen wohl um 1875 nach Sylt.
Sie hatten mehrere Kinder.
e Mette Marie Schnittgard *6.10.1876 o heiratete später Carl Rudolf Rathge (*1872 Hamburg) und zog mit ihm in das Haus 27. e Hans Lausten Schnittgard *21.6.1880
e Lauritz Hans Schnittgard *8.12.1883
o heiratete später Theresa Willhelmine Ferchen (*10.9.1887 Keitum), erbte das Haus
75
Laueline Lauritzen starb am 2.1.1920.
Niels Hans Sörensen Schnittgard starb am 3.2.1929.
Dann erbte der Sohn Lauritz Hans Schnittgard (*8.12.1883 Haus 15; +4.3.1960) das Haus.
Dieser hatte Theresa Willhelmine Ferchen (*10.9.1887 Keitum; +8.5.1972) gehei- ratet.
Lauritz und Wilhelmine hatten viele Kinder:
«e Rese Schnittgard *2.11.1906; +16.6.1992
e August Schnittgard *22.4.1909; +10.2.1990 o erbte einen Teil des Hauses
«e Nikoline Schnittgard *8.8.1911; +7.3.1944
«e Anna Andrea Schnittgard *12.4.1913; +6.8.1962
«e Laura Schnittgard *9.2.1915; +2.6.2013
«e Meta Schnittgard *16.12.1917; +11.1.2014
«e Luise Schnittgard *25.2.1920; +10.6.1970?
e EmmiSchnittgard *8.8.1921; +5.10.2010
«e Agnes Schnittgard *20.6.1923; 14.3.2017
«e Lauritz Johann Schnittgard *3.10.1928; +12.9.1980 o erbte einen Teil des Hauses
Lauritz starb am 4.3.1960, das Haus erbten die beiden Söhne, August und Lauritz (je einen Teil). Lauritz' Witwe, Therese, starb am 8.5.1972.
Am 12.9.1980 starb Lauritz Johann Schnittgard. Am 10.2.1990 starb sein Bruder, August Schnittgard.
Um 2000 gehörte das Haus den beiden Söhnen von August und Lauritz.
«e Peter Lauritz Schnittgard und Familie e \Werner Schnittgard und Familie
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Das Haus wird heute teilweise als Gästehaus genutzt und ist immer noch im Be- sitz der Familie Schnittgard.
Das Haus 15 im Sommer 2019
Hüs 16; Stadumstraße 25 „Friesenhaus Münch“ (um 1703 bebaut; steht noch)
Um 1703 herum baute der Kommandeur auf Grönlandfahrt, Andreas Petersen de Haan aus Rantum das Haus.
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1704 war Andreas als Besitzer verzeichnet. Er heiratete um diese Zeit auch Ohm Bunde Bleicken (*1672 Rantum; +4.9.1752 Haus 16)
Sie hatten mehrere Kinder:
e Inge Andresen Hahn *15.9.1703; +28.11.1779 Haus H o heiratete am 8.1.1734, Andreas Peter Hansen (*2.3.1701 List; +5.8.1753 Haus H), sie zogen in das HausH. e _Kressen Andresen Hahn *26.11.1705; +16.8.1780 Westerland o heiratete am 17.3.1745, Erk Mochel Jensen (*19.8.1709 Keitum; +26.12.1780 ebenda), zog nach Keitum. e Merret Andresen Hahn *25.7.1707; +8.9.1782 Haus 25 o heiratete 1735 Nickels Frödden (von Haus D; +1742), zog ins Haus
25 o heiratete 1744 Heike Boysen (*28.8.1716 Haus 3; +1.10.1787 Haus 25)
e Bunde Andresen Hahn *25.9.1711; +7.8.1779 Haus 16 o heiratete am 4.2.1743, Erkel Baik Thamen (*November 1718 Ran- tum; +17.2.1785 Haus 16) e Inge Andresen Hahn *1712 Braderup; +5.6.1735 List o heiratete am 8.1.1734, Jürgen Peters (*1.6.1713 List; +22.11.1793 ebenda), zog nach List. e Erkel Andresen Hahn *22.12.1714; +23.5.1784 o lebte um 1745 im Haus A, sie starb dort ledig am 23.5.1784
1709 wurde über das Haus 16 und Andres Petersen Haan in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Berget ein klein gering Fuder Heu. - Säet 11/2 Schip Saat - hat davon nichts veräußert.
2) Tiere:
-1 klein Kuh - 2 Schafe
3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl 6 Fach - Lohe und Stall 4 Fach - alles in ziemlichem Stande
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4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Seine Nahrung ist in der Seefahrt."
Irgendwann nach 1724 starb Andreas Petersen Haan
Am 4.2.1743 heiratete der Sohn Bunde Andresen Hahn, die Erkel Baik Thamen (*November 1718 Rantum; +17.2.1785 Haus 16) aus Rantum.
Sie hatten mehrere Kinder:
«e Andres Boy Andresen Hahn *Juni 1744; +12.1.1763 e Maiken Bunde Andresen Hahn *10.10.1746; +30.6.1814 Haus 16 o heiratete nicht, wohnte 1803 ledig im Haus. e _Bojke Bunde Andresen Hahn *8.7.1747; +1779 auf See e Ohm Bunde Andresen Hahn *12.9.1749; +30.10.1821 Haus 16 o heiratete nicht, wohnte 1803 ledig im Haus. e Peter Bunde Andresen Hahn *25.8.1751; +auf See e Inge Bunde Andresen Hahn *2.10.1753 oder 7.10.1753; +30.12.1822 Wes- terland o heiratete nicht, starb am 30.12.1822 Westerland, wohnte 1803 nicht im Haus. e Andreas Peters *2.12.1757; +vor 1779 e Erkel Bunde Andresen Hahn *23.3.1762; +31.12.1788
1745 wohnten im Haus: Die Witwe Ohm Bunde Bleicken, ihr Sohn Bunde Andresen Hahn (Seefahrer), seine Frau Erkel und ihr Sohn Andres.
Ohm Bunde Bleicken starb am 14.9.1752 als Witwe.
1754 wohnten dann im Haus: Bunde Andresen Hahn (Seefahrer), seine Frau Erkel und die Kinder.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 14; Bunde Andresen Hahn) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 2/3 Los
Bunde Andresen Hahn starb am 7.8.1779. Im selben Jahr starb sein Sohn Bojke auf See.
Seine Witwe Erkel starb am 17.2.1785
79
Am 31.12.1788 starb Erkel Bunde Andresen Hahn.
1803 lebten die Töchter Maiken und Ohm alleine in dem Haus, beiden lebten nur "von ihrer Hände Arbeit".
Inge lebte nicht mehr im Haus, im Volkszählungsregister aus diesem Jahr war sie nicht verzeichnet.
Maiken starb am 30.6.1814 Ohm Bunde Andresen Hahn starb am 30.10.1821 an Auszehrung.
Danach erwarb der dänische Radmacher Christian Hansen (*26.5.1774 Allerup DK; +23.4.1862 Haus 16) das Haus und bezog es mit seinen Kindern aus Tinnum. Seine Frau, Erkel Jacob Jacobsen (*29.12.1776 Tinnum; +8.3.1818 Tinnum) war am 8.3.1818 gestorben.
Die Kinder waren:
e Boy Christian Hansen *4.2.1802 Tinnum; +vor 1835? e Maria Christen Hansen *26.11.1803 Tinnum; +4.2.1888 Archsum o wohnte seit mindestens 1845 in Archsum und arbeitete als Dienst- botin e _Inken Christian Hansen *11.2.1806 Tinnum; +16.1.1884 Archsum e AnnaChristian Hansen *31.1.1808 Archsum; +18.3.1887 Tinnum o Arbeitete dort mindestens 1845-1860 in Tinnum als Haushälterin. e Hans Christian Hansen *11.7.1813 Tinnum; +vor 1860 o fuhr 1835 und 1840 zur See e Karen Christian Hansen *14.3.1816 Tinnum; +? o heiratete vor 1845, Boy Carsten Meinerz (*6.11.1810 Archsum; +4.9.1879 ebenda), zog nach Archsum
1835 lebte Christian Hansen (Tagelöhner) mit seinen Kindern Inken und Hans Christian Hansen (Seefahrer) in dem Haus. 1840 lebte auch die Tochter Karen in
dem Haus.
1845 und 1860 lebten nur Christian Hansen (1845 noch Tagelöhner, 1860 als blind verzeichnet) und Tochter Inken (Tagelöhnerin) in dem Haus.
Am 23.4.1862 starb der alte Christian Hansen.
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Inken Christian Hansen starb am 16.1.1884 in Archsum, vorher wurde das Haus wohl verkauft.
Das Haus wurde wohl erworben vom Zimmermann Johann Christian-
sen (*4.11.1849 Haus 40, später wohnhaft Haus 76; +20.4.1940 Haus 16), er bezog
es mit seiner Frau Paulina Cornelisen Bruyn (*21.10.1845 Haus 30; +28.3.1937 Haus 16), welche er am 28.4.1874 geheiratet hatte. Sie hatten mehrere Kinder.
Pauline Cornelise Bruyn starb am 28.3.1937 Johann Christiansen starb am 20.4.1940.
Das Haus erbte die Tochter Ida Christiansen (*1888 Haus 16; +1964) welche um 1911 Heinrich Sundermeier (*1880 Alswelde; +1958) geheiratet hatte.
Beide hatten mehrere Kinder.
Heinrich Sundermeier starb 1958.
1964 starb Ida Christiansen.
Das Haus ist immer noch im Besitz der Familie und hat Ferienwohnungen.
+Haus A; Stadumstraße (vor 1745 bebaut; vor 1800 abgerissen)
Das Haus stand 1745 (1704 sicher noch nicht) und wurde nur bewohnt von Erkel
Andresen Hahn (*22.12.1714 Haus 16; +23.5.1784 Haus A) Möglicherweise zog Erkel dort um 1743 hin als ihr Bruder Bunde Andresen Hahn (*25.9.1711 Haus 16; +7.8.1779 ebenda) heiratete.
Erkel lebte alleine in dem Haus, bis sie am 23.5.1784 starb.
Danach wurde das Haus noch vor 1800 abgerissen.
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+Hüs 17; Stadumstraße (um 1690 bebaut; 1844 abgerissen)
Das Haus wurde wohl 1690 erbaut von Bleik Mochels(en) (*1660 Haus 61; +15.3.1745 Haus 17)
1690 heiratete Bleik, Inge Peter Sönken (*23.9.1664 Haus 19; +11.3.1745 Haus 17)
Bleik und Inge hatten mehrere Kinder:
e Ay Bleick Mochels *August 1690; +11.12.1779 Haus 59 o heiratete am 3.1.1719 Nicklas Nielsen (*24.6.1691 Keitum; +13.10.1773 Haus 59), er baute das Haus 59. e Chresten Bleike Mochels *1692; +28.2.1781 Haus B o lebte 1745 im Haus B, bis sie am 28.2.1781 starb. e Marn Bleicke Mochels *15.9.1696; +1.2.1779 Haus 41 o heiratete 1724, Peter Petersen (von Haus 41; +um 1754) zog zu ihm ins Haus 41. e Mochel Bleiken *9.9.1700; +19.9.1760 Tinnum o "von blödem Verstande" o lebte im Haus bis seine Schwester mit ihrer Familie vor 1754 nach Tinnum zog wo er später starb. e Merret Bleik Mochelsen *1703; +4.2.1784 Tinnum o heiratete am 7.2.1732, Andreas Erich Andresen (*16.4.1699 Tin- num; +13.7.1781 ebenda), sie zog nach Tinnum. e Gondel Bleik Mochels *1706; +28.9.1799 Tinnum o heiratete am 31.1.1731, Jens Erichen (*9.8.1705 Tinnum; +?), sie erbte das Haus.
1709 wurde über das Haus 17 und Bleik Muchels in der "Anschreibung der Hu- ßen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Kann nicht mehr als jährlich 2 1/2 Fuder gering Heu bergen von Wert a2 Mark. - Säet 6 Schip Roggen und 6 Schip Gersten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert
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2) Tiere: -2 kleine Pferde - eine Kuh - 5 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl 5 Fach -Lohe und Stall 4 Fach - alles Gebäude in einem ziemlichem Zustande.
4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren."
Am 31.1.1731 heiratete Gondel Bleik Mochels, den Tinnumer Jens Eri- chen (*9.8.1705 Tinnum; +?), er zog in das Haus ein. Die beiden hatten mehrere Kinder:
«e Bleik Jens Dirks *11.8.1733; +26.12.1815 Haus 60 o zog vor 1754 nach Tinnum o heiratete am 23.1.1766, Inge Eschel Peters (*26.1.1740 Haus 123; +21.10.1814 Haus 60), baute das Haus 60. e Peter Jens Dirks Erichen *1735; +1783 auf See o zog vor 1754 nach Tinnum o heiratete am 29.11.1764, Karen (Pohn) Paulsen (*4.11.1744 Braderup; +2.12.1807 Tinnum), lebten in Tinnum. e Inge Jens Erichen *1739; +31.3.1828 Archsum zog vor 1754 nach Tinnum heiratete am 19.6.1767, Peter Peter Clementz (*25.5.1738 Ar- chsum; +1773 auf See), zog nach Archsum. o heiratete am 15.12.1774 Jens Manne Mannes (*8.10.1747 Keitum; +1796 auf See bei Norwegen) e Inge Jens Erichen *1741; +1.1.1810 Tinnum o zog vor 1754 nach Tinnum o heiratete am 26.11.1767, Peter Nickels Haulken (*4.9.1741 Tin- num; +um 1803), lebte in Tinnum.
Vor 1745 starb Jens Erichen.
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Am 11.3.1745 starb Inge Peter Sönken, schon kurz darauf am 15.3.1745 starb ihr Mann, Bleik Mochelsen.
1745 wohnten im Haus dann: Die Witwe Gondel Bleik Mochels mit ihrem Bruder Mochel Bleiken sowie ihren Kindern.
Vor 1754 zogen die Bewohner aus und zogen nach Tinnum, Gondel Bleik Mochels starb am 28.9.1799 in Tinnum.
1754 lebten in dem Haus die Geschwister: Maren Mochel Peters (*29.9.1729 Ar- chsum; +2.10.1813 Haus 77) und Inge Mochel Peters, beide lebten 1745 noch im Haus 23 bei ihren Eltern.
1757 heiratete Maren Mochel Peters, Bunde Nikelsen Decker (*1730 Haus 77; +20.4.1802 Haus 77) und zog zu ihm ins Haus 77.
Es ist unbekannt wann Inge Mochel Peters starb
Am 29.10.1767 heiratete Tham Nickelsen (Bay) (*10.7.1740 Haus 14; +8.9.1802 Rantum), Ellen Andreas Clausen (*18.8.1739 Haus 63; +23.2.1821 Haus 17). Zu der Zeit zog Tham mit Ellen in das Haus 17.
Tham und Ellen hatten zwei Töchter:
e Merret Tham Nickelsen *8.9.1768; +12.11.1830 Haus 35 o heiratete am 29.1.1815 den Witwer Broder Boy Pe- ters (*22.9.1766 Haus 32; +17.10.1843 Haus 35), zog zu ihm ins Haus 35 e Moiken Tham Nickelsen *11.6.1777; +12.6.1830 Haus 63 o wohnte 1803 als Dienstmagd im Haus 63 (bei ihrer Tante) o heiratete am 26.4.1804, den Witwer Johann Christian- sen (*21.11.1777 Apterp Breda Sogn DK; +31.12.1846 Haus 76), sie lebten wohl im Haus 63.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 16; Tham Nickelsen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
Ab 1794 bis zu seinem Tod am 8.9.1802 war Tham Nickelsen (Bay) der erste
Schullehrer in Rantum. 1803 lebten in dem Haus dann nur die Witwe Ellen und ihre Tochter Merret.
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Ellen Andreas Clausen lebte ab 1815 alleine im Haus, sie starb am 23.2.1821.
Irgendwann danach wurde das Haus wohl erworben von Theide Michel De- cker (*1797 Haus 53, wohnhaft Haus 140; +1874 Haus 140)
1835 lebten in dem Haus:
«e Theide's ledige Schwester, Moicken Boysen Decker (*8.4.1795 Haus 53; +8.10.1843 Haus 140)
und Friedrich Hinrich Möller (*7.10.1805 Keitum; +4.7.1883 Keitum) mit seiner Frau, Johanna Maria Bille (*25.5.1797 Keitum; +6.8.1848) und Familie. Friedrich und Johanna hatten am 8.3.1825 geheiratet.
Von Friedrich und Johanna lebten 1835 auch zwei Kinder in dem Haus:
«e Billeta Johanna Möller *25.10.1828 e Eschel Carsten Möller *1832
Friedrich und Johanna hatten in dem Haus wohl noch weitere Kinder:
«e Annalngeline Möller *4.11.1836; +17.4.1837 Haus 17 «e Friedrich Wilhelm Möller *20.5.1838; +19.4.1839 Haus 17?
Vor 1840 zog Moicken Boysen Decker zu ihrem Bruder Theide, sie starb dort am 8.10.1843.
Wohl zwischen 1839 und 1840 zog Friedrich Hinrich Möller mit seiner Familie nach Tinnum.
Friedrich war später wohl der erste Leuchtturmwärter auf dem Ellenbogen (wohl ab 1858).
1840 lebte in dem Haus: Maria Elisabeth Peter Bille (*15.12.1793 Keitum, bis 1839 wohnhaft Haus 96, Schwester von Johanna Maria Bille; +9.3.1868 Westerland (Haus 97?)) mit zwei Kindern:
«e Stiefsohn: Laß Dirksen Decker *um 1814 Haus 96 o fuhr 1840 & 1845 zur See; wohnte 1845 im Haus 43 e Sohn: Andreas Peter Decker *31.7.1836 Haus 96 o 1860 Seefahrer wohnte 1845 im Haus 43 und 1860 im Haus 97
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Am 26.8.1837 war Maria's Mann und der Vater der Kinder, Dirk_Mochel De-
cker (*31.8.1790 Haus 36), verstorben. 1839 wurde ihr Wohnhaus, Haus 96, abge- rissen.
Vor 1844 zog Maria mit ihrem Sohn und ihrem Stiefsohn in das Haus 43 (Armen- haus).
1860 wohnte Maria mit ihrem Sohn Andreas im Haus 97 zur Miete.
1844 wurde das Haus abgerissen von Theide Michel Decker (wohnhaft Haus 140).
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Hüs 18; Stadumstraße 36 (wohl um 1690 bebaut; steht noch)
Wahrscheinlich wurde das erste Haus um 1692 oder 1693 gebaut von Nickels Pe- ters (+1714), welcher mit Ohm Peter Sönken (*Februar 1666 Haus 19; +1.6.1760 Haus 18) verheiratet war.
Sie hatten mehrere Kinder:
«e Jei Nickels Peters +Juli 1757 Haus 40 o heiratete 1722, Wilhelm Nickelsen (*6.1.1692 Oldenswort; +28.2.1771 Haus 40), er baute das Haus 40. «e Dühr Nickelsen *10.7.1694; +20.3.1762 Haus 75 o heiratete um 1734 herum, Johannes Nielsen (*21.2.1694 Keitum; +?), zog ins Haus 75 e Merret Nickelsen *1696; +24.5.1760 Haus 18 o starb ledig am 24.5.1760 im Haus 18 «e Peter Nickelsen Löwe *24.8.1698; +16.12.1784 Haus 66 o heiratete 1730, Kressen Jappen (+1731 Westerland), zog vermut- lich dann in das Haus 66. o heiratete 1733 erneut, Jey Nickels Jensen (*16.6.1695 Tinnum; +22.10.1763 Haus 66) e Maren Nickelsen *um 1703; +18.1.1771 Keitum o heiratete 1741, Schwenn Claus Möller (*8.6.1684 Keitum; +4.2.1761 ebenda), zog nach Keitum. «e Früdde Nickelsen *25.11.1705; +2.1.1782 Haus 18 o heiratete 1740 die Witwe Maren Erk Bundis (*1700 Rantum, wohnhaft Haus 26; +19.11.1781 Haus 26), zog ins Haus 26. e Hans Nickelsen Löwe *27.2.1714; +30.12.1784 Haus 18 o Harpunier, heiratete am 14.1.1745, Inge Erich Eben (*22.8.1716 Keitum; +12.3.1780 Haus 18), er erbte das Haus.
1709 wurde wohl über das Haus 18 und Nickels Petersen in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" folgendes indirekt berichtet (gleichgestellt mit Nickels Thamen von Haus 72):
"1) Zum Land:
- Säet und berget nichts.
2) Tiere:
- 3 Schafe
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3) Das Haus besteht aus: - Pesel, Stube und Außendiehl 7 Fach groß 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Ernährt sich von der Seefahrt."
Nickels Peters starb 1714, möglicherweise auf See.
Am 14.1.1745 heiratete Hans Nickelsen Löwe (Leeuw) die Keitumerin Inge Erich Eben (*22.8.1716 Keitum; +12.3.1780 Haus 18) Sie hatten mehrere Kinder:
e Peter Hansen Löwe *22.4.1746; +28.10.1827 Haus 90 o heiratete am 26.6.1778 die Witwe, Incken Sön- kens (*31.12.1744 Haus 64, wohnhaft Haus 90; +31.7.1820 Haus 90), zog zu ihr ins Haus 90. e Ohm Hans Nickelsen *12.6.1749; +7.6.1817 Morsum o heiratete am 2.8.1775, den Witwer Ebe Theydes (*21.11.1742 Morsum; +9.1.1817 Morsum), zog nach Morsum. e Kressen Hans Nickelsen *4.11.1750; +1838 Keitum o heiratete am 9.1.1772, Knut Johannis Nissen (*3.12.1749 Keitum; +vor 1778), zog nach Keitum. e Kressen Hans Nickelsen *14.9.1752; +30.6.1839 Haus 18 o heiratete am 22.9.1776, Peter Knuten Fries/Klein (*6.8.1750 Haus 31, lebte im Haus 39?; +24.3.1823 Haus 18), er zog zu ihr ins Haus 18 e Jens Hans Nickelsen *16.9.1755 o starb früh?
1745 wohnten im Haus: Die Witwe Ohm, ihre Tochter Merret und der Sohn Hans (Seefahrer) sowie dessen Frau Inge.
1754 wohnten im Haus mit den 1745 genannten Personen auch die Kinder von Hans (Seefahrer)
Am 1.6.1760 starb Ohm Peter Sönken, im Alter von 94 Jahren! Davor am 24.5.1760 starb die ledige Tochter, Merret Nickelsen.
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1776 am 22.9. heiratete Kressen Hans Nickelsen, Peter Knuten
Fries/Klein (*6.8.1750 Haus 31, lebte im Haus 39?; +24.3.1823 Haus 18), er zog dann in das Haus.
Sie hatten mehrere Kinder:
e Merret Peter Claasen *16.11.1772 (vorehelich); +10.12.1849 Haus 21
o heiratete am 5.8.1798, Hans Broder Decker (*13.6.1772 Haus 9;
+11.11.1853 Haus 21), zog ins Haus 21 e Kaiken Peter Fries *16.8.1777; +7.8.1850 Haus 3
o heiratete am 23.6.1807, den Witwer Hans Bleick Andresen (*10.2.1780 Tinnum, wohnhaft Haus 110; +1813 Caen Frankreich), zog ins Haus 110.
o Kaiken wurde 18.1.1815 im Haus 110 die Tochter Maria / Maren Hansen geboren, sie war eine uneheliche Tochter des Westerlän- der/Tinnumer Müllers Matz Matzen (*21.11.1771 Emmelsbüll Mühlendeich, wohnhaft in Tinnum; +17.6.1831 Tinnum).
o 1831 zog Kaiken in das Haus 3
e Knut Peter Fries *um 1783; +vor 1835 o fuhr 1803 zur See e Inken Peter Klein *um 1786; +1867 Keitum
o heiratete 1830, den Witwer Peter Sörens (*um 1781 Esbjerg; +1870 Keitum), zog nach Keitum.
«e Clas Peter Fries/Klein *9.3.1788; +22.7.1829 Haus 5
o fuhr 1803 zur See
o heiratete am 29.12.1824, Ose Michel Decker (*um 1800 Haus 53; +9.4.1884 Haus 5), sie zogen in das Haus 5
e Hans Peter Fries *um 1790; +vor 1835
o fuhr 1803 nicht zur See
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 17; Hans Nickelsen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
Am 12.3.1780 starb Inge Erich Eben.
Am 30.12.1784 starb Hans Nickelsen Löwe, er war lange Zeit Harpunier auf Grön- landfahrt.
Danach und auch 1803 lebten in dem Haus dann Peter Knuten Fries (Seefahrer),
seine Ehefrau Kressen sowie ihre Kinder, die beiden Söhne Knut und Clas fuhren zur See.
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Peter Knuten Fries starb am 24.3.1823
1835 lebte Kressen Hans Nickelsen (Unterstützung aus der Armenkasse) alleine mit ihrer Enkelin, Kressen Hansen Decker (Tagelöhnerin; *4.10.1800 Haus 21, Tochter ihrer Tochter Merret Peter Clasen; +24.9.1842 Haus 18), in dem Haus.
Am 30.6.1839 starb Kressen Hans Nickelsen
1840 lebte in dem Haus mit Kressen Hansen Decker (Tagelöhnerin) ebenfalls als Mietling Johanna Petersen (Näherin; *um 1811 Jels Haderslev DK) mit ihrer unehe- lichen Tochter Catharina Maria Schmidt Lebrecht (*9.9.1838 Westerland; +29.9.1841 Haus 18).
Am 29.9.1841 starb die kleine Catharina an Epilepsie.
Kressen Hansen Decker starb am 24.9.1842 an Brustübel. Johanna Petersen zog in das Haus 22 und später in das Haus 24.
Danach zog um 1842 wohl der Däne und Schuster Andreas Jefsen Marten-
sen (*19.7.1806 aus Apterp bei Brede DK; +9.9.1883 Haus 18), mit seiner Familie ein.
Seine Frau, Caroline Lorenzen (*10.11.1812 Hoyer; +6.2.1885 Haus 18), hatte er 1839 geheiratet.
Sie lebten vorher (1839 bis 1842) im Haus 65, Andreas lebte 1835 im Haus 70 als Schustergesell.
Sie hatten mehrere Kinder:
e Wulf Peter Martensen *10.12.1839 Haus 65; +24.9.1903 Westerland o 1860 Seefahrer o heiratete am 17.12.1871, Pauline Christiane Sophie Wilhelmine Le- werenz (*2.7.1848 Thedra, Mecklenburg; +14.3.1932 Westerland). e Catharina Maria Martensen *6.3.1842 Haus 65; +? o wohnte 1860 im Haus 11 arbeitete dort als Dienstmädchen. o heiratete am 9.8.1867, den Witwer Jens Peter Hansen (*12.3.1813 Tinnum, wohnhaft Haus 11; +17.5.1873 ebenda), sie zog ins Haus 11. e Peter Christian Martensen *3.2.1845 e Jens Peter Martensen *23.11.1849 e Meinert Peter Martensen *2.2.1853
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1845 und 1860 wohnten dann nur Andreas (Schuster; 1860 war er als Schuster ab- wesend in Australien), seine Ehefrau und seine Kinder (Der Sohn Wulf fuhr 1860 zur See) im Haus.
Nachdem Andres Jefsen Martensen am 9.9.1883 starb, zog Caroline Lorenzen wohl zu ihrem Sohn Wulf Peter Martensen.
Danach besaß Dietrich Heinsen das Haus, um 1930 dann wohl sein Sohn, Peter Heinsen.
1958 gehörte das Haus immer noch Peter Heinsen. Später wurde das Haus ganz umgebaut.
Das Haus steht immer noch.
Das Haus 18 im Sommer 2019
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Hüs 19; Stadumstraße 33 (vor 1660 bebaut; 1993 neugebaut; steht noch)
Es ist unbekannt wann das erste Haus erbaut wurde, vermutlich stand es mindes- tens schon um 1660.
Der erste sicher bekannte Besitzer war 1689 und 1704, Peter Sönken.
Es ist wahrscheinlich, dass dieser ein Sohn des Sönke Brodersen war, der 1653 und 1666 belegt war.
Doch dies ist nicht sicher.
Peter Sönken hatte mindestens 6 Kinder
e _Gondel Peter Sönken +1756 Haus 14 o heiratete um 1700 herum, Andreas Erken, er baute wohl das Haus 14. e Hans Peter Sönken +vor 1745 o heiratete um 1706 herum, Ohse Töggen (von Haus 8?; +vor 1745), er erbte das Haus (1709 Besitzer) e Teudi Peter Sönken o heiratete um 1700 herum und zog nach Tinnum. «e Inge Peter Sönken *23.9.1664; +11.3.1745 Haus 17 o heiratete um 1690 herum, Bleik Mochelsen (*1660 Haus 61; +15.3.1745 Haus 17), er baute das Haus 17. e Ohm Peter Sönken *Februar 1666; +1.6.1760 Haus 18 o heiratete um 1693 herum, Nickels Peters (+1714), er baute das Haus 18. e Knut Petersen *um 1672; +13.3.1746 Haus 58 o heiratete 1700, Thöl Hansen (*1669; +24.9.1746 Haus 58), baute das Haus 58.
Hans Peter Sönken heiratete um 1706 Ohse Töggen (von Haus 8?; +vor 1745) Hans Peter Sönken war 1709 der Besitzer des Hauses (möglicherweise wurde es 1707 neu gebaut)
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1709 wurde über das Haus 19 und Hans Peters in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Kann nicht mehr als jährlich 2 Fuder Heu bergen von Wert a2 Mark. - Säet 1 Tonne Roggen und 1 1/2 Tonne Gersten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert 2) Tiere: -2 kleine Pferde - eine kleine Kuh - 4 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - ein Pesel Stube und Außendiehl 6 Fach - Lohe und Stall 4 1/2 Fach - alles Gebäude in einem ziemlichem Zustande.
4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als die Seefahrt und könnte sich außer dieselbe nicht mit den Seinigen ernehren."
Hans Peters und Ohse Töggen hatten eine Tochter: Merret Peter
Söncken (*13.9.1706; +7.11.1820 Haus 120), welche am 19.1.1730 Peter Peter Eschels (*29.8.1702 Haus 120; +9.12.1788 ebenda) heiratete, Merret zog zu Peter ins Haus 120.
Die Eltern starben wohl um diese Zeit, und wohl um 1738 wurde das Haus erwor- ben von Andreas Jensen (*25.7.1708 Haus 61; +29.7.1784 Haus 19) und seiner Ehefrau Inge Peter Töggen (*31.12.1709 Haus 8; +17.9.1783 Haus 19).
Die beiden hatten 3 Kinder:
e Kressen Andreas Jensen *25.7.1739; +7.3.1793 Haus Haus H/4 o heiratete am 4.1.1770, Witwer Michel Michelsen Mar- loh (*11.8.1739 Mecklenburg, wohnhaft Haus H/4; +3.5.1823 ebenda), sie zog zu ihm. e Peter Andresen Schmidt *26.8.1741; +25.11.1813 Haus 29 o Schmied o heiratete am 23.11.1767, Moiken Take Knuten (*1.9.1742 Haus 29; +12.3.1815 ebenda), zog zu ihr ins Haus 29.
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«e Jens Andresen Krag *28.9.1751; +24.10.1821 Haus 19 o heiratete am 29.12.1775, Dür Take Erken (*7.1.1752 Haus D; +25.11.1817 Haus 19), er erbte das Haus. o heiratete am 29.12.1819 Moiken Jens Jensen Klein (*10.11.1785 Haus 79; +26.2.1874 Haus 19)
1745 wohnten im Haus: Andreas Jensen (Seefahrer), seine Frau Inge und die Kinder Kressen und Peter.
Vor 1754 zog die alte Witwe, Inge Erk Geiken (*28.9.1689 Haus 54, wohnhaft Haus 8; +19.2.1762 Haus 19), zu ihrem Schwiegersohn, Andreas Jensen, in das Haus 19 (dort wohnte sie dann 1754 mit der Familie, Andreas Jensen fuhr zur See), wo
sie am 19.2.1762 starb.
Kapitän Jens Andresen Krag heiratete am 29.12.1775, Dür Take Er- ken (*7.1.1752 Haus D; +25.11.1817 Haus 19), sie zog in das Haus ein.
Sie hatten 2 Kinder:
e Take Jens Andresen Krag *um 1780; +Dezember 1806 auf See o fuhr 1803 zur See o ihm wurde am 10.5.1806 in Wenningstedt eine uneheliche Tochter geboren mit Else Jens Nielsen *11.5.1773 Haus 1; +21.1.1827 Wen- ningstedt); Name der Tochter = Dürken Tönis Jensen Krag. e _Gondel Jens Andresen Krag *13.10.1782; +14.3.1854 Haus 14 o heiratete am 15.6.1802, Hans Carsten Hansen (*23.10.1772 Haus 11; +9.4.1850 Haus 14), er zog in das Haus 19 ein. o zog 1824 in das Haus 14
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 18; Andres Jensen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 17.9.1783 starb Inge Peter Töggen. Ein Jahr später, starb Andreas Jensen am 29.7.1784.
1802 am 15. Juni, heiratet die Tochter, Gondel Jens Andresen Krag, Hans Carsten Hansen (*23.10.1772 Haus 11; +9.4.1850 Haus 14), er zieht in das Haus ein.
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1803 lebte in dem Haus zusammen mit der Familie von Jens Andresen Krag (Jens und sein Sohn Take fuhren zur See) und seiner Tochter Gondel (ihr Mann Hans fuhr zur See), ebenfalls Dür's Schwester Merret Take Erken (*14.11.1740 Haus D; +28.4.1806 Haus 19).
Gondel und Hans hatten mehrere Kinder:
e Inken Hans Carsten Hansen *2.3.1804; +21.1.1890 Haus 93 o zog um 1824 in das Haus 14 o heiratete am 25.2.1841, Erk Meinert Prott (*25.8.1798 Haus 93; +12.6.1856 auf See), sie lebten erst im Haus 14 und zogen 1853 ins Haus 93. e Dürken Hans Carstens *24.8.1810; +20.11.1864 Haus 11 o zog um 1824 in das Haus 14 o heiratete am 31.10.1835, Boy Peter Eben (*29.12.1806 Tinnum; +29.11.1836 auf See), er starb allerdings schon am 29.11.1836 auf See. o Dürken zog dann in das Haus 11 zu ihrer Tante Kressen, Dürken erbte das Haus und heiratete am 31.5.1841, Jens Peter Han- sen (*12.3.1813 Tinnum; +17.5.1873 Haus 11) e Carsten Hans Carstens *8.3.1813; +24.11.1878 Haus 71 o zog um 1824 in das Haus 14 o heiratete am 8.12.1840, Anna Elisabeth Petersen (*19.3.1812 Haus 71; +9.5.1851 ebenda), zog ins Haus 71. o heiratete am 19.2.1854 Merret Erk Peters (*26.8.1814 Haus 101, lebte um 1845 im Haus 35; +13.9.1874 Haus 71) e Jens Andreas Hansen *20.6.1818; +vor 1835 o zog um 1824 in das Haus 14 e Boy Hans Carstens *13.6.1822 Tinnum; +? o zog um 1824 in das Haus 14 o heiratete am 4.8.1863 in Steinbeck, Anna Catharina Emma Boothby (*1831; +4.8.1863 Steinbeck), er zog weg von Sylt und war später Zollkontrolleur in Rimbek
Am 28.4.1806 starb Merret Take Erken.
Am 25.11.1817 starb Dür Take Erken.
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Am 29.12.1819 heiratete Jens Andresen Krag erneut, Moiken Jens Jensen Klein (*10.11.1785 Haus 79; +26.2.1874 Haus 19), sie zog ein. Sie hatten einen Sohn:
«e Jens Andresen Krag *7.3.1821; +8.6.1835 Am 24.10.1821 starb Kapitän Jens Andresen Krag
Wohl vor 1824 zog Hans Carsten Hansen mit seiner Familie aus und in das Haus 14 welches er neu bauen ließ.
Am 16.9.1827 heiratete die Witwe Moiken den Keitumer Kapitän Theide Paul Thedsen (*13.6.1795 Keitum; +25.9.1872 Haus 19), er zog ein.
Theide Paul Thedsen hatte mit Maria Nicoline Lassen (*23.5.1810 Rantum, wohn- haft später Haus 38; +15.12.1895 Haus 38) eine außereheliche Beziehung und da- von 3 Töchter. Sie lebten im Haus 38.
Am 8.6.1835 starb der Sohn, Jens Andresen Krag (junior).
1835 lebten im Haus danach: Theide Paul Thedsen (Fuhrmann), seine Frau Moiken sowie die Mutter von Theide, Merret Peter Jürgens (*10.9.1758 Keitum; +6.8.1839 Haus 19).
Am 6.8.1839 starb Merret Peter Jürgens.
Ebenfalls lebte 1835 in dem Haus: Ayken Jensen Klein (*15.3.1818 Wester-
land Haus 79?, wohnhaft Keitum; +3.12.1890 Haus 62) als Dienstmagd, 1840 und 1845 lebte sie im Haus 126 als Dienstmag.d.
Ayken heiratete am 12.11.1847 Michel Peter Boysen (*28.10.1819 Haus 65, wuchs im Haus 62 auf; +8.11.1906 Haus 62) und zog zu ihm ins Haus 62.
1840 lebten in dem Haus Theide (Fuhrmann), seine Ehefrau Moiken, sowie eine Dienstmagd, Maria Hansen (*um 1820)
1845 lebte zusammen mit dem Ehepaar (Theide war Landmann & Fuhrmann) das Dienstmädchen Merret Peter Uwen (*11.6.1797 Haus 80, arbeitete 1835 & 1840 im Haus 27 als Dienstmädchen; +20.11.1848) im Haus. Merret starb schon am 20.11.1848.
1860 lebte mit dem Ehepaar (Theide war Landwirt) zusammen das Dienstmäd- chen Kaiken Cornelius Bruyn (*11.5.1839 Haus 30; +9.2.1889 Haus 19) im Haus.
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Das Dienstmädchen Kaiken Cornelius Bruyn heiratete ein paar Jahre später Sören Schwennsen (wohnte vorher in Tinnum?), sie wohnten in Westerland.
Theide Paul Thedsen starb am 25.9.1872
Moiken starb am 26.2.1874
Danach gehörte das Haus um 1900 Hinrich Nikolaus Scheel (*30.3.1870 Nord- stand; +16.1.1946 Haus 19) und seiner Frau Abeline Hansine Lindwig (*18.4.1872 Braderup; +15.9.1911 Haus 19).
Sie hatten sieben Kinder.
Abeline Hansine Lindiwg starb am 15.9.1911.
Nach dem Tod seiner Ehefrau heiratete Hinrich erneut, diesmal eine Julie Börner (*24.7.1889).
Sie hatten zusammen zwei Kinder.
Hinrich starb am 16.1.1946.
Seine Witwe, Julie, starb am 15.9.1982.
Das Haus gehörte in den 80ern immer noch Familie Scheel.
Später ging das Haus an Fremde
1990 wurde das Haus durch Feuer zerstört (Brandstiftung)
1993 wurde das Haus wieder originalgetreu aufgebaut
Das Haus steht heute immer noch
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Das Haus 19 im Jahr 2022
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Hüs 21; Friesische-Straße 71 (1798 bebaut; steht noch)
1798 wurde das Haus gebaut von Kapitän und Strandinspektor, Hans Broder De- cker (*13.6.1772 Haus 9; +11.11.1853 Haus 21), dieser heiratete im selben Jahr Merret Peter Claasen (Fries) (*16.11.1772 Haus 18; +10.12.1849 Haus 21).
Es war damals das nördlichste Haus von Westerland (wahrscheinlich stand vorher auch nie ein Haus nördlicher) bis in die 1870er.
Hans und Merret hatten mehrere Kinder:
e Inken Hans Decker *9.11.1798; +7.8.1836 Haus 93 o heiratete am 29.10.1823, Boy Meinert Prott (*17.4.1795 Haus 93; +12.6.1856 auf See), zog zu ihm ins Haus 93. e Kressen Hansen Decker *4.10.1800; +24.9.1842 o starb am 24.9.1842 an Brustübel e Peter Hansen Decker *12.8.1802; +? Altona e _\Wulf Hansen Decker *30.8.1806; +29.7.1881 Haus 21 o heiratete am 7.2.1836, Catharina Boysen Prott (*24.2.1805 Haus 84; +4.3.1874 Haus 21), Wulf erbte das Haus. Lebte 1840 im Haus 82 Lebte 1845 im Haus 121 1860 wohnte er im Haus 21 Von 1854 bis wohl 1881 Strandvogt von Westerland Von 1876 bis 1881 auch letzter Strand- und Düneninspektor aus der Familie Decker. e KMoiken Hansen Decker *7.2.1812; +1.7.1839 Haus 21
00000
1803 lebten in dem Haus zusammen mit Hans Broder Decker (Seefahrer), seiner Ehefrau und seinen Kindern ebenfalls:
- Theu Hans Carstens (*15.8.1732 Haus 15; +15.3.1810 Haus 21), die Schwester von Hans' Vater.
Am 15.3.1810 starb Theu Hans Carstens.
Hans Broder Decker war von 1827 bis zu seinem Tod am 11.11.1853 Strandvogt von Westerland.
100
1835 wohnten im Haus: Hans Broder Decker (Strandvogt), seine Frau Merret, so- wie die Kinder Moiken und Wulf (Seefahrer). Außerdem lebte im Haus eine Dienst- magd Momina Amalia Momsen (*14.7.1814 Keitum)
Der jüngste Sohn Wulf Hansen Decker heiratete am 7.2.1836, Catharina Boysen Prott (*24.2.1805 Haus 84; +4.3.1874 Haus 21), sie lebten 1840 im Haus 82 und 1845 im Haus 121.
Sie hatten mindestens einen Sohn:
e Hans Broder Decker *4.8.1847 (vll geboren im Haus 121?); +18.4.1909 Haus 21 o heiratete um 1879, Anna Elisabeth Hansen (*4.8.1854 Haus 71; +?), Hans erbte das Haus. o wohlnach 1881 Strandvogt von Westerland
Am 1.7.1839 starb die Tochter Moiken Hansen Decker an einem Lungengeschwür.
1840 wohnten im Haus nur Hans Broder Decker (Strandvogt), seine Frau Merret sowie ein Dienstmädchen: Anna Nielsen (*um 1820)
Am 24.9.1842 starb die Tochter Kressen Hansen Decker an Brustübel.
Um 1843 herum wurde das Waisenkind Ellena Peter Jan Clasen (*19.3.1835 Haus 35; +nach 1863?) vom alten Ehepaar adoptiert.
1845 lebten Hans (Strandvogt) seine Frau Merret und Ellena in dem Haus.
1860 lebte Ellena nicht mehr in dem Haus, sie starb nach 1863.
Am 10.12.1849 starb Merret Peter Claasen an einer Leberkrankheit.
Hans Broder Decker starb am 11.11.1853, sein Sohn Wulf erbte das Haus und zog wieder ein, er lebte um 1845 im Haus 121. Ebenfalls erbte Wulf den Posten seines Vaters als Strandvogt von Westerland.
1860 wohnte dann Wulf Hansen Decker (Strandvogt) mit Ehefrau und Sohn im Haus.
Außerdem wohnte noch ein Dienstmädchen im Haus, Maren Holm (*um 1829 auf Römö DK)
Die Adoptivtochter von Hans Broder Decker, Ellena lebte 1860 nicht mehr in dem Haus, sie starb nach 1863.
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Catharina Boysen Prott starb am 4.3.1874.
1876 erbte Wulf Hansen Decker das Amt des Strand- und Düneninspektors von seinem Cousin Wulf Manne Decker (*15.3.1815 Haus 126; +26.7.1876 ebenda)
Um 1879 heiratete der jüngere Sohn, Hans Broder Decker, Anna Elisabeth Han- sen (*4.8.1854 Haus 71; +?)
Gemeinsam hatten sie 7 Kinder:
«e Carl Wilhelm Decker *9.4.1879 e Johannes Friedrich Wilhelm Decker *24.9.1881 «e Catharina Maria Decker *13.9.1882 e Wulf Hansen Decker *20.9.1884; +1972 o erbte das Haus. «e Carl Wilhelm Decker *28.4.1890; +20.7.1916 Frankreich an der Somme (erster Weltkrieg) e Maria Decker *28.11.1895
Wulf Hansen Decker starb am 29.7.1881, sein Sohn erbte das Haus. Dann wurde wohl sein Sohn Hans Broder Decker Strandvogt von Westerland.
Hans Broder Decker starb am 18.4.1909
Später wohnten nur Anna Elisabeth Hansen (Decker) und der ledige Sohn Wulf Hansen Decker, als Anna 1940 starb, erbte Wulf das Haus.
Wulf Hansen Decker starb 1972, das Haus ging dann an die Gemeinde Westerland. Von 1974 bis 1995 wohnte in dem Haus Georg Witt mit seiner Frau Inge und sei- ner Familie.
Er hatte sich bei einer Ausschreibung für das Haus beworben und durfte daraufhin dort wohnen.
1995 musste Familie Witt ausziehen, da das Haus verkauft wurde.
Dann gehörte es der EVS (Energieversorgung) Sylt.
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N N je) N 'E a < = um | N 7) 5 (© z u 6®& OÖ
103
+Hüs 123; Deckerstraße (1729 bebaut; 1844 neugebaut; 1985 abgerissen)
1729 wurde das erste Haus auf dem Staven gebaut von Eschel Pe- ters (*1695 Haus 120; +20.10.1751 Haus 123)
Am 26.4.1731 heiratete er Inge Erk Andresen (*Juni 1708 Tinnum; +8.3.1786 Haus 123).
Eschel und Inge hatten mehrere Kinder:
e Inken Eschels *8.11.1738; +3.6.1821 Westerland o heiratete nicht, starb in Westerland, lebte 1803 im Haus. e Inge Eschel Peters *26.1.1740; +21.10.1814 Haus 60 o heiratete am 23.1.1766, Bleik Jens Dirks (*11.8.1733 Haus 17, wohnhaft Tinnum; +26.12.1815 Haus 60), er baute das Haus 60 «e Peter Eschel Peters *19.2.1741; +29.4.1824 Haus 8 o heiratete am 9.11.1769, Christin Peter Peter Tög- gen (*15.11.1748 Haus 8; +30.12.1821 ebenda), zog zu ihr ins Haus 8. e Merret Eschel Peters *30.8.1744; +26.1.1814 Haus 41 o heiratete am 4.1.1765, Peter Petersen Klein (von Haus 41; +11.11.1795 Malaga), zog zu ihm ins Haus 41. e Inge Eschel Peters *16.5.1750; +3.3.1831 Haus 123 o heiratete am 18.9.1772, Haulk Bohn Prott (*24.11.1743 Haus 93; +7.1.1815 Haus 123), sie erbte das Haus.
1745 wohnten im Haus: Eschel Peters (fuhr nicht zur See), seine Frau Inge und die Kinder.
Eschel Peters stirbt am 20.10.1751 1754 wohnten im Haus: Die Witwe Inge sowie ihre Kinder.
Am 18.9.1772 heiratete die Tochter, Inge Eschel Peters, Haulk Bohn Prott (*24.11.1743 Haus 93; +7.1.1815 Haus 123), er zog in das Haus ein.
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Haulk und Inge hatten mehrere Kinder:
e _Boh Haulken Prott *18.12.1773; +30.11.1853 Haus 84 o heiratete am 8.12.1801 Inken Bleick Andresen (*21.3.1780 Haus 121; +13.3.1861 Tinnum), sie zogen in das Haus 84. e Inken Haulken Prott *26.8.1775; +22.3.1835 Haus 126 o heiratete am 21.8.1804, Meinert Broder De- cker (*25.8.1775 Haus 9; +5.1.1852 Haus 126), er baute das Haus 126. e Eschel Peters Haulken Prott *1.3.1779; +7.4.1819 Haus 123 o heiratete am 5.2.1805, Inken Peter Michel Boy- sen (*1.1.1784 Haus 27; +11.5.1859 Haus 53), er erbte das Haus. o von 1805 bis 1819 Strandvogt von Westerland e Inge Boh Haulken Prott *24.6.1785; +24.6.1785 Haus 60 o zog um 1792 herum zu ihrem Onkel und ihrer Tante in das Haus 60. o heiratete am 12.5.1816 ihren Cousin, Peter Eschels (*4.9.1776 Haus 8; +25.5.1853 Haus 60), erbte das Haus 60. e Keiken Haulken Prott *1.2.1787; +25.3.1813 Haus 112 o heiratete am 29.1.1812, Dirk Dirk Thiesen (*25.2.1787 Haus 112; +22.4.1831 ebenda), zog zu ihm ins Haus 112.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 124; Hinrich Boysen Prott) ei- nen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Haulk hatte auch ein uneheliches Kind mit seiner Nichte Maren Peter Petersen Klein (*29.10.1765 Haus 41; +28.11.1845 Haus 44). Am 27.4.1787 wurde der Sohn = Peter Jensen Klein, geboren (+6.1.1856 Haus 44). Er wuchs im Haus
41 auf.
Am 8.3.1786 starb Inge Erk Andresen.
Ab 1795 war Haulk Bohn Prott Strandvogt von Westerland, 1805 wurde die Stelle an seinen Sohn Eschel Peters Haulken Prott übertragen.
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1803 lebten in dem Haus: Haulk Bohn Prott (Strandvogt und Seefahrer) samt Ehefrau und seinen 3 noch im Haus wohnenden Kindern (Kaiken, Eschel und In- ken). Ebenfalls wohnte im Haus noch die Schwester von Haulk’'s Ehefrau, Inge Eschels.
Am 5.2.1805, heiratete der Sohn und Strandvogt Eschel Peters Haulken Prott, Inken Peter Michel Boysen (*1.1.1784 Haus 27; +11.5.1859 Haus 53), sie zog in das Haus ein.
Eschel und Inken hatten mehrere Kinder:
e Inken Erken Prott *30.10.1806; +8.5.1898 Haus 123 o heiratete am 12.11.1834, Peter Eschels (*22.4.1804 Haus 117; +11.12.1852 Haus 123), sie erbte das Haus 123 e Moiken Eschels Prott *27.2.1809; +15.6.1830 Westerland e Kaiken Boysen Prott *12.8.1811; +19.5.1819 e Haulk Eschels Prott *23.9.1815; +30.3.1816 e Erkel Eschels Prott *23.9.1815; +30.3.1816 e Haulk Eschels Prott *3.9.1817; +16.7.1817 e Erkel Eschels Prott *24.6.1818; +7.1.1819
Am 7.1.1815 starb Haulk Bohn Prott, er war von 1795 bis 1805 Strandvogt von Westerland.
Am 7.4.1819 starb Eschel an einer Brustkrankheit, er war nach seinem Vater von 1805 bis zu seinem Tod 1819 Strandvogt von Westerland.
Am 3.6.1821 starb die alte unverheiratete Inge Eschels. Am 18.3.1821 heiratete die Witwe Inken erneut, diesmal den Witwer Michel
Boysen Decker (*24.11.1763 Haus 77; +19.12.1830 Haus 53), sie zog wohl zu ihm in das Haus 53.
Am 3.3.1831 starb die alte Inge Eschel Peters, ihre Enkelin, Inken Erken Prott erbte wohl das Haus.
Am 12.11.1834 heiratete Inken, Peter Eschels (*22.4.1804 Haus 117; +11.12.1852 Haus 123), sie lebten (1835) zuerst im Haus 53
1835 war das Haus 123 anscheinend unbewohnt
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Nach 1835 zog Peter Eschels mit Inken Erken Prott ein. Peter und Inken hatten mehrere Kinder:
e Peter Hans Eschels *11.10.1835; +18.3.1839 e Moiken Peter Eschels *1.4.1838; +27.4.1893 Westerland o heiratete am 30.7.1868, Jan Sybrand Josias (*1837 Morsum; +vor 1875) «e Ida Peter Eschels *18.11.1843; +17.5.1920 Westerland o heiratete am 29.11.1867, Lorenz Matthias Corneli- sen (*6.8.1837 Haus 115; +22.4.1910 Westerland). e Peter Hans Eschels *14.9.1845; +8.12.1873 Westerland o heiratete am 3.4.1873, Caroline Sophie Draht (*31.7.1848 Keitum, wohnhaft Haus 57; +?) e Erich Peter Eschels *8.8.1849; +20.7.1921 Westerland o heiratete 1879, Bertha Thiesen (*24.2.1854 Haus 101; +12.2.1910 Westerland) o heiratete danach Erika Mathilde Boysen (*31.8.1862 Tinnum; +22.3.1924 Westerland)
1840 und 1845 lebten Peter Eschels (Seefahrer) und Inken Erken Prott sowie ihre Kinder im Haus.
1844 wurde das Haus angeblich neu aufgebaut.
Peter Eschels war der letzte Grönlandkommandeur von Sylt, 1836 blieb sein Schiff vor Spitzbergen im Eis stecken und er musste mehrere Tage über das Eis laufen, überlebte die Reise jedoch.
Am 11.12.1852 starb Peter Eschels auf See, er war 1860 noch als "Schiffsfüh- rer, verschollen" verzeichnet (Volkszählung)
1860 lebte also faktisch nur die Witwe Inken Erken Prott mit ihren Kindern im Haus.
Außerdem wohnte noch die alte Merret Peter Löwe (*13.3.1785 Haus 90; +30.12.1863 Haus 123) die Tante von Peter Eschels, in dem Haus, sie zog wohl bereits um 1853 in das Haus ein und wurde verpflegt.
Merret Peter Löwe starb am 30.12.1863.
Inken Erken Prott starb am 8.5.1898.
LU/
Um 1905 gehörte das Haus dann Christian Vugelsang (*1883)
Christian starb 1933, seine Tochter Agnate Vugelsang (später = Stühr) erbte das Haus.
1958 gehörte das Haus Emil Meyer
Um 1985 herum wurde das Haus abgerissen
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+Hüs 125; Deckerstraße (1727 bebaut; nach 1805 abgerissen)
Das Haus wurde um 1727 herum gebaut von Bunde Erken (*November 1697 Haus 112; +1.11.1786 Haus 125)
1727 heiratete Bunde, Inge Peter Eschels (*28.8.1696 Haus 120; +9.4.1772 Haus 125)
Bunde und Inge hatten mindestens drei Kinder:
e Erk Bundis *15.9.1729; +5.10.1768 Triest (Italien) o 1745 & 1754 Seefahrer o heiratete am 2.1.1755, Inge Schwen Bundis (*14.8.1725 Haus 107; +22.1.1815 Haus 28), sie zogen in das Haus 28. e Inge Bunde Erken *13.9.1733; +30.5.1784 Haus 125 o heiratete nicht, lebte in dem Haus bis zu ihrem Tod e Peter Bunde Erken *1735; +20.10.1788 Tinnum o 1754 Seefahrer; 1745 noch nicht o heiratete am 9.1.1767, Inge Töge Erichen (*5.11.1746 Tinnum; +16.9.1770 Tinnum), zog nach Tinnum. o heiratete am 19.12.1771 erneut, Christen Erk Magnus- sen (*9.8.1746 Archsum; +21.7.1808 Tinnum)
1745 & 1754 wohnten im Haus: Bunde Erken (Seefahrer), seine Frau Inge, sowie die Kinder (die beiden Söhne Erk und Peter fuhren 1754 zur See, 1745 fuhr nur Sohn Erk zur See)
Am 9.4.1772 starb Inge Peter Eschels.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 125; Bunde Ercken) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
Am 30.5.1784 starb Inge Bunde Erken. Am 1.11.1786 starb Bunde Erken, 89 Jahre alt!
Dann wurde das Haus nach 1805 abgerissen
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+Hüs 126; Deckerstraße (um 1805 bebaut; 1958 abgerissen)
Um 1805 wurde das Haus gebaut von Meinert Broder Decker (*25.8.1775 Haus 9; +5.1.1852 Haus 126)
1818 folgte er seinem Vater, Broder Hansen Decker, als Strand- und Dünenin- spektor von Sylt.
Am 21.8.1804 heiratete Meinert, Inken Haulken Prott (*26.8.1775 Haus 123; +22.3.1835 Haus 126)
Meinert und Inken hatten mehrere Kinder:
e Maiken Manne Decker *8.5.1806; +8.6.1819 o starb an einer Brustkrankheit e Broder Manne Decker *2.6.1808; +8.6.1862 Haus 126 o 1835 & 1840 & 1845 Seefahrer o heiratete nicht, starb an Auszehrung im Haus 126 o Strand- Düneninspektor von 1852 bis 1862 e Haulk Manne Decker *11.11.1809; +11.12.1809 o starb an Keuchhusten e Inken Manne Decker *22.2.1811; +11.3.1839 o starb an Auszehrung e Haulk Manne Decker *31.5.1813; +4.3.1829 e \Wulf Manne Decker *15.3.1815; +26.7.1876 Haus 126 o 1835 & 1840 & 1845 Seefahrer o heiratete am 29.10.1846. Kaiken Haulken Prott (*10.9.1820 Haus 84; +23.6.1880 Haus 126), er erbte das Haus. o Strand- und Düneninspektor von 1862 bis 1876 e Lorenz Manne Decker *14.10.1817; +22.12.1838 o starb an Auszehrung
Am 22.3.1835 starb Inken Haulken Prott.
Meinert Broder Decker (Kapitalist, Strandinspektor) lebte nun alleine mit seinen Kindern in dem Haus (Wulf und Broder fuhren zur See). Ebenfalls lebte in dem Haus 1835, 1840 und 1845 das Dienstmädchen Brigitte Michel Marloh (*um 1810 Haus 4, zog um 1855 zurück; +7.4.1881 Haus 4)
Am 22.12.1838 starb der Sohn Lorenz Manne Decker an Auszehrung. Am 11.3.1839 starb die Tochter Inken Manne Decker an Auszehrung.
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1840 und 1845 lebte zusammen mit dem Dienstmädchen Brigitte auch ein anderes Dienstmädchen mit Meinert (Strandinspektor, Landwirt) und seinen Söhnen im Haus: Ayken Jensen Klein (*15.3.1818 Haus 79?, wuchs in Keitum auf; 1835 als Dienstmagd im Haus 19; +3.12.1890 Haus 62). Ayken heiratete am 12.11.1847 Mi- chel Peter Boysen (*28.10.1819 Haus 65, wuchs im Haus 62 auf; +8.11.1906 Haus 62) und zog zu ihm ins Haus 62.
Die beiden Söhne von Meinert Broder Decker fuhren zur See.
Am 29.10.1846 heiratete Wulf Manne Decker, Kaiken Haulken Prott (*10.9.1820 Haus 84; +23.6.1880 Haus 126)
Wulf und Kaiken hatten mehrere Kinder:
e Manne Broder Decker *19.11.1851 o heiratete am 27.2.1880, Eline Cathrine Möller (*27.6.1857 Sol- derup, DK; +13.10.1921 Westerland), er erbt das Haus.
e Boy Andreas Decker *9.10.1858
Am 5.1.1852 starb Meinert Broder Decker, die beiden Söhne Wulf und Broder, erbten das Haus. Sein Sohn, Broder Manne Decker wurde Strand- und Düneninspektor.
1855 war Wulf Manne Decker Mitbegründer und später Direktor des Seebades Westerland.
1860 wohnten in dem Haus: Broder Manne Decker (Strandinspektor), sein Bruder Wulf (Landwirt), sowie Wulf’s Frau und Kinder.
Außerdem wohnte noch ein Dienstjung im Haus: Julius Johannsen (*14.3.1845 Braderup; +1882 auf See).
Julius heiratete am 10.1.1869 Caroline Brigitta Andresen (*25.2.1846 Haus 12?, wohnhaft Haus 34; +?), er zog zu ihr ins Haus 34
Am 8.6.1862 starb der Bruder und Strandinspektor, Broder Manne Decker. Sein Bruder, Wulf Manne Decker wurde jetzt Strand- und Düneninspektor
Am 26.7.1876 starb Wulf Manne Decker.
Sein Cousin und Strandvogt Wulf Hansen Decker (*30.8.1806 Haus 21; +29.7.1881 ebenda), wurde dann Düneninspektor von 1876 bis zu seinem Tod 1881. Er war der letzte Düneninspektor aus der Familie Decker.
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Am 27.2.1880 heiratete der Sohn, Manne Broder Decker, Eline Cathrine Möl- ler (*27.6.1857 Solderup, DK; +13.10.1921 Westerland)
Manne und Eline hatten mehrere Kinder: e \Wilhelm Christian Decker *26.11.1881 e Martha Catharin Decker *26.1.1885 e Carl Hugo Decker *13.6.1890 e Elli Wilhelmine Decker *21.9.1893 e Frieda Henriette Decker *14.12.1894 o heiratete am 27.10.1936, Otto Bomhoff (*27.10.1880 Westerland; +4.10.1944 Westerland) Am 23.6.1880 starb die Witwe Kaiken Haulken Prott.
In den 1890ern zog Manne Decker mit seiner Familie nach Wenningstedt.
Das Haus in Westerland wurde um 1920 von dem Sohn, Carl Hugo Decker, über- nommen.
Carl starb schon 1929. Danach übernahm der Bruder, Wilhelm Christian Decker, das Haus.
1958 wurde das Haus abgerissen. Nur der Name der Straße daneben "Deckerstraße" erinnert an die Bewohner.
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+Haus 140; Deckerstraße (um 1830 bebaut; 1969 abgerissen)
Vor 1835 wurde das Haus gebaut vom Kapitän Theide Michel De- cker (*1797 Haus 53; +1874), möglicherweise wurde es um 1828 herum erbaut.
Am 10.4.1828 heiratete Theide, Merret Nicolaisen (*11.6.1799 Haus 7; +18.10.1862 Haus 140)
1835 lebte mit dem Ehepaar (Theide mietete angeblich nur das Haus und fuhr zur See) auch ein Dienstmädchen im Haus: Metta Christian Johannsen (*um 1805)
1840 lebte im Haus mit dem Ehepaar (Theide fuhr zur See) auch Theide's Schwes- ter, Moicken Boysen Decker (*8.4.1795 Haus 53, lebte 1835 im Haus 17; +8.10.1843 Haus 140).
Ebenfalls lebte in dem Haus Ingeburg Nis Hinrichs (*16.2.1821 Haus 34; +21.11.1850 La Guaira Venezuela) als Dienstmädchen.
Ingeburg heiratete am 25.5.1845, Peter Boy Andresen (*26.8.1816 Tinnum, wohn- haft Haus 12) und zog mit ihm nach La Guaira (Venezuela), wo Ingeburg schon am 21.11.1850 starb.
Moicken starb dann am 8.10.1843. Um die Zeit ließ Theide ihr altes Haus, das Haus 17, abreißen.
1845 lebten im Haus zusammen mit Theide (Rathmann & Landwirt, von Zinsen le- bend) und seiner Frau, auch Theide's Tante, Dürken Bunde Nickelsen De-
cker (*22.11.1757 Haus 77; +5.6.1845 Haus 140). Die Tante starb schon
am 5.6.1845.
Ebenfalls lebte 1845 im Haus auch ein Dienstmädchen: Dürken Jensen
Grawe (*28.4.1821 Kampen; +23.6.1885 Haus 20), sie heiratete 1853 Bleik Peter Thiessen Deutscher (*8.8.1799 Haus 20; +9.2.1858 ebenda) und zog zu ihm
ins Haus 20
Von 1847 bis vor 1850 war Theide Michel Decker Kirchspielvogt von Westerland. 1845 und 1860 war er als Rathmann verzeichnet.
1860 wohnte in dem Haus zusammen mit dem Ehepaar (Theide war Rathmann und Landwirt) wieder ein Dienstmädchen: Maren Matz Thomsen (*1814 Sanderho Fang DK).
Maren starb am 23.7.1878 in Westerland.
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Am 18.10.1862 starb Merret Nicolaisen. Der Witwer Theide Michel Decker starb dann 1874.
Danach erwarb das Haus Hans Bendixen (*29.1.1848 Fredericia DK; +29.11.1939 Haus 140).
Hans heiratete Julie Anne Dircks (*8.9.1856 Huje, Kreis Itzehoe; +1.12.1927 Wes- terland).
Hans und Julie hatten mehrere Kinder:
e Anna Margaretha Bendixen *17.2.1888; +5.3.1967 Westerland o heiratete am 20.11.1908, Martin Jannichsen (*25.11.1882 Neukir- chen; +?) «e Albrecht Broder Bendixen *3.9.1889; +11.5.1966 Westerland o Kaufmann e Ingwer Bendixen *29.12.1890; +12.2.1966 Westerland o Schlosser; heiratete am 18.11.1922, Anita Irene Han- sen (*18.7.1896 Keitum; +25.5.1950 Westerland) e \Wilhelm Thomas Bendixen *27.1.1893; +24.3.1916 Frankreich (erster Weltkrieg) «e Ingwerina Bendixen *20.2.1895; +27.3.1989 Pinella (Florida) o heiratete am 15.4.1922, Hermann Peters (*20.2.1894 Haus 103; +1970 Staten Island New York), sie wanderten nach New York aus e Hans Bendixen *22.2.1897; +27.8.1977 Westerland o heiratete am 6.10.1923, Johanna Caroline Warnemünde (*30.8.1899 Westerland; +26.12.1986 Westerland) «e Elisabeth Bendixen *29.6.1899; +4.11.1989 Westerland o heiratete am 1.12.1923, Hans Hermann Ernst Jastoff (*4.12.1896 Altona; +31.7.1986 Westerland)
Am 1.12.1927 starb Julie Anne Dircks. Hans Bendixen starb am 29.11.1939. Das Haus gehörte dann seinen Erben.
1969 wurde das Haus dann abgerissen
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+Haus 20; Ecke Zwischen-den-Hedigen / Stadumstraße
„Deutscher“ (vor 1611 bebaut; 1778 neugebaut; 1972 abgerissen)
Das Grundstück war schon sehr lange bebaut, es war sicherlich einer der ältes- ten Staven im nord-östlichen (Hedigen) Teil von Westerland.
Das Haus stand östlich an der Straße “Zwischen-den-Hedigen” wo diese in die Stadumstraße mündet
Zwischen 1611 und 1628 war der erste Besitzer = Schwen Teides
Möglicherweise kurz darauf war um 1640 Teide Teides der Besitzer.
zwischen 1642 und 1666 wurde als Besitzer = Marin Teides, genannt, möglicher- weise die Witwe des Teide Teides
zwischen 1689 und 1704 wurde als Besitzerin = Marin Peter Teides genannt. Höchstwahrscheinlich war sie die Witwe des 1653 genannten Peter Teides, wahr- scheinlich der Sohn von Teide Teids
Peter Teides und Marin hatten einen Sohn: Jens Petersen "(Hoch)deutscher / Deutscher", wahrscheinlich um 1670 herum geboren (tum 1744).
Wahrscheinlich hatten die beiden auch eine Tochter:
e Maren Peter Deutscher o heiratete später Sönke Jensen (von Haus 84), zog zu ihm.
Um 1696 herum heiratete Jens Peter Deutscher, Karen Peter Bohn (*1671 Wester- land?; +28.1.1754 Haus 20).
Sie hatten mehrere Kinder:
e Christin Jens Theidis Deutscher *3.12.1696; +19.12.1774 Haus 62 o heiratete 1726, Peter Theide Bundis (*25.7.1695 Haus 62; +13.7.1766 Haus 62), zog zu ihm ins Haus 62. e Peter Jensen Deutscher *1700; +27.7.1753 auf See o heiratete 1730, Merreth Peter Paulsen (*29.11.1710 Braderup; +19.10.1773 Haus 121), zog ins Haus 121.
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e Maren Jens Peter Deutscher *20.12.1707; +31.12.1796 Tinnum o heiratete am 11.6.1743, Erich Peter Steffens (*7.10.1705 Tinnum; +29.4.1770 ebenda), zog nach Tinnum. e Theyde Jensen Deutscher *28.8.1712; +25.6.1796 Haus 20 1745 & 1754 Seefahrer heiratete am 24.11.1746, Maren Boh Klein (*27.7.1713 Archsum; +30.11.1747 Haus 20), er erbte das Haus. o heiratete am 15.5.1750 Erkel Poh Früdden (*22.10.1726 Tinnum;
+18.3.1807 Haus 20)
1709 wurde "Janne Petersen" (= Jens Peter Deutscher) als Besitzer des Hauses ge- nannt. Über ihn und das Haus wurde in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land:
- Kann jährlich 7 Fuder Heu bergen von Wert a2 Mark denn es wohl zu observie- ren, dass das beste Land mit der See weggespühlet und auch mit Sand überstoben ist.
- Säet jährlich 2 Tonne und 2 Schip Roggen und 2 1/2 Tonne Gärste. - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 - hat davon nichts veräußert. 2) Tiere: -2 Pferde -2 Kühe - 3 kleine Stiere - 7Schafe, welches sein völliger Beschlag. - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - eine Kammer, Pesel Stube und Außendiehl groß 7 Fach - Droschlohe und Stall 6 Fach - Scheune 5 Fach - Schafstall 3 Fach - alles Gebäude in ziemlichem Zustande erfindlich.
4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als aus der See, und was er davon erlangen kann; kunte sich außer diesem nebst den Seinigen nicht ernehren."
Wahrscheinlich 1744 starb Jens Peter Deutscher. Im Haus lebten 1745 nur noch die Witwe Karen und ihr Sohn Theyde (Seefahrer).
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Am 24.11.1746 heiratete Theyde Jensen Deutscher, Maren Boh Klein (*27.7.1713 Archsum; +30.11.1747 Haus 20)
e Am 20.5.1747 wurde der Sohn, Jens Thiesen Deutscher (+12.6.1817 Tin- num), geboren. o heiratete am 10.9.1779, Maren Erich Peter Taken (*14.11.1749 Tinnum; +26.6.1809 Tinnum), er zog nach Tinnum.
Jens' Mutter Maren starb allerdings schon am 10.11.1747.
Am 15.5.1750 heiratete Theyde Jensen Deutscher erneut, diesmal Erkel Poh Früd- den (*22.10.1726 Tinnum; +18.3.1807 Haus 20), sie zog in das Haus ein.
Am 7.7.1751 wurde ein Sohn geboren (Peter), dieser war bei der Geburt tot.
Am 18.8.1753 wurde wieder ein Sohn geboren, Peter Thiesen Deut- scher (+25.8.1827 Haus 20).
Am 28.1.1754 starb die alte Karen Peter Bohn. Dann lebten in dem Haus nur noch Theyde Jensen Deutscher (Seefahrer) mit seiner Frau Erkel und den Söhnen Jens und Peter.
Am 16.9.1759 wurde Theyde noch ein Kind geboren: Boh Thiesen Deutscher. Boh / Poh starb schon am 4.7.1761.
1778 wurde das Haus komplett erneurt.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 19; Jens Thiesen Deutscher) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 12.1.1786 heiratete Peter Thiesen Deutscher, Gondel Bleik Andresen (*11.10.1767 Haus 121; +1.3.1849 Haus 20) Sie hatten mehrere Kinder:
«e Erkel Peter Deutscher *23.1.1788; +13.7.1860 Tinnum o zog 1853 nach Tinnum e Kaiken Peter Deutscher *1790; +4.6.1886 Tinnum o zog 1853 nach Tinnum e Theide Peter Deutscher *28.5.1795; +13.9.1860 Westerland o Kapitän (1835 & 1840 Seefahrer) o lebte ab 1853 in Tinnum
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«e Bleik Peter Thiessen Deutscher *8.8.1799; +9.2.1858 Haus 20 o heiratete am 29.5.1853, Dürken Jensen Grawe (*28.4.1821 Kam- pen, wohnte 1845 im Haus 140 als Dienstmädchen; +23.6.1885 Haus 20), er erbte das Haus. e Moiken Peter Deutscher *um 1802 o starb wohl kurz nach 1803?
Am 25.6.1796 starb Theyde Jensen Deutscher.
1803 wohnten in dem Haus: Peter Thiesen Deutscher (Seefahrer) mit seiner Frau Gondel und seinen fünf Kindern. Peter's Mutter, die alte Witwe Erkel Poh Früdden, wohnte ebenfalls im Haus.
Am 18.3.1807 starb seine Witwe, Erkel Poh Früdden. Am 25.8.1827 starb Peter Thiesen Deutscher.
1835, 1840 & 1845 wohnten in dem Haus: Die Witwe Gondel Peter Deutscher (Landwirtin, lebte hauptsächlich von ihrem Vermögen) und ihre vier noch lebenden Kinder (der Sohn Theide fuhr 1835 und 1840 zur See)
Am 1.3.1849 starb seine Witwe, Gondel Bleik Andresen.
1853 zogen Theide und die Schwestern aus dem Haus aus, sie zogen nach Tinnum in die "Alte Landvogtei"
Am 29.5.1853 heiratete Bleik Peter Thiesen Deutscher, Dürken Jensen
Grawe (*28.4.1821 Kampen, wohnte 1845 im Haus 140 als Dienstmädchen; +23.6.1885 Haus 20). Dürken zog zusammen mit ihrer unehelichen Tochter, Irene Elisabeth Tedsen (*23.8.1849 Kiel?; heiratete am 11.5.1869 Erich
Prott (*27.1.1846 Keitum; +9.2.1938 Munkmarsch); +10.10.1920 Munkmarsch) ein.
Bleik und Dürken hatten 3 Kinder:
e Peter Thiesen Deutscher *4.11.1853; +? o heiratete am 21.5.1876, Hansine Christina Mathilde Andresen (*11.5.1854 Morsum; +?) e _Gondeline Maria Deutscher *4.8.1855; +7.12.1890 Westerland o heiratete am 14.9.1879, Martin Andreas Hansen (*12.9.1852 Keitum; +31.10.1924 Keitum)
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«e Bleik Thiesen Deutscher *27.5.1857; +7.2.1935 Haus 20 o heiratete am 14.9.1879, Irene Petrine Petersen (*18.7.1856 Mor- sum; +31.5.1910 Morsum), er erbte das Haus.
Am 9.2.1858 starb Bleik Peter Thiesen Deutscher.
1860 wohnte in dem Haus die Witwe Dürken (Landwirtin) mit ihren vier Kindern, Irene, Peter, Gondeline und Bleik.
Am 22.11.1861, heiratete die Witwe Dürken erneut, diesmal den Maler Theodor Samuel Gotthilf Geiken (*1819 Kappeln, wohnte vorher 1860 im Haus 10; +1.1.1894 Haus 20). Die Ehe blieb kinderlos.
Am 14.9.1879 heiratete der Sohn, Bleik Thiesen Deutscher, Irene Petrine Peter- sen (*18.7.1856 Morsum; +31.5.1910 Morsum)
Bleik und Irene hatten mehrere Kinder.
Am 23.6.1885 starb Dürken Jensen Grawe. Ihr Mann, Theodor Geiken, starb am 1.1.1894
Am 31.5.1910 starb Irene Petrine Petersen. Am 7.2.1935 starb der Witwer, Bleik Thiesen Deutscher. 1958 gehörte das Haus immer noch der Familie Deutscher.
1972 wurde das Haus auf dem Grundstück dann abgerissen, nachdem das Land mehr als 360 Jahre in den Händen der selben Familie war.
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+Hüs 22; Wenningstedter-Weg 4 „Linderhof“ (vor 1630 bebaut; 1659 neugebaut; 1782/1784 neugebaut; 1863 neugebaut; steht noch)
1659 soll das erste Haus gebaut worden sein vom Kapitän Peter Heiken (Köster). Dieser starb 1688 und war davor viele Jahre Schulmeister und Küster von Wes- terland gewesen.
Allerdings war die Bebauung des Stavens sicherlich noch viel älter.
Um 1636 gehörte das Haus dem Müller Heike Carstens (+1666), wahrscheinlich war der Staven aber schon davor bebaut, und identisch mit dem schon 1611 ge- nannten Staven von Andreas Schwennen. Falls ja, erwarb Heike Carstens entwe- der das Haus von seinen Erben, oder heiratete eventuell die Tochter des Andreas Schwennen.
Heike Carstens wurde ungefähr um 1598 in Westerland geboren (Nordhedig) und war wohl ab 1627 oder 1635 Müller an der alten Mühle im Bundiswung. Ungefähr um 1629 heiratete Heike Carstens dann und bezog das Haus 22.
Er hatte mit seiner Frau mindestens 3 Söhne:
e Carsten Heiksen *um 1627; +1690 o ab 1667 Müller in Westerland, zog vor 1653 in das Haus 3 (oder baute dieses) e Matz Heiksen *1629; +1705 Keitum o heiratete um 1658 Marren Bleicken (*um 1632; +um 1680) und zog nach Keitum, war dort Gastwirt und später Ratmann. o heiratete am 24.1.1689 Marrin Hansen (*Keitum; +vor 1709) «e Peter Heiken (Köster) *1630; +1688
o heiratete später eine Ise, erbte das Haus 22. o Kapitän, ab 1659 bis zu seinem Tod 1688 war er Küster und Schul- meister von Westerland.
Um 1653 lebten in dem Haus (in der Liste wurden nur erwachsene Männer be- rücksichtigt) Matz Heiksen und Peter Heiken. Ab 1659 war Peter Heiken dann Schulmeister und Küster von Westerland.
1666 starb der Müller Heike Carstens.
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Um 1670 herum heiratete Peter Heiken eine "Isa / Ise", sie hatten mindestens 3 Kinder:
«e _Theu Peter Heiken o heiratete wohl um 1680 herum Carsten Broders (Haus 15), zog zu ihm ins Haus 15 e Inge Peter Heiken o heiratete um 1687 herum Peter Eschels (von Haus 120?), sie zogen in das Haus 120 «e Peter Petersen (Köster) +1734 o erbte das Haus und das Küsteramt / Schulmeisteramt von seinem Vater (1688 - 1733) o heiratete 1698, Inge Owe Erken (*12.10.1673 Braderup; +4.2.1763 Haus 22).
Peter Heiken Köster starb 1688. Danach bat dessen Witwe Isa den Probst in Tondern darum, ihren Sohn Peter Pe- tersen zum Schulmeister und Küster in Westerland zu ernennen.
Der Sohn, Peter Petersen Köster war dann ab 1688 bis 1733 Küster und Schul- meister in Westerland.
1698 heiratete Peter Petersen, Inge Owe Erken (*12.10.1673 Braderup; +4.2.1763 Haus 22) aus Braderup. Sie hatten mindestens drei Kinder:
e Uwe Peter Köster +1735 o heiratete am 3.1.1732, Maren Erk Bundis (*1700 Rantum; +19.11.1781 Haus 26), zog ins Haus 26. «e I|se Peter Petersen *2.2.1707; +29.7.1786 Haus 94 o heiratete am 18.2.1745 ihren Schwager, Lorenz Meinerts Hahn (von Haus 94; +1754), zog in das Haus 94. «e Peter Peter Köster *Mai 1711; +18.6.1786 Haus 22 o Seefahrer (1745) o heiratete 1744, Merret Manne Petersen Hahn (*30.11.1716 Haus 94; +30.4.1799 Haus 22), er erbte das Haus.
121
1709 wurde in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" über das Haus und Peter Petersen Küster unter anderem folgendes verzeichnet: "1) Zum Land:
1) Kann jetzt nicht mehr als jährlich 7 Fuder gering mager Heu bergen von Wert a 2 Mark denn es wohl zu observieren, dass das beste Land mit der See weggespüh- let und auch mit Sand überstoben ist.
- Säet 11/2 Tonne Roggen und Gärsten desgleichen. - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 etlicher maßen 10 - Hat davon nichts veräußert. 2) Tiere: - 2 schlecht Pferde - eine Kuh - eine junge Kuh - kleine Beesten - 6 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Das Haus besteht aus: - eine kleine Kammer Pesel Stube und Außendiehl von 8 Fach - Dreschlohe und Stall 6 Fach - Schafstall 3 Fach - alles Gebäude in einem gar schlechten und geringen Zustand befindlich 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als aus der See, und was er davon erlangen kann; kunte sich außer diesem nebst den Seinigen nicht ernehren. 6) Solange die Seefahrt glücket und Gott ihn in diesem Stande laßet, kann prae- standa praestieren."
1734 starb Peter Petersen Köster, der Sohn Peter Peter Köster erbte das Haus. Danach wurde Küster und Schullehrer (vormaliger Grönlandkommandeur) Hans Carstens (*10.8.1697 Haus 15; +26.1.1763 ebenda), Peter's Cousin.
1744 heiratete Peter Peter Köster, die Merret Manne Petersen Hahn (*30.11.1716 Haus 94; +30.4.1799 Haus 22)
122
Zusammen hatten Peter und Merret viele Kinder:
e Merret Peter Köster *25.4.1745; +8.4.1820 Haus 33 o heiratete am 15.2.1777, Broder Boy Brodersen (*30.5.1744 Haus 33; +26.10.1793 Haus 33), zog zu ihm ins Haus 33 « Inge Peter Köster *vor 1745? o starb wohl zwischen 1745 und 1754 «e Inge Peter Köster *29.9.1746; +6.6.1805 Haus 94 o lebte schon 1754 im Haus 94 bei ihrer Tante Ise. o heiratete am 5.3.1773, Knut Tham Lorenzen (*25.8.1735 Haus 88; +3.11.1811 Haus 94), er zog zu ihr ins Haus 94 e Kressen Peter Köster *4.10.1748; +12.1.1814 Haus 22 o heiratete nicht, lebte im Haus 22 e Karen Peter Köster *???; +8.12.1750 e Karen Peter Köster *3.12.1751; +1.5.1840 Haus 88 o heiratete am 5.9.1783, Nis Tham Lorenzen (*7.1.1747 Haus 88; +1786 Genua Italien), zog zu ihm ins Haus 88. «e Peter Peter Köster *Juni 1754; +15.11.1824 Tinnum o heiratete um 1793, Maren Jens Hansen (*18.10.1758 Haus 79; +27.5.1843 Tinnum), zog nach Tinnum. e Karen Peter Köster *20.11.1755 «e Bleik Peter Köster *24.10.1757; +31.12.1801 e Meinert Peter Köster *15.6.1760; +1826 Hamburg o 1803 Seefahrer o heiratete am 26.1.1804, Christen Nickels Hennings (*2.9.1771 Ran- tum, wohnhaft Haus 25; +2.5.1840 Haus 22), er erbte das Haus.
1745 und 1754 wohnten in dem Haus Peter Petersen (fuhr 1745 zur See, 1754 nicht mehr) mit seiner Frau Merret und seinen Kinder. Ebenfalls wohnten in dem Haus Haus noch Peter's Mutter Inge und seine Schwester Ise (nur 1745!)
Am 4.2.1763 starb die Witwe Inge Owe Erken.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 20; Peter Heicken Köster) einen Anteilan den Gemeindeländereien: 1 Los
1782 oder 1784 wurde das Haus ganz neugebaut.
Peter Peter Köster starb am 18.6.1786
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Seine Witwe Merret starb am 30.4.1799
Am 31.12.1801 starb Bleik Peter Köster.
Danach wohnten in dem Haus 1803 nur noch die Geschwister Meinert (1803 See- fahrer) und Kressen Peter Köster.
Am 26.1.1804 heiratete der Seefahrer Meinert Peter Köster, Christen Nickels Hen- nings (*2.9.1771 Rantum, wohnte im Haus 25; +2.5.1840 Haus 22), sie zog in das Haus ein.
Meinert Peter Köster und Christen hatten mehrere Kinder:
e Merret Meinert Köster *8.11.1804; +9.3.1847 Haus 88 o lebte schon vor 1832 im Haus 88 bei ihrer Tante Karen, sie ver- sorgte sie im Alter. o heiratete am 10.2.1832, Jes Mortensen (*4.7.1810 Tage Ggrding DK; +22.7.1890 Haus 88), er zog zu ihr ins Haus 88. e Peter Nickels Köster *14.12.1810; +17.11.1844 Haus 22 o Seefahrer 1835 & 1840 e Dürken Meinert Köster *12.2.1814; +12.5.1869 Haus 24 o Näherin (1845), lebte ab 1846 im Haus 24
1814 starb am 12. Januar Kressen Peter Köster.
Meinert Peter Köster starb 1826 in Hamburg.
1835 wohnten in dem Haus die Witwe Christen (Nahrungszweig unbestimmt), so- wie ihre zwei Kinder Peter (Seefahrer) und Dürken.
Außerdem wohnte in dem Haus noch Moiken Lorenz Thamen (*4.8.1781 Haus 24; +1.7.1857 Haus 24), diese wurde von der Armenkasse unterhalten.
Am 2.5.1840 starb Christen Nickels Hennings.
Bei der Volkszählung von 1840 wurde sie als Bewohnerin des Hauses zusammen mit ihren Kindern Peter (Seefahrer) und Dür noch genannt; Christen lebte von Stri- cken.
124
Der Sohn und Seefahrer Peter Nickels Köster starb dann am 17.11.1844
1845 lebten in dem Haus (als Mietlinge) Dürken Meinert Köster (Näherin) und die Näherin Johanna Petersen (*um 1811 Jels, DK wohnte 1840 im Haus 18).
Kurz danach um 1846 verkaufte Dürken das Haus und zog mit Johanna in das Haus 24.
Um 1846 kaufte der Däne Truels Nielsen (*um 1815 Tjaereborg DK; wohnte 1840 im Haus 49 als Dienstknecht und 1845 im Haus 82; +1900) das Haus.
Er bezog es mit seiner am 21.5.1843 geheirateten Frau Johanna Boy Jen-
sen (*1813 Haus 1; +1890)
Sie hatten mehrere Kinder, mindestens:
e Christina Ingeline Nielsen *2.11.1846; +? o heiratete am 12.10.1871, Peter Petersen Johannsen (*1846)
e Boy Jens Nielsen *14.10.1851; +1931 o heiratete am 26.3.1876, Ada Jansen (*15.6.1852 Keitum; +1927), er erbte das Haus.
1860 wohnten in dem Haus Truels (arbeitete als Fuhrmann), seine Frau Johanna und ihre zwei Kinder.
Um 1863 ließ Truels das Haus komplett neubauen.
Am 26.3.1876 heiratete Truel's Sohn, Boy Jens Nielsen, die Keitumerin Ada Jan- sen (*15.6.1852 Keitum), sie zog in das Haus. Boy und Ada hatten keine Kinder.
1890 starb Johanna Boy Jensen.
Truels Nielsen starb 1900.
Boy Jens Nielsen und Ada nahmen später Ada's Nichte, Minni Jansen (*11.11.1879 Keitum, Tochter von Ada's Schwester Maria Dorothea Jansen; +10.1.1972 St. Peter Ording), in das Haus auf, um das Ehepaar im Alter zu pflegen und Minni dafür als Erbin einzusetzen.
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Minni heiratete 1904 Hans Linder (*1877 Grube), doch beide hatten keine Kinder. Von diesem Hans Linder stammt auch der heutige Name des Gebäudes, "Linder- hof"
Ada Jansen starb 1927. Boy Jens Nielsen starb danach im Jahre 1931.
Später um 1958 war der Besitzer ein Dr. Jacobsen. Zu dieser Zeit wurden Ferien- wohnungen eingebaut.
Um 1986 gehörte das Haus Karl Robert Meyer
Mittlerweile ist es ein Appartmenthaus ("Linderhof"), im Besitz der Familie Feise. Es beinhaltet viele Ferienwohnungen.
Bun
Das Haus 22 2i im n April 2022 2 (Sicht ve von on
126
+Hüs X-2; Stadumstraße? (vor 1745 bebaut; vor 1778 abgerissen)
Stand 1745 (1709 sehr wahrscheinlich noch nicht), wahrscheinlich zwischen Haus 22 und Haus 23 bewohnt von Inge Nickelsen
1754 ebenfalls bewohnt von Inge Nickelsen
Sonst ist nichts über dieses Haus bekannt, es ist ebenfalls unklar wann Inge Nickel- sen starb.
Noch vor 1778 wurde das Haus abgerissen
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Hüs 23; Stadumstraße 37 „H.B. Jensen“
(vor 1611 (um 1550?) bebaut?, 1782 neugebaut; 1855 stetig vergrößert; im 20ten Jahrhundert neues Haus gebaut)
Das ursprüngliche Haus soll 1662 erbaut worden sein, doch sehr wahrscheinlich war das Grundstück schon länger davor bebaut.
Der erste sicher bekannte Besitzer war der seit mindestens 1727 dort woh- nende Mochel Peters (angeblich aus Archsum).
Es ist aber gut möglich, dass Mochel ein Sohn war von dem 1709 genannten Peter Mochels. Es ist sehr gut möglich, dass dieser Peter Mochels der Sohn von Muchel Nickelsen war, welcher dieses Grundstück (mindestens zwischen 1636 bis 1704) besaß.
Davor besaß von 1611 bis 1624 Nikels Janken den Staven, vermutlich war er der Vater von Muchel Nickelsen. Im Kirchenbuch ist auf jeden Fall ersichtlich, dass die- ser Staven seit 1611 durchgehend bebaut ist.
Überlieferungen zufolge soll das Grundstück sogar bereits seit 1550 bebaut sein, in diesem Jahr soll ein Cornelis/Nickels Peters das erste Haus dort erbaut haben, die- ser lebte zuvor in "Stööwenken" (die damals südwestlichste bebaute Stelle von Westerland, südwestlich von Haus 104 (Fischerweg), wo heute das Südwäldchen ist).
Es ist nicht sicher wie viel Wahrheit in dieser frühen möglichen Geschichte des Hauses steckt.
Falls Peter Mochels vor Mochel Peters der Besitzer des Hauses war, war er wohl mit einer Maren Baik Steffens verheiratet und hatte mindestens eine Tochter und einen Sohn:
e Merred Peter Mochels *15.10.1689; +5.10.1766 Haus 104
o heiratete 1716, Peter Bohn (von Haus 104; +vor 1745), zog zu ihm ins Haus 104
128
1709 wurde in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" über das Haus und Peter Muchels unter anderem folgendes verzeichnet:
"1) Zum Land:
- Kann jetzt nicht mehr als jährlich 7 Fuder auch gering Heu bergen von Wert a2 Mark denn es wohl zu observieren, dass das beste Land mit der See weggespühlet und auch mit Sand überstoben ist.
- Säet 2 Tonne Roggen und 2 1/2 Tonne Gerste.
- Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 etlicher maßen 10
- Hat davon nichts veräußert.
2) Tiere:
-2 Pferde
-2 Kühe
-2 kleine Beesten
- 6 Schafe
- Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3.
3) Das Haus besteht aus:
- eine Kammer Pesel, Stube und Außendiehl von 7 Fach
- Dreschlohe und Stall 6 Fach
- Scheune 5 Fach
- Schafstall von 11/2 Fach
- Alles Gebäude in guten baulichen Stande.
4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als aus der See, und was er davon erlangen kann; kunte sich außer diesem nebst den Seinigen nicht ernehren.
6) Solange die Seefahrt glücket und Gott ihn in diesem Stande läßt, und daß ihn der Sand nicht vertreibt, kann er sein schuldiges praestandum abführen."
Und möglicherweise hatte Peter Mochels eben auch einen Sohn:
Mochel Peters, heiratete vermutlich um 1725, Karen Bahnsen (*1698 Archsum; +10.10.1751 Haus 23) und lebt mindestens ab dann in dem Haus 23.
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Beide hatten mindestens vier Kinder:
e Mang. Mochelsen *vor 1727; +vor 1751 auf See o 1745 Seefahrer, wohl der älteste Sohn e Peter Mochels *28.9.1727 Westerland; +1.1.1812 Haus 23 o 1803: Zimmermann und Seefahrer (1754 nicht Seefahrer, also Zim- mermann?) o heiratete am 20.6.1748 Inge Peter Thamen (*August 1720 Ran- tum; +8.3.1783 Haus 23), er erbte das Haus. o heiratete 1783 Moiken Tham Lorenzen (*1741 Haus 88; +7.4.1824 Haus 23) e Moiken/Maren Mochel Peters *29.9.1729 Archsum; +2.10.1813 Haus 77 o wohnet 1745 im Haus 23; wohnte 1754 im Haus 17 mit ihrer Schwester Inge. o heiratete um 1756 herum Bunde Nickelsen Decker (*Dezember 1730 Haus 77; +20.4.1802 ebenda), sie zog zu ihm in das Haus 77. e Inge Mochelsen o wohnte 1745 im Haus 23; wohnte 1754 im Haus 17 mit ihrer Schwester Moiken
Mochel Peters starb noch vor 1745. 1745 lebten in dem Haus:
« Seefahrer: Mang. Mochelsen e Männer die nicht zur See fuhren: Peter Mochels «e Frauen: Karen Bahnsen (Witwe)
«e Frauen: Moiken/Maren Mochel Peters, Inge Mochelsen
1748 am 20. Juni heiratete Peter Mochels die Rantumerin, Inge Peter Thamen (*August 1720 Rantum; +8.3.1783 Haus 23) Sie hatten einige Kinder:
e Keiken Peter Mochels *vor 1754; +1802 auf See o heiratete um 1776, Lorenz Thamen (von Haus 88?; +1802 auf See), er baute das Haus 24. «e Erkel Peter Mochels *2.5.1751; +17.4.1820 Haus 24? o lebte 1803 im Haus 24, bei ihren Nichten; starb später vermutlich dort
130
e Mochel Peter Mochels *11.10.1752; +um 1801 o heiratete Inge Theide Peters (*20.10.1750 Tinnum; +23.6.1835 ebenda), zog nach Tinnum? e Peter Peter Mochels *18.8.1754; +um 1803 o heiratete am 16.8.1781, Gondel Nickels Petersen Bay (*15.7.1750 Haus 14; +22.1.1820 Haus 14), er zog zu ihr ins Haus 14 e Mahns Peter Mochels *18.8.1754; +9.2.1837 Haus 73 o lebte als junger Seefahrer einige Jahre zusammen mit spanischen Seeräubern o heiratete am 21.11.1790, Gondel Harder Rickerts (*um 1759 Haus 65; +15.9.1791 ebenda) o heiratete am 15.11.1804, Anna Margarethe Andreas Fe- lix (*21.9.1765 Haus 73; +10.2.1837 ebenda), er zog zu ihr ins Haus 73. e _Tham Peter Mochels *3.1.1757 o starb früh?
Am 10.10.1751 starb die Witwe Karen Bahnsen (Mochels).
Vor 1754 zogen die Schwestern von Peter Mochels, Inge und Moiken/Maren in das Haus 17, dort lebten sie 1754.
1754 wohnten in dem Haus 23: Peter Mochels mit seiner Frau Inge und ihren drei Kindern Mochel, Erkel und Kei-
ken/Karen.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 21; Peter Mochels) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 8.3.1783 starb Inge Peter Thamen. Noch im selben Jahr heiratete Peter erneut, diesmal Moiken Tham Loren- zen (*Mai 1741 Haus 88; +7.4.1824 Haus 23).
Ihre Ehe blieb kinderlos.
1803 lebte in dem Haus nur das alte Ehepaar bestehend aus Peter Mochels (Zim- mermann und Seefahrer) und Moiken.
131
Um 1807 wurde Jens Meinerts (de Jung) (*30.9.1784 Keitum, wohnhaft
1803: Haus 3; +15.2.1857 Haus 23) ein Pfleger für das alte Paar, und wurde als Erbe eingesetzt.
Als er am 15.12.1807 Merret Uwe Heiken Palm (*11.9.1785 Haus 26; +19.12.1870 Haus 23) heiratete, zog sie ebenfalls ein.
Die beiden hatten 4 Kinder:
e Kressen Jens Meinerts *1809; +19.3.1885 Haus 23? o wohnte 1835 im Haus 26 als Dienstmädchen bei ihrem Cousin Ebe. e _Moiken Manne Jensen *26.8.1814; +6.2.1852 Haus 103 o heiratete am 7.11.1841, Cornelis Peters (*16.8.1819 Haus 103; +14.1.1893 ebenda), zog zu ihm ins Haus 103 o starb an einer Lungenentzündung e Jens Meinerts *1821; +vor 1860 o fuhr 1840 und 1845 zur See, starb an Keuchhusten e Inken Jens Mannis *25.11.1826; +10.5.1916 Haus 23 o 1845 Dienstmädchen im Haus 26 o heiratete 1851 Hans Boy Jensen (*25.6.1822 Haus 1; +15.8.1878 Haus 23), sie erbte das Haus.
Am 1.1.1812 starb Peter Mochels.
Am 7.4.1824 starb die Witwe Moiken Tham Lorenzen.
1835 wohnten im Haus nur Jens Meinerts (Tagelöhner) mit seiner Frau Merret und den Kindern Moiken, Jens und Inken. (Die Tochter Kressen wohnte im Haus 26 bei ihrem Cousin Ebe als Dienstmädchen)
1840 wohnten im Haus Jens Meinerts (Tagelöhner), seine Frau Merret und ihre 4 Kinder. Der Sohn Jens fuhr jetzt zur See.
1845 wohnten im Haus Jens Meinerts (Tagelöhner), seine Frau Merret und die Kin- der Kressen und Jens (Jens fuhr zur See). Ebenfalls wohnte in dem Haus noch: Peter Clasen Worm (*13.7.1839 Haus 35), dieser war ein Waisenkind und wurde vom Ehepaar als Pflegesohn adoptiert, Peter starb wohl vor 1860.
Die Tochter Inken Jens Mannis heiratete 1851 Hans Boy Jensen (*25.6.1822 Haus 1; +15.8.1878 Haus 23), Hans zog ein. Die Ehe blieb kinderlos.
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1855 eröffnete Hans Boy Jensen einen Laden in dem Haus, das Haus wurde über die Zeit vergrößert.
Nachdem 1855 das Seebad Westerland gegründet wurde war Hans Boy Jensen auch einer der acht Aktionäre.
Am 15.2.1857 starb Jens Meinerts.
1860 wohnten im "ersten H.B.Jensen" Hans Boy Jensen (Krämer) mit seiner Frau Inken sowie seiner Schwägerin Kressen (arbeitete als Dienstmagd) und der Schwie- germutter Merret. Ebenfalls wohnte im Haus ein Pflegekind: Botilla Janette Pe- ters (*15.10.1850 Haus 103; +23.10.1865 Haus 23)
Am 23.10.1865 starb das Pflegekind Botilla Janette Peters. Merret Uwe Heiken Palm starb am 19.12.1870 Hans Boy Jensen starb am 15.8.1878.
Davor hatte Hans Boy Jensen das kleine Mädchen Direne Therese Thomsen (*23.11.1861 Haus 58; +9.7.1914 Haus 23) in das Haus geholt.
Am 19.3.1885 starb Kressen Jens Meinerts.
Am 8.10.1893 heiratete Direne, den Witwer/Schwager Friedrich Christian Al- wart (*18.2.1854 Tondern; +20.2.1914 Haus 23), er zog in das Haus. Sie hatten 3 Kinder, darunter:
e Hans Boy Christian Alwart *29.7.1894 e Jan Alwart *5.4.1902
Die Witwe Inken führte zusammen mit dem Schwiegersohn Friedrich Christian Al- wart den Laden.
1907 wurde mit dem Bau des Laden's "H.B.Jensen" an der Friedrichstraße be- gonnen. Er besteht bis heute und ist ein großes Kaufhaus (für Sylter Verhältnisse).
133
1914 wurde der Stammladen in der Stadumstraße geschlossen. 1914 am 20. Februar, starb Friedrich Alwart.
Am 9.7.1914 starb seine Witwe Direne.
Inken Jens Mannis starb am 10.5.1916.
Um 1950 gehörte das Haus einem Karl Lorenzen
Heute ist das Haus ein Gästehaus und wurde komplett umgebaut, vom alten
Friesenhaus ist nichts mehr übrig.
zer v Das Haus 23 im April 2022
134
Hüs 24; Stadumstraße 43
(1778 bebaut; steht noch)
Das erste Haus wurde 1778 gebaut vom Kapitän Lorenz Thamen (von Haus 88?; +1802 auf See) und seiner Frau Kaiken Peter Mochels (*zwischen 1748 und 1754, von Haus 23; +1802 auf See).
Sie hatten 3 Kinder:
e _Tham Lorenz Thamen +1802 auf See «e Inken Lorenz Thomsen *16.5.1779; +15.2.1828 Haus 24 o heiratete am 18.1.1803, Paul Peter Dirks (*7.7.1770 Tinnum; +1826 auf See), er zog in das Haus ein. e KMoiken Lorenz Thamen *4.8.1781; +1.7.1857 Haus 24 o wohnte 1835 im Haus 22, danach wieder im Haus 24. o heiratete nicht lebte im Haus 24
1778 als das Haus erbaut wurde bekam der Staven (damalige HausNr. 22; Lorens Thomsen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
1802 starben Lorenz, seine Frau Kaiken und der Sohn Tham auf einer Seereise, die Töchter Inken und Moiken überlebten, weil sie alleine zuhause blieben.
Am 18.1.1803 heiratete Inken Lorenz Thomsen, den Kapitän Paul Peter Dirks (*7.7.1770 Tinnum; +1826 auf See), er zog in das Haus. Sie hatten 4 Söhne:
e Lorenz Paul Dirks *um 1803; +1826 auf See o Seefahrer o starb auf See zusammen mit seinem Vater Paul. «e Peter Paul Dirks *24.8.1806; +1836 auf See (Westindien/Karibik) o 1835 Seefahrer/Steuermann o heiratete am 25.1.1835, Moiken Andreas Peter- sen (*25.1.1807 Haus 71; +26.2.1846 Haus 24), sie zog in das Haus ein. e Thomas Paul Dirks *1816; +1816
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e Thomas Paul Dirks * 22.8.1817; +nach 1845 o Seefahrer 1835 & 1840 o wohnte 1835 im Haus 25 als Pflegekind, 1840 wohnte er wieder im Haus 24, wohnte 1845 im Haus 81 als Kostgänger
1803 lebten in dem Haus: Paul Peter Dirks, seine Frau Inken und ihre Schwester Moiken.
1803 lebte in dem Haus auch Erkel Peter Mochels (*2.5.1751 Haus 23; +17.4.1820 Haus 24), die Tante von Inken und Moiken. Erkel starb am 17.4.1820.
1826 starb Paul Peter Dirks auf See nahe England, zusammen mit seinem Sohn Lo- renz.
Die Witwe Inken Lorenz Thomsen starb am 15.2.1828, angeblich an Trauer.
Am 25.1.1835 heiratete der Steuermann Peter Paul Dirks, Moiken Andreas Peter- sen (*25.1.1807 Haus 71; +26.2.1846 Haus 24), sie zog in das Haus ein.
Sie hatten nur einen Sohn, Paul Andreas Dirks (*6.11.1835; +1914), denn schon 1836 starb Peter Paul Dirks auf See (Westindien/Karibik)
1835 wohnten in dem Haus nur Peter Paul Dirks und seine Frau Moiken Andreas Petersen.
Die alte Moiken Lorenz Thamen wohnte im Haus 22, die Armenkasse unterhielt sie, vor 1840 zog sie aber zurück ins Haus 24.
1840 wohnten in dem Haus die Witwe Moiken (Tagelöhnerin) mit ihrem Sohn Paul, zusammen mit ihrem Schwager Thomas Paul Dirks (Seefahrer) und der alten Moi- ken Lorenz Thamen (von der Armenkasse unterhalten)
1845 wohnten nur noch die Witwe Moiken (Tagelöhnerin) mit Sohn Paul und der alten Moiken Lorenz Thamen im Haus.
Am 26.2.1846 starb Moiken Andreas Petersen.
Nun lebten nur noch der junge Paul Andreas Dirks mit der Schwester seiner Groß- mutter, Moiken Lorenz Thamen in dem Haus.
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Moiken verkaufte? oder vermachte 1846 das Haus wohl an Dürken Meinert Kös- ter (*12.2.1814 Haus 22; +12.5.1869 Haus 24) oder Johanna Petersen (*um 1811 Jels DK, wohnte vorher im Haus 22), Dürken und Johanna lebten danach jedenfalls beide im Haus 24.
Moiken blieb ebenfalls im Haus wohnen.
Am 1.7.1857 starb Moiken Lorenz Thamen, sie lebte von der Armenkasse.
Paul Andreas Dirks fuhr als Obersteuermann zur See und zog noch vor 1860 nach Tinnum, er heiratete eine Anna Louise Auguste Schaper (*1840; +1911)
Einer von Paul's Söhnen, Andreas Dirks (*16.6.1865 Tinnum; +24.6.1922 Düssel- dorf), war später ein bekannter Maler auf Sylt.
1860 lebten im Haus:
Johanna Petersen - Hausbesitzerin, Näherin
Dür Manne Köster - Näherin
Christina Christians(en) - wurde vom Armenwesen unterhalten (*1787 Rantum)
Dürken Meinert Köster starb am 12.5.1869. Johanna Petersen starb 1877.
Danach gehörte das Haus unterschiedlichen Besitzern, unter anderem Hans Boy Jensen (*25.6.1822 Haus 1; +15.8.1878 Haus 23) welcher aber im Haus 23 wohnte.
1951 wurde das Haus erworben vom Kriegsverbrecher, Heinrich "Heinz" Friedrich Reinefarth (*26.12.1903 Gniezno Polen; +7.5.1979 Westerland), welcher von 1951 bis 1962 Bürgermeister von Westerland war.
Er lebte in dem Haus mit seiner Frau Adelheid Reichelt (*1.3.1905; +29.11.1985 Bredstedt).
Heinz starb am 7.5.1979, unbestraft für seine Kriegsverbrechen. Adelheid starb am 29.11.1985 in Bredstedt.
Das Haus wird heute dem Verfall preisgegeben und ist unbewohnt.
137
u:
Das Haus 24 im April 2022
138
+Hüs 25; Stadumstraße (1724 oder 1735 bebaut; 1760 neugebaut; 1966 abgerissen)
1724 oder 1735 wurde das wohl erste Haus gebaut von Nickels Fröd- den (vom Haus D; +1742).
1724 heiratete Nickels Frödden, Dühre Früdde Peters (*6.9.1696 Tinnum; +vor 1735). Dühre starb allerdings noch vor 1735.
Entweder baute Nickels Frödden schon 1724 das Haus, oder erst 1735.
1735 heiratete Nickels, Merret Andresen Hahn (*25.7.1707 Haus 16; +8.9.1782 Haus 25).
Merret und Nickels hatten eine Tochter:
e Dürken Nickels Früdden *18.10.1739; +2.7.1816 Haus 25 o erbte später das Haus, heiratete am 29.11.1764 den Witwer Ni- ckels Henning Nickelsen (*12.10.1732 Rantum; +10.9.1805 Haus 25)
Schon 1742 starb Nickels Frödden.
1744 heiratet die Witwe Merret erneut, diesmal den Seefahrer Heike Boy- sen (*28.8.1716 Haus 3; +1.10.1787 Haus 25), er zog in das Haus ein.
Merret und Heike hatten eine Tochter: e Merret Heike Boysen *6.6.1745; +11.2.1747
1745 und 1754 wohnten im Haus: Heike Boysen (Seefahrer) mit seiner Frau Merret und ihrer Tochter aus erster Ehe Dürken Nickels Früdden. Ebenfalls wohnte noch der Bruder von Merret's verstorbenem Ehemann Nickels, Jens Früdden (fuhr nicht zur See, *Haus D; +?), im Haus.
Jens starb irgendwann nach 1754, ledig und kinderlos.
1760 am 25. Mai brannte das Haus ab und wurde wieder aufgebaut.
139
Am 29.11.1764, heiratete die Tochter aus erster Ehe, Dürken Nickels Früdden, den Witwer Nickels Henning Nickelsen (*12.10.1732 Rantum; +10.9.1805 Haus 25), zuerst wohnten die beiden in Rantum.
Dürken und Nickels hatten mehrere Kinder:
e Nickels Nickelsen e Henning Nickels Hennings *7.1.1769 Rantum; +1800 Senegal o heiratete am 18.11.1798, Erkel Nickels Johann- sen (*27.5.1773 Haus 75; +16.3.1854 Keitum), starb schon im Jahr 1800 in Senegal. e Christen Nickels Hennings *2.9.1771 Rantum; +2.5.1840 Haus 22 o heiratete am 26.1.1804, Meinert Peter Köster (*15.6.1760 Haus 22; +1826 Hambrug), zog ins Haus 22 e Matthias Cornelis Hinrichs *6.10.1775 Rantum; +24.6.1836 Haus 25 o 1803 Seefahrer, 1835: Detailhändler o heiratete am 20.6.1804, Moiken Bunde Jacobs (*8.6.1780 Haus 64; +1.2.1823 Haus 25), erbte das Haus o heiratete am 22.10.1829 Inken Uwe Heiken Palm (*13.10.1790 Haus 26; +14.6.1849 Haus 25)
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 23; Heicke Boy Michels) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
Am 8.9.1782 starb Merret Andresen Hahn. Am 1.10.1787 starb Heike Boysen.
1803 wohnten in dem Haus dann Nickels Henning Nickelsen (Seefahrer) und seine Frau Dürken mit ihren Kindern Christen und Matthias (Seefahrer).
Am 20.6.1804 heiratete der Sohn, Matthias Cornelis Hinrichs, Moiken Bunde Jacobs (*8.6.1780 Haus 64; +1.2.1823 Haus 25)
Sie hatten zwei Kinder:
e Henning Nickels Hennings *16.8.1804; +1824 Westindien / Karibik
140
e Moiken Jacob Hennings *13.10.1808; +9.6.1851 Haus 26 o heiratete am 17.7.1831 Hinrich Boysen Prott (*7.2.1807 Haus 84; +8.7.1884 Haus 26), zog wohl ins Haus 121, später ins Haus 26. Am 10.9.1805 starb Nickels Henning Nickelsen. Am 2.7.1816 starb Dürken Nickels Früdden. Am 1.2.1823 starb Moiken Bunde Jacobs.
1824 starb der Sohn Henning Nickels Hennings in der Karibik (Westindien)
Der Witwer Matthias heiratete am 22.10.1829 erneut, diesmal Inken Uwe Hei- ken Palm (*13.10.1790 Haus 26; +14.6.1849 Haus 25)
Matthias und Inken hatten eine Tochter:
e Moiken Matz Hinrichsen *19.2.1832; +9.11.1869 Haus 25 o heiratete am 25.11.1852, Peter Johann Diedrichsen (*15.3.1824 Hoyer; wohnte 1840 im Haus 49 als Dienstknecht; +21.1.1870 Haus 25), erbte da Haus.
1835 wohnten im Haus: Matthias (Detailhändler, lebte von Zinsen) und seine Frau Inken sowie die Tochter Moiken.
Auch wohnte ein Dienstmädchen im Haus: Kressen Paul Bruyn (*um 1813 Haus 119; +19.3.1880 Westerland)
Außerdem wohnten im Haus noch der Pflegesohn Thomas Paul
Dirks (*22.8.1817 Haus 24; +?), dieser zog vor 1840 wieder in das Haus 24 zu- rück; 1845 wohnte er im Haus 81 als Kostgänger.
Am 24.6.1836 starb Matthias Cornelis Hinrichs.
1840 und 1845 wohnten im Haus nur noch die Witwe Inken und die Tochter Moiken. Sie lebten von dem geerbten Vermögen.
1845 wohnte im Haus ebenfalls ein Dienstmädchen: Hanna Catharina Fank-
mann (*22.2.1826 Keitum; +12.10.1846 Keitum)
Die Witwe Inken Uwe Heiken Palm, starb am 14.6.1849.
141
Am 25.11.1852 heiratete die Tochter Moiken Matz Hinrichsen, Peter Johann Diedrichsen (*15.3.1824 Hoyer; +21.1.1870 Haus 25).
Sie hatten mehrere Kinder: e Matthias Cornelius Diedrichsen *14.8.1853 e Boy Peter Diedrichsen *18.2.1855 e Hinrich Johann Diedrichsen *17.9.1859 1860 wohnten im Haus Peter Johann Diedrichsen (Seefahrer) mit seiner Frau Moiken und den drei Kindern. Ebenfalls wohnte ein Dienstmädchen im Haus: Karen Meinertz (geboren um 1843 in Sönderho auf Fang) Am 9.11.1869 starb Moiken Matz Hinrichsen. Peter Johann Diedrichsen starb kurz darauf am 21.1.1870.
Danach gehörte das Haus angeblich einem Peter Bremer.
1920 gehörte das Haus schon Hans M. Hansen-Kanninkhuus, welcher viele alte Häuser in Westerland während der Inflation kauft.
1960 gehört das Haus einem Herr Petersen
1966 wurde das Haus dann abgerissen.
142
+Hüs 26; Stadumstraße (um 1732 bebaut?; 1799 neugebaut; 1965 abgerissen)
Das erste Haus 26 wurde wahrscheinlich um 1732 erbaut von Uwe Peter Kös- ter (von Haus 22; +1735)
Am 3.1.1732 heiratete Uwe, Maren Erk Bundis (*Juli 1700 Rantum; +19.11.1781 Haus 26)
Uwe und Maren hatten einen Sohn: «e Heik Uwe Peters *20.11.1732; +3.10.1814 Haus 30
o heiratete am 9.1.1756, Inken Peter Töggen (*15.12.1728 Haus 28; +22.4.1813 Haus 30), zogen ins Haus 30
1735 starb Uwe Peter Köster bereits.
Maren heiratet 1740 erneut, diesmal Früdde Nickelsen (Löwe?) (*25.11.1705 Haus 18; +2.1.1782 Haus 26), er zog in das Haus ein.
Maren und Früdde hatten einen Sohn: e Owe Früdden *1741; +2.12.1763
1745 wohnten im Haus: Früdde Nickelsen (Seefahrer) und seine Frau Maren, sowie die Kinder Owe und Heik.
Ebenfalls lebte in dem Haus eine Inge Theyde Heiken, diese war vermutlich iden- tisch mit "Ing Theides (*um 1670), Witwe von Theyde Peters, aus Osthedig" sie starb am 20.10.1745.
Es ist möglich, dass sie vielleicht schon vor Uwe Peter Köster das Haus besaß, ihr Mann, Theyde Peters/Heiken (vielleicht ein Onkel des Uwe Peter Köster?), hätte dieses dann wohl erbaut (doch ist dies nicht sicher)
1754 wohnten im Haus: Früdde Nickelsen (nicht mehr Seefahrer) mit seiner Frau Maren und den Kindern Heik (Seefahrer) und Owe.
1754 lebte in dem Haus ebenfalls eine "Inge Jensen", über sie scheint nichts weite- res bekannt zu sein.
Am 2.12.1763 starb Owe Früdden an Kinder Pocken.
Von 1769 bis 1781 war Früdde Nickelsen Kirchspielvogt von Westerland.
143
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 25; Frödde Nickelsen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1 Los
Am 19.11.1781 starb Maren Erk Bundis. Früdde Nickelsen starb kurz danach am 2.1.1782
Das Haus erbte daraufhin der Enkel, Kapitän Uwe Heik Palm (*24.7.1756 Haus 30; +1806 auf See (Civita)), der Sohn des Sohnes Heik Uwe Peters.
Am 5.12.1782 heiratete Uwe Heik Palm, Ay Peter Niclasen (*20.6.1756 Haus 7; +15.11.1834 Haus 26).
Uwe und Ay hatten mehrere Kinder:
e KMerret Uwe Heiken Palm *11.9.1785; +19.12.1870 Haus 23 o heiratete am 15.12.1807, Jens Meinerts de Jung (*30.9.1784 Keitum, wohnhaft Haus 3; +15.2.1857 Haus 23), sie zogen in das Haus 23 e Maicken Uwe Palm *10.10.1787; +28.2.1797 o starb an Blattern e Heick Owe Palm *um 1789; +vor 1835 o fuhr 1803 zur See, starb vor 1835 e Inken Uwe Heiken Palm *13.10.1790; +14.6.1849 Haus 25 o heiratete am 22.10.1829, Matthias Cornelis Hinrichs (*6.10.1775 Rantum, wohnhaft Haus 25; +24.6.1836 Haus 25), sie zog zu ihm ins Haus 25. e Inken Jensen Palm *26.4.1793; +7.11.1820 o heiratete nicht, ihr wurde am 27.10.1812 ein unehelicher Sohn ge- boren: Uwe Jensen Palm, Vater unbekannt, der Sohn starb noch vor 1835. o Inken starb schon am 7.11.1820
Um 1793 wurde Uwe Heik(en) Palm der erste Armenvorsteher für Westerland. 1799 wurde das Haus ganz neu aufgebaut. 1803 wohnten im Haus: Uwe Heik Palm (Seefahrer) mit seiner Frau Ay und ihren
Kindern: Merret, Heick (Seefahrer), Inken Uwe Heiken Palm und Inken Jensen/Han- sen Palm.
144
1806 starb Uwe Heik Palm auf See (bei Civita, Italien?)
Am 27.10.1812 wurde der Tochter Inken Jensen Palm ein unehelicher Sohn gebo- ren:
e Uwe Jensen Palm o starb schon vor 1835
Inken Jensen Palm starb am 7.11.1820, vermutlich in diesem Haus Am 15.11.1834 starb Ay Peter Niclasen.
1835 lebte in dem Haus nur der Neffe von Uwe Heik Palm, Ebe Michel Heik U- wen (*25.11.1798 Haus 30; +5.1.1870 Haus 83), er fuhr zur See.
Gleichzeitig lebte mit ihm ein Dienstmädchen im Haus: Kressen Jens Mei- nerts (*1809 Haus 23; +19.3.1885 Westerland), sie war Ebe's Cousine.
1836 heiratete Ebe am 21.1.1836, Erkel Jensen Hahn (*24.12.1806 Haus 105 oder Haus 83, wohnhaft Haus 83; +27.9.1871 Haus 83), er zog zu ihr ins Haus 83.
Das Haus 26 wurde 1836 erworben von Hinrich Boysen Prott (*7.2.1807 Haus 84; 1835 wohnhaft Haus 121; +8.7.1884 Haus 26)
Am 17.7.1831 hatte Hinrich geheiratet, Moiken Jacob Hen- nings (*13.10.1808 Haus 25; +9.6.1851 Haus 26)
Hinrich und Moiken hatten mehrere Kinder:
«e Inken Hinrich Prott *1.9.1832 o heiratete später Nicolai Diedrich Möller (*29.11.1824 Munk- marsch) e Maria Mathilde Prott *8.10.1838; +9.10.1839 e Matthias Hinrich Prott *1.6.1846; +9.3.1927 Keitum o heiratete am 17.12.1868, Caroline Johanna Johannsen (*12.5.1849 Keitum; +5.1.1918 ebenda), zog nach Keitum. e Maria Beata Prott *10.2.1849; +19.3.1851
145
1840 wohnten im Haus: Hinrich (Seefahrer) und seine Frau Moiken sowie die Toch- ter Inken.
Ebenfalls wohnte im Haus das Dienstmädchen Gondel Boy Claasen (*um
1820 Haus 89; +?)
1845 wohnten im Haus: Hinrich (Seefahrer), seine Frau Moiken und die Tochter In- ken.
Als Dienstmädchen wohnte im Haus: Inken Jens Mannis (*25.11.1826 Haus 23; +10.5.1916 Haus 23), sie heiratete später Hans Boy Jensen (*25.6.1822 Haus 1; +15.8.1878 Haus 23)
Am 9.6.1851 starb Moiken.
Am 27.2.1859 heiratete Hinrich erneut, diesmal Kressen/Christine Ene- voldsen (*28.2.1833 Haus 113; +7.5.1872 Haus 26), sie zog zu ihm.
Mit Kressen hatte Hinrich ebenfalls mehrere Kinder:
« Ida Prott *8.1.1854 (vorehelich); +18.10.1854 e Boy Hinrich Prott *17.9.1859; +18.7.1885 auf See nahe Tonga o Steuermann e Ingwer Prott *8.3.1861 e Hinrich Boysen Prott *12.3.1862; +? o heiratete am 9.10.1887, Christina Amalia Christiansen (*30.1.1864 Morsum; +?), er erbte das Haus. «e Christian Prott *25.10.1863 e Moiken Hinrich Prott *26.5.1865 Kampen; +25.12.1932 Westerland o heiratete vor 1897, Carl Nicolai Christiansen "Käpt'n Corl Christian- sen" (*14.4.1864 Haus 29; +12.1.1937 Niebüll) «e Nicolai Diedrich Prott *8.10.1866 Kampen; +16.4.1867 Kampen « Ida Prott *18.9.1867 Kampen; +8.12.1919
1856 wurde der Kampner Leuchtturm erbaut, Hinrich Boysen Prott wurde der erste "Feuermeister" / Leuchtturmwärter dort, er zog zwischen 1860 und 1865 dort hin.
1860 wohnte Hinrich noch mit seiner Frau Kressen und den Kindern Matthias und Boy Hinrich Prott im Haus 26.
Ebenfalls wohnte ein Dienstmädchen im Haus: Maria Erk Thamen (*28.9.1844 Keitum)
146
Am 7.5.1872 starb Kressen Enevoldsen.
Ungefähr um 1880 zog Kressen's Mutter, Inken Jürgen Boysen (*um 1800 Haus 87, wohnhaft Haus 113; +22.10.1882 Haus 26), in das Haus 26 / zu Hinrich Boysen Prott.
Am 22.10.1882 starb Inken Jürgen Boysen.
Hinrich Boysen Prott starb am 8.7.1884. Am 18.7.1885 starb der Sohn, Boy Hinrich Prott auf See (bei Tonga) Das Haus erbte der Sohn Hinrich Boysen Prott (junior).
Hinrich heiratete am 9.10.1887, Christina Amalia Christiansen (*30.1.1864 Mor- sum; +?).
Christina und Hinrich hatten mehrere Kinder:
«e Christine Prott *8.11.1887 e Boy Hinrich Prott *30.11.1888; +22.6.1959 San Diego Kalifornien o heiratete am 22.1.1910 in Milwaukee, Alwina Schlicke (*5.10.1889 Kenosha Wisconsin USA; +30.6.1975 San Diego Kalifornien), er lebte in Amerika. « Carl Peter Prott *1892 «e käthy Blondine Prott *13.2.1898 o heiratete später einen Adam Weihnacht (*21.4.1901 Illinois USA; +23.11.1985 Reseda Los Angeles USA)
Um 1910 herum wandert die Familie nach Milwaukee im Bundesstaat Wisconsin (USA) aus.
In den 1920ern wurde das Haus erworben von Hans Marten Hansen-Kannikhuus (ein Däne) welcher mehrere Häuser in Westerland kaufte.
Danach war ein Herr Paulsen Besitzer des Hauses.
1965 wurde das Haus abgebrochen
147
Hüs 27; Osthedig 1 „Kapitänshaus“ (vor 1689 bebaut (schon um 1662?), 1787 neugebaut; steht noch)
Das erste Haus soll laut Überlieferungen um 1662 gebaut worden sein, doch wird das Grundstück wohl erst ab 1689 oder 1704 in Steuerlisten vermerkt und ist da- her wahrscheinlich nicht so alt.
Möglicherweise war der erste Besitzer ein Nickels Muchels (von Haus 23?), welcher 1689 und 1693 verzeichnet war, möglicherweise baute Nickels 1700 das Haus
92 und zog dort hin.
Der erste sichere Besitzer wurde schon 1704 genannt, er hieß Bunde Bundis (viel- leicht geboren im Haus 120).
Er war wohl Kapitän und einer der reichsten Westerländer, der 1701 eine Vergrö- ßerung der Kirche mitbezahlte.
Bunde Bundis war verheiratet mit Ohs Hans Brodersen (*1682 Haus 33; +9.3.1745 Westerland), mit welcher er mindestens eine Tochter hatte: Karen Bundis *30.8.1711; +15.8.1777 Haus 31
1709 wurde in der "Anschreibung der Hußen & Ländereyen" über das Haus und Boh Bundis unter anderem folgendes berichtet: "1) Zum Land: - Kann jetzt nicht mehr jährlich bergen alß 8 Fuder Heu, kann gelten als 2 Mark - Säet 2 Tonne Roggen und 2 Tonne Gärsten - Kann während ein Jahr ein Schip Saat Landes gelten 5 Mark etlicher maßen 10 Mark, weil einiger Orten das Land gar gering und mit Sand überstoben; - Hat davon nichts veräußert. 2) Tiere: - 2 Pferde -2 Kühe - 2 Stiere - 8 Schafe - Heuer Weyde ist hier nicht, Andern müßen unsere Beesten auf fremder Weyde halten, auf List gilt ein Stück Vieh zu gräßen und weyden 1 und ein gilt 3. 3) Nichts über das Haus geschrieben 4) Hat keine Fischerey als was er in der saltzen See mit großer Mühe fangen kann, zu sein und der Seinigen nothwendigen Unterhalt, welche Fischerey ungewiß ist. 5) Hat keine Nahrung als aus der See, und was er davon erlangen kann; kunte sich außer diesem nebst den Seinigen nicht ernehren. 6) Solange die Seefahrt glücket und Gott ihn in diesem Stande laßet, kann prae- standa praestieren."
148
Bunde Bundis starb noch vor 1745
Die Tochter Karen heiratete 1735 den Seefahrer Claas (Knut) Petersen Fries (*19.10.1709 Haus 114; +11.9.1789 Haus 18 (im Haus’ seines Sohnes)), sie zogen in das Haus 31
Am 9. März 1745 starb Ohs Hans Brodersen, möglicherweise lebte sie dann schon bei ihrer Tochter Karen.
1745 wurde das Haus bewohnt von Kapitän Michel Boysen (*1715 Haus 3; +1762 auf See in der Elbe) und Moiken Peter Detleffs (*12.8.1717 Haus 98; +16.7.1773 Haus 27), diese hatten am 12.1.1741 geheiratet, die Kinder Peter und Boy wohnten ebenfalls im Haus.
Sie hatten mehrere Kinder:
«e Peter Michel Boysen *20.4.1742; +30.5.1805 Haus 81 o heiratete am 4.1.1778, Maiken Peter Hansen (*29.3.1753 Tinnum; +12.11.1816 Haus 81), zog ins Haus 81 e Boy Michel Boysen *26.11.1743; +16.10.1791 Haus 92 o heiratete am 3.10.1771, Karen Bo Henrichs (*6.5.1748 Haus 93; +3.1.1789 Haus 92), zog ins Haus 92 o heiratete am 28.4.1791 Merret Nickelsen (*29.10.1745 Rantum; +10.3.1838 Haus 92) e Jacob Mochel Bohn *21.11.1745; +24.3.1747 «e Peter Michel Boysen *21.2.1748; +14.1.1821 Haus 27 o heiratete am 2.9.1774, Erkel Tham Lorenzen (*12.10.1748 Haus 88; +17.2.1836 Haus 27), er erbte das Haus. o 1803 Seefahrer e Karen Michel Boysen *29.11.1749; +25.11.1830 Haus 74 o heiratete am 7.1.1773, Peter Clasen Fries (*24.11.1739 Haus 31; +1.4.1817 Haus 74), zog ins Haus 74 e Inge Mochel Boysen *19.11.1751; +27.1.1752 e Inge Mochel Boysen *3.4.1753; +25.2.1759 e Merret Michel Boysen *22.6.1757; +22.7.1834 Haus 36 o heiratete am 10.10.1783, Michel Erken Decker (*6.1.1756 Haus 36; +19.3.1835 Haus 36), zog ins Haus 36
1754 wohnten im Haus Michel Boysen (Seefahrer) und seine Frau Moiken/Maren und ihre Kinder.
149
Michel Boysen starb 1762 auf der Elbe. Moiken Peter Detleffs starb am 16.7.1773. Der jüngste Sohn, Peter Michael Boysen, erbte das Haus.
Am 2.9.1774 heiratete er, Erkel Tham Lorenzen (*12.10.1748 Haus 88; +17.2.1836 Haus 27)
Sie hatten mehrere Kinder:
e Moiken Peter Boysen *22.6.1774; +17.8.1833 Haus 27? «e Inken Peter Michel Boysen *1.1.1784; +11.5.1859 Haus 53 o heiratete am 5.2.1805, Eschels Peters Haulken Prott (*1.3.1779 Haus 123; +7.4.1819 ebenda), zog ins Haus 123 o später mit ihrem zweiten Ehemann, Michel Boysen De- cker (*24.11.1763 Haus 77; +19.12.1830 Haus 53) zog sie ins Haus 53 e _Tham Petersen *10.11.1785; +1811 o 1803 Seefahrer e Michel Petersen Boysen *21.9.1787; +zwischen 1836 und 1840 o 1803 & 1835 Seefahrer «e Cornelius Peter Boysen *30.12.1789; +1829 Haus 27 o 1803 Seefahrer o heiratete um 1825 herum, Anna Schmidt (*um 1804 Glückstadt; +?), er erbte das Haus.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 24; Peter Michel Boysen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
1787 wurde das Haus neu gebaut / erneuert
1803 wohnten im Haus: Peter Michael Boysen (Seefahrer) seine Frau Erkel und de- ren fünf Kinder (alle drei Söhne, Tham, Michel und Cornelius, fuhren zur See)
1811 starb Tham Petersen, vermutlich auf See.
Cornelius Peter Boysen, der jüngste Sohn heiratete wohl um 1825 herum Anna Schmidt (*um 1804 Glückstadt; +?), sie hatten mindestens zwei Kinder:
«e Bette Erkel Ida Boysen *um 1825 o nach 1835 nicht mehr erwähnt
150
« \Wilhelmina Mathilde Boysen *um 1828 o nach 1835 nicht mehr erwähnt
Peter Michael Boysen starb am 14.1.1821 Cornelius Peter Boysen starb 1829 auf See. Am 17.8.1833 starb seine Schwester, Moiken Peter Boysen.
Um 1835 wohnten im Haus: Die Witwe Erkel Tham Lorenzen und ihr Sohn Michel (Seefahrer) sowie Erkel's Schwiegertochter & Witwe Anna Boysen mit ihren zwei Kindern.
Ebenfalls wohnte in dem Haus Maren Nis Lorenzen (*8.8.1759 Haus 88; +22.2.1843 Haus 94), Schwester der Hausbesitzerin Erkel Tham Lorenzen, diese wohnte 1803 und 1840 im Haus 94.
Auch ein Dienstmädchen wohnte im Haus: Merret Peter Uwen (*11.6.1797 Haus 80; +20.11.1848)
Erkel Tham Lorenzen starb am 17.2.1836, wohl danach zog ihre Schwester Maren aus, und ins Haus 94.
Zwischen 1836 und 1840 starb Michel Petersen Boysen auf See, er war ein Bruder des Cornelius Peter Boysen. (Vermutlich starb Michel noch vor 1837) Anna Schmidt zog vor 1840 weg, vermutlich um 1837.
Vor 1840, vermutlich um 1837, wurde das Haus erworben von Heik Peter U- wen (*13.12.1810 Haus 80; +1846 auf See).
Am 10.9.1837, hatte Heik geheiratet, Kressen Matthias Bartelsen (*16.3.1812 Keitum; 1835 Dienstmädchen im Haus 53; +18.5.1894 Keitum).
Heik und Kressen hatten mehrere Kinder in dem Haus:
e |Inken Peter Uwen *29.6.1838; +7.8.1874 Westerland o wohnte ab ungefähr 1842 im Haus 65 o wohnte 1860 als Dienstbote im Haus 49 o heiratete am 11.8.1867, Friedrich Lorenz Erichsen (*19.6.1841 Tin- num; +2.5.1914 Karlsbad), sie lebten möglicherweise in Friedrich's Haus in der späteren "Friedrichstraße" (benannt nach ihm) e Cornelius Hinrich Uwen *30.1.1841; +1.4.1864 o Seefahrer o wohnte ab ungefähr 1842 im Haus 65, starb an Auszehrung
151
1840 wohnte in dem Haus Heik (Seefahrer) mit seiner Frau Kressen und Tochter Inge.
Heik's Schwester Merret Peter Uwen, die schon 1835 im Haus als Dienstmädchen arbeitete, war 1840 immer noch dort Dienstmädchen. 1845 war sie Dienstmäd- chen im Haus 19 wo sie am 20.11.1848 starb.
Um 1842 zog Heik mit seiner Familie in das Haus 65, dort wurde noch eine Tochter geboren.
Das Haus wurde dann erworben vom Kapitän Ulrich Christian Lassen (*23.10.1812 Rantum; +15.11.1880 Haus 27).
Ulrich heiratete am 6.1.1842 Kaiken Lorenz Boysen (*21.11.1819 Haus 92; +12.3.1897 Haus 27)
Sie hatten mehrere Kinder:
«e Peter Christian Lassen *26.9.1842; +22.2.1899 Keitum o 1860 Seefahrer o heiratete am 19.2.1872, Mathilda Beata Kayser (*26.9.1842 Kam- pen; +1922 Westerland) e Maria Erika Lassen *2.6.1845; +1915 o heiratete am 14.6.1868, Cornelius Hans Jacob Ohl- sen (*9.3.1842 Haus 98; +?) e Lorenz Lassen *9.2.1849; +1923 o Kapitän; heiratete Maria Hilbert (*Helgoland; +?) e Jan Lassen *3.12.1851; +? o hatte mehrere Kinder e Ulrich Lassen *1.7.1857; +6.11.1861 e Karl Emil Lassen *14.8.1861; +22.2.1902 o heiratete um 18832, Voline Christiansen (*um 1868 Föhr; +1.3.1954 Westerland)
1845 wohnten im Haus dann also Ulrich Christian Lassen (Seefahrer) mit seiner Frau Kaiken und dem Sohn Peter.
Nachdem 1855 das Seebad Westerland gegründet wurde war Ulrich Christian Lassen einer der acht Aktionäre.
1860 wohnten im Haus: Ulrich Christian Lassen (Seefahrer) mi seiner Frau Kaiken und den Kindern. Der älteste Sohn, Peter, fuhr ebenfalls zur See.
152
Ulrich Christian Lassen starb am 15.11.1880 Kaiken Boysen starb am 12.3.1897 Danach war das Haus um 1900 im Besitz von Bauunternehmer Matthias Boysen
Um 1930 lebten Carl Rudolf Rathge (*1872 Hamburg) und Metta Maria Schnitt- gard (*1876 Haus 15; +um 1961) in dem Haus.
Das Haus erbte danach der Sohn: Paul Matthias Rathge (*12.8.1899; +6.4.1974), 1926 heiratete dieser seine Frau Elly Martha Köhler (*7.2.1907; +19.8.1979)
Metta Maria Schnittgard starb um 1961.
Am 6.4.1974 starb Paul Rathge
Elly Martha Köhler starb am 19.8.1979.
Das Haus erbte dann die Tochter, Lieselotte Rathge (*24.10.1925), die mit Walter Schmidt (*16.6.1919; +28.11.1963) verheiratet gewesen war. (Walter starb aller-
dings schon in den 60ern)
Später wurde es von der Witwe Lieselotte Rathge verkauft
Mittlerweile Ferienhaus "Kapitänshaus"
153
Das Haus 27 im Jahr 2022
154
+Hüs 28; Osthedig (1710 bebaut; 1968 abgerissen)
Angeblich soll das Haus 28 als ersten Besitzer einen Lütje Hemmen gehabt haben, doch gibt es hierfür keine Beweise außer der mündlichen Überlieferung. Sehr wahrscheinlich wurde das erste Haus erst 1710 gebaut
Um 1710 wurde das erste Haus gebaut von Peter Thaken/Töggen (von Haus 8; +1737).
1710 heiratete Peter, Inge Mochel Carstens (*1683 Haus 35; +1.11.1774 Haus 30).
Peter und Inge hatten mehrere Kinder:
«e Merret Peter Töggen *26.8.1711; +28.5.1796 Haus 36 o heiratete 1742, Erk Nickelsen Decker (*16.10.1712 Haus 77; +21.3.1781 Haus 36), Erk baute das Haus 36. «e Inge Peters *um 1713; +1796 Westerland o heiratete 1757, Erick Knut Johannsen (*20.5.1726 Keitum; +9.10.1771 ebenda), zog nach Keitum. «e Christen Peter Töggen *9.10.1716; +25.11.1763 Wenningstedt o heiratete am 28.8.1744 Hans Andreas Hansen (*3.8.1711 Wen- ningstedt; +21.12.1759 ebenda), zog nach Wenningstedt. e Merrit Peters *1720; +17.5.1747 Haus 28 e Inken Peter Töggen *15.12.1728; +22.4.1813 Haus 30 o heiratete am 9.1.1756, Heik Uwe Peters (*20.11.1732 Haus 26; +3.10.1814 Haus 30), zog in das Haus 30 o hatte am 5.1.1764 eine außereheliche Tochter mit Johann Thank (aus Lübeck), Inge Heik Uwen (+15.4.1836 Haus 30)
1737 starb Peter Thaken.
1745 wohnten in dem Haus die Witwe Inge Mochel Carstens und 3 Töchter (Inge, Merrit, Inken/Inge).
1754 wohnten in dem Haus die Witwe Inge Mochel Carstens und 2 Töchter (Inge & Inken/Inge)
Vermutlich um 1756 zog Inge Mochel Carstens weg, vermutlich in das Haus 30 zu ihrer Tochter Inken.
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Das Haus wurde dann erworben von Erk Bundis (*15.9.1729 Haus 125; +5.10.1768 Triest Italien).
Erk heiratete am 2.1.1755, Inge Schwen Bundis (*14.8.1725 Haus 107; +22.1.1815 Haus 28).
Erk und Inge hatten eine Tochter: «e Inge Erk Boysen *19.11.1755; +1.9.1817 Haus 28 Am 5.10.1768 starb Erk Bundis in Trieste (Italien)
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 27; Erck Bundes) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 2/3 Los
1803 wohnten im Haus nur die Witwe Inge Schwen Bundis und ihre Tochter Inge. Am 22.1.1815 starb Inge Schwen Bundis.
Am 1.9.1817 starb die Tochter, Inge Erk Boysen.
Danach lebte in dem Haus (schon um 1820) Catharina Peter Andresen
Schmidt (*23.11.1776 Haus 29; +4.3.1841 Haus 28)
Diese lebte 1835 & 1840 alleine in dem Haus und arbeitete als Landwirtin, bis sie am 4.3.1841 starb
Danach wurde das Haus erworben von Michel Michel Uwen (*18.6.1804 Haus 30; 1840 wohnhaft im Haus 83 bei seinem Bruder; +1847)
Am 31.8.1841 heiratete er, Kressen Nickels Mannis (*1.9.1811 Haus 86; +13.2.1897 Haus 28)
Michel und Kressen hatten drei Kinder:
e Friedrich Michel Uwen *4.2.1842; +9.2.1842 e Friedrich Michel Uwen *5.3.1843; +? o fuhr 1860 zur See, war in diesem Jahr in Brasilien. e Inken Michel Uwen "Inken Michels" *19.2.1846; +1923 Haus 100 o heiratete am 29.11.1870, Jens Peter Jensen (*17.12.1843 Keitum, wohnhaft Haus 100; +1924 Haus 100), zog zu ihm ins Haus 100. o Nach ihr ist bis heute der "Inken-Michels-Weg" in der Gegend vom Haus 100 benannt.
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1845 wohnten im Haus Michel Michel Uwen (Seefahrer), seine Ehefrau Kressen und der Sohn Friedrich.
Schon 1847 starb Michel Michel Uwen.
1860 wohnte im Haus nur die Witwe Kressen mit ihren zwei Kindern Friedrich (See- fahrer) und Inken.
Am 13.2.1897 starb Kressen Nickels Mannis.
Daraufhin erwarb der Sohn des Nachbarn, der Schiffer Jacob Peter Boy Jacob- sen (*7.5.1868 Haus 29; +30.8.1923 auf See bei Hallig Südfall), das Haus.
Am 5.4.1896 heiratete Jacob, Jenny Ohmine Cordt (*3.5.1874 Rantum; +6.6.1948 Westerland)
Jacob und Jenny hatten mehrere Kinder, darunter:
e Heinrich Nicolai Jacobsen *14.8.1896; +31.12.1941 New York e Max Julius Jacobsen *28.6.1897; +9.5.1898 e Max Julius Jacobsen *3.10.1898; +29.8.1918 Zeebrugge Belgien (erster Weltkrieg) «e Hilda Ingeborg Jacobsen *13.2.1900; +8.9.1967 Westerland o heiratete am 1.6.1922 in Hamburg, Meinert Matthiesen (*30.10.1892 Keitum; +22.1.1951 Keitum) «e Inge Helene Jacobsen *15.1.1902; +19.3.1985 e Clara Johanna Jacobsen *23.4.1903; +12.2.1905 Westerland e Karl Johannes Jacobsen *7.6.1905; +20.11.1968 o heiratete später e Hans Hinrich Jacobsen *8.2.1908; +29.1.1969 o heiratete später, Catharina Runge (*24.1.1910; +21.4.1974) «e Ottilie Klara Jacobsen *24.9.1910; +1986 o heiratete später, Jürgen Jürgensen (*5.9.1908; +1945 Russland) e Nicolai Hermann Jacobsen *29.12.1912; +13.8.2007 o heiratete später e Marta Maria Jacobsen *21.10.1917; +3.6.1979
Am 30.8.1923 starb Jacob auf See in der Nähe der Hallig Südfall.
Am 6.6.1948 starb Jenny Ohmine Cordt.
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Danach lebten noch zwei Kinder, Marta Maria Jacobsen und Nicolai Hermann Ja- cobsen in dem Haus.
1968 wurde das Haus schließlich verkauft und abgerissen.
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+Hüs 29; Sjipwai (1729 bebaut; nach 1958 abgerissen)
Das Haus soll schon 1708 gebaut worden sein, doch kann dem nicht so sein, es scheint 1709 nicht verzeichnet gewesen zu sein.
Sicher ist, das 1729 auf dem Grundstück ein Haus gebaut wurde von Take Knu- ten (*1701 Haus 13; +4.1.1787 Haus 29)
1729 heiratete Take, Karen Bunde Thamen (*24.4.1704 Haus 70°; +9.1.1766 Haus
29).
Take und Karen hatten mehrere Kinder:
Knut Töggen *ältester Sohn; +vor 1754 o fuhr 1745 zur See Boy/Bunde Thaken Claasen *vor 1745; +? o fuhr 1754 zur See, 1745 noch nicht. heiratete am 29.10.1767, Catharina Nickels Petersen Fries (*11.11.1745 Haus 115; +28.7.1768 Haus 115), er zog zu ihr ins Haus 115. Hans Take Knuten *vor 1745 o fuhr weder 1745 noch 1754 zur See Inken Tögge Knuten *4.11.1734; +7.5.1810 Haus 118 o heiratete am 25.11.1762, Friedrich Daniel Rhan (*1729 Haus 118; +12.8.1812 ebenda), sie zog zu ihm ins Haus 118. Gondel Tögge Knuten *7.11.1739; +15.3.1811 Haus 69 o heiratete um 1763, Erk/Dirk Lorenzen Bruyn (von Haus 46; +vor 1788), sie zogen in das Haus 69. Moiken Take Knuten *1.9.1742; +12.3.1815 Haus 29 o heiratete am 23.11.1767, Peter Andresen Schmidt (*26.8.1741 Haus 19; +25.11.1813 Haus 29), sie erbte das Haus. Merreth Take Knuten *17.1.1747; +vor 1754?
1745 wohnten in dem Haus: Tögge Knuten (Seefahrer) mit seiner Ehefrau Karen und den Kindern (der Sohn Knut Töggen fuhr zur See)
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1754 wohnten in dem Haus: Tögge Knuten (Seefahrer) mit seiner Ehefrau Karen und den Kindern (der Sohn Bunde fuhr zur See; der älteste Sohn, Knut, starb wohl zwischen 1745 und 1754)
Am 9.1.1766 starb Karen Bunde Thamen. Daraufhin heiratete am 23.11.1767 die Tochter Moiken, den Schmied Peter
Andresen Schmidt (*26.8.1741 Haus 19; +25.11.1813 Haus 29), er zog in das Haus ein. In dem Haus war dann auch eine Schmiede.
Peter und Moiken hatten viele Kinder:
e _Kaiken Peter Andresen *16.3.1768; +5.5.1826 Haus 31 o heiratete am 17.1.1804, Jens Peter Dirks (*9.8.1765 Tinnum; +15.4.1830 Haus 31), sie zogen in das Haus 31. e Inken Peter Andresen *7.12.1772; +20.10.1849 Haus 83 o heiratete 1798, Jens Nickel Johannsen (*18.10.1769 Haus 75; +1801 Senegal), er starb schon 1801. o heiratete am 26.1.1803 erneut, Erk Erk Meinerts Hahn (*30.10.1764 Haus 105; +26.11.1837 Haus 83), sie zogen bald darauf ins Haus 83. e Inken Peter Andresen *25.11.1774; +18.3.1856 Haus 98 o heiratete am 16.12.1800, Cornelius Peter Decker (*21.8.1769 Haus 98; +7.6.1858 Haus 98), zog zu ihm ins Haus 98 e Catharina Peter Andresen *23.11.1776; +4.3.1841 Haus 28 o zog um 1817 herum ins Haus 28 nebenan e Merrit Peter Andresen *6.8.1779; +6.10.1857 Haus 91 o heiratete am 7.12.1810, den Witwer Peter Jacob Bun- dis (*16.7.1752 Haus 91; +7.10.1821 ebenda), zog zu ihm ins Haus 91. e KMoiken Peter Andresen Schmidt *28.10.1781; +20.6.1820 Haus 53 o heiratete am 9.3.1819, den Witwer Michel Boysen De- cker (*24.11.1763 Haus 77, wohnhaft Haus 53; +19.12.1830 ebenda), zog zu ihm ins Haus 53 e Kressen Peter Andresen Schmidt *10.11.1788; +11.2.1858 Haus 29 o heiratete am 16.10.1814, Nils Christiansen (*um 1781 Tomby, Hjgrring DK; +29.5.1867 Haus 29), sie erbte das Haus.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 28; Peter Andresen Schmit) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 1/2 Los
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Um 1800 herum war das Haus 29, die Schmiede von Peter Andresen, eine Art "Börse" der damaligen Westerländer.
Oft trafen sich alle möglichen Westerländer dort und unterhielten sich.
C.P. Hansen beschrieb dies in seinem Buch über Westerland: "Der Badeort Wes- terland auf Sylt und dessen Bewohner"
Die Straße wurde zu der Zeit auch "Skraapstraat" genannt, auf deutsch "Striegel- straße"
Wieso dies so war ist nicht bekannt.
Am 4.1.1787 starb Take Knuten.
1803 wohnten in dem Haus Peter Andresen (Schmied) mit seiner Frau Maren und ihren Kindern.
Am 25.11.1813 starb Peter Andresen Schmidt.
Am 16.10.1814 heiratete die jüngste Tochter, Kressen Peter Andresen Schmidt, den Dänen Nils Christiansen (*um 1781 Tomby, Hjgrring; +29.5.1867 Haus 29), er zog in das Haus ein.
Am 12.3.1815 starb Moiken Take Knuten, Peter Andresen's Witwe. Nils Christiansen und Kressen hatten mehrere Kinder:
e Thönis Peter Christiansen *18.10.1817; +15.4.1836 o wohnte 1835 nicht in Westerland?, starb schon am 15.4.1836 e Inken Niels Christiansen *15.6.1828; +? o heiratete um 1850, Thomas Jeefsen (*13.12.1825 Kampen; +vor 1857), sie zogen in das Haus 35. o heiratete 1857 Matthias Paulsen Bruyn (*23.10.1806 Haus 119; +11.1.1867Haus 35), sie wohnten im Haus 35 e Jacob Peter Boysen Christiansen *8.4.1832; +5.7.1865 Hamburg o heiratete am 22.4.1855, Maria Johanna Matzen (*17.12.1835 Haus 116; +16.5.1911 Haus 29), er erbte das Haus.
Niels kam aus Dänemark um 1785 nach List. Er diente 10 Jahre auf Sylt, davon in Westerland 8 Jahre bei Andreas Knut Clasen Andresen (*7.12.1761 Haus 117; +30.11.1837 Haus 49) vom Haus 49
1835 wohnten im Haus Niels (Fuhrmann) mit seiner Ehefrau Kressen und den Kin- dern Inken und Jacob (Thönis wohnte anscheinend nicht in Westerland.
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In dem Haus wohnte ebenfalls Laust Hansen (*um 1816), ein Fremder (nicht-SylI- ter), als Knecht.
1840 & 1845 wohnten nur Niels (Fuhrmann und Landwirt) und seine Ehefrau Kres- sen sowie die Kinder Inken und Jacob im Haus.
Am 22.4.1855, heiratete der Sohn, Kapitän Jacob Peter Boysen Christiansen, Maria Johanna Matzen (*17.12.1835 Haus 116; +16.5.1911 Haus 29)
Jacob und Maria hatten zwei Kinder:
e Merry Christiansen *15.3.1856; +12.8.1917 Haus 63 o heiratete vor 1880, Cornelius Meinert Claasen (*2.1.1849 Haus 95; +2.1.1939 Haus 63), sie zogen in das Haus 63. «e Carl Nicolai Christiansen "Käpt'n Corl Christiansen" *14.4.1864; +12.1.1937 Niebüll o heiratete vor 1897, Moiken Hinrich Prott (*26.5.1865 Kampen, wohnhaft Haus 26?; +25.12.1932 Westerland) o nach ihm wurde die Käpt'n Christiansen Straße benannt
Am 11.2.1858 starb Kressen Peter Andresen Schmidt.
1860 wohnten in dem Haus: Der Witwer und Fuhrmann Niels Christiansen sowie sein Sohn Jacob mit seiner Frau Maria und ihrer Tochter Mary/Merry.
Ebenfalls wohnte in dem Haus Jan Thomas Jeefsen (*30.1.1850 Haus 35; +?) als Pflegekind.
Am 5.7.1865 starb Jacob Peter Boysen Christiansen in Hamburg. Am 29.5.1867 starb sein Vater, Nils.
Maria Johanna Matzen heiratete am 1.1.1868 erneut, diesmal Nis Jacob- sen (*17.8.1834 Dastrup DK; +25.2.1902 Haus 29), er zog in das Haus ein.
Maria und Nis hatten mehrere Kinder: «e Jacob Peter Boy Jacobsen *7.5.1868; +30.8.1923 auf See bei Hallig Südfall
o heiratete am 5.4.1896, Jenny Ohmine Cordt (*3.5.1874 Rantum; +6.6.1948 Westerland), sie zogen in das Haus 28.
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e Paul Theodor Jacobsen *11.3.1870; +30.8.1923 auf See o heiratete am 20.12.1890, Mathilde Prott (*20.9.1871 Keitum; +23.7.1948 Westerland) e Meta Catharina Jacobsen *14.7.1872; +30.6.1933 o heiratete am 26.10.1893, Nicolai Christiansen Niel- sen (*5.12.1870 Rudbgl DK; +11.8.1944) e Max Martin Jacobsen *8.12.1874; +13.12.1931 Westerland o Kapitän o heiratete 1913, Ida Emilie Meinertz (*17.2.1876 Morsum; +1915) o heiratete nach 1915, Thusnelda Jansen e Nicolai Miliam Jacobsen *24.11.1876; +29.1.1958 o Zimmermann o heiratete um 1902, Clara Petrine Damm (*22.10.1883 Morsum; +11.12.1912 Flensburg) o heiratete nach 1912 erneut, Christine Ingeline Damm (*1882 Mor- sum; +9.4.1931 Westerland) o heiratete nach 1931 erneut, Inge Ingwersen (*22.3.1892 Deezbüll; +3.7.1982 Westerland), zog vor 1950 in das Haus 91. e Emilie Caroline Jacobsen *11.3.1879; +5.10.1961 o heiratete vor 1900, Christian Kiekbusch
Am 25.2.1902 starb Nis Jacobsen. Am 16.5.1911 starb die Witwe Maria.
Das Haus erbten die Kinder von Maria aus erster Ehe, Carl Nicolai Christiansen und Merry Christiansen.
Das Haus wurde dann vor 1920 verkauft an Hinrich Julius Cordt
Danach gehörte das Haus noch Christen Claasen (später Christen Arp, *14.11.1919; +13.9.2005 Westerland)
Nach 1958 wurde das Haus abgerissen.
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Hüs 30; Osthedig 11 (angeblich um 1671 bebaut (sicher vor 1745); 1906 erneuert)
Das Haus Nr. 30 ist interessant, kein früher Besitzer vor 1756 ist namentlich be- kannt.
Angeblich soll das Haus um 1671 von einem "J.P." gebaut worden sein, doch gibt es hierzu keinerlei Beweise bis auf mündliche Überlieferung.
1704 stand das Haus noch nicht (außer es war identisch mit dem Haus/Staven von Früdde Mochels, welches/r schon 1689 stand).
1745 und 1754 stand das Haus zwar schon wohl, war allerdings unbewohnt.
Der erste Bewohner der uns bekannt ist zog wohl um 1756 in das Haus ein. Sein Name war Heik Uwe Peters (*20.11.1732 Haus 26; +3.10.1814 Haus 30) Am 9.1.1756 heiratete er Inken Peter Töggen (*15.12.1728 Haus 28; +22.4.1813 Haus 30).
Sie hatten mehrere Kinder:
e Uwe Heik Palm *24.7.1756; +1806 auf See bei Civita o heiratete am 5.12.1782, Ay Peter Niclasen (*20.6.1756 Haus 7), lebte im Haus 26. «e Inge Heik Uwen *5.1.1764; +15.4.1836 Haus 30 o uneheliche Tochter (eigentlicher Vater = Johann Thank aus Lübeck) o lebte ihre Leben lang im Haus 30 «e Peter Heik Uwen *15.10.1765; +7.5.1826 Haus 80 o heiratete am 7.8.1795, Inge Bleik Nickelsen (*2.1.1772 Haus 80; +23.8.1830 ebenda), zog ins Haus 80. e Früdde Heik Owen *9.7.1768; +vor 1803 e Michel Heik Uwen *25.7.1773; +1.9.1816 Haus 30 o 1803 Seefahrer o heiratete am 4.6.1797, Inge Ebe Pohn (*5.10.1775 Haus 61; +5.3.1817 Haus 30), er erbte das Haus.
1778 bekam dieser Staven (damalige HausNr. 26; Heicke Uwen) einen Anteil an den Gemeindeländereien: 2/3 Los
Am 4.6.1797 heiratete Michel Heik Uwen, Inge Ebe Pohn (*5.10.1775 Haus 61; +5.3.1817 Haus 30)
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Sie hatten mehrere Kinder:
«e Friederich Uwen *30.6.1797; +25.3.1820 o starb an einer Brustkrankheit e Ebe Michel Heik Uwen *25.11.1798; +5.1.1870 Haus 83 o lebte 1835 im Haus 26 und fuhr zur See. o heiratete am 21.1.1836, Erkel Jensen Hahn (*24.12.1806 Haus 105?, wohnhaft Haus 83; +27.9.1871 Haus 83), zog ins Haus 83. e Heick Michel Uwen *6.10.1800; +1817 Altona e Michel Boy Michel Uwen *um 1802; +vor 1835 e Michel Michel Uwen *18.6.1804; +1847 o wohnte 1840 im Haus 83 bei seinem Bruder Ebe o Seefahrer, heiratete am 31.8.1841, Kressen Nickels Man- nis (*1.9.1811 Haus 86, wohnhaft Haus 87; +13.2.1897 Haus 28), zog ins Haus 28 «e Inken Michel Uwen *um 1805 +? o wohnte 1835 als Pflegekind im Haus 54 e Inken Michel Uwen *18.6.1807; +3.6.1821 e Uwe Heik Uwen *20.12.1810; +1830 auf See e Johannes Michel Uwen *27.10.1812; +vor 1835
1803 wohnten im Haus: Heik Uwe Peters (Seefahrer) mit seiner Frau Inken und sei- nen zwei Kindern Inge und Michel (Seefahrer). Allerdings wohnte im Haus ebenfalls Michel's Ehefrau Inge und ihre gemeinsamen Kinder (Friedrich, Ebe, Heik, Michel).
Am 22.4.1813 starb Inken Peter